In der gestrigen Wetterprognose für den Sommer haben wir die Siebenschläferregel genauer betrachtet. Dabei zeigten die Simulationen der Wettermodelle grundlegend gute Voraussetzungen für die kommenden Wochen, sofern sich die Singularität der Siebenschläferregel in 2013 bestätigt. Auch heute zeigen die Wettermodelle den Hochdruckaufbau über Mitteleuropa, teilweise mit Hochdruckbrücke Azoren - England - Skandinavien, was - statistisch betrachtet - eine trockene und warme Wetterphase in Mitteleuropa zur Folge haben kann. Das ganze Konstrukt steht noch auf "wackeligen Beinen", doch liegt die Eintreffwahrscheinlichkeit mit knapp 52% schon recht hoch. Damit könnte sich zum ersten mal in diesem Sommer so etwas wie eine stabile Wetterlage entwickeln und auch im weiteren Verlauf scheint das wechselhafte und kühle Atlantikwetter sich nicht mehr bis nach Mitteleuropa durchsetzen zu können. Der Jetstream liegt aktuell noch weit im Süden und ist dabei eher schwach ausgeprägt. Das ändert sich zum Ende Juni hin mit einer nördlichen Positionsverschiebung, so dass der Jetstream wieder einigermaßen von Grönland über Island - England bis über das westliche Skandinavien in "Gang" kommt. Dabei erfährt der Jetstream über England einen Wölbung nach Süden, was grundsätzlich den Hochdruckaufbau im Juli über Mitteleuropa ermöglichen sollte. Zusammenfassend ist der Wettertrend weiterhin als positiv zu bewerten.

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