In zwei wesentlichen Etappen wird das hoch sommerliche Wetter in Europa durch eine mäßig warme und wechselhafte Wetterlage abgelöst. Dabei wird die Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und Russlandhoch nachhaltig "zerstört". Die Umstellung der Großwetterlage beginnt bereits heute mit einer deutlichen Zunahme des Schauer- und Gewitterrisikos im Westen, welches sich am Donnerstag auf ganz Deutschland ausweiten wird. Bis zum Freitag ist die erste Welle vorüber, bevor zum Wochenende hin die zweite Welle in Form eines Niederschlagsbandes folgt, welches vor allem im Norden und Südosten für zeitweiligen Niederschlag sorgen wird. Im Verlauf der kommenden Woche gelingt es den Tiefdrucksystemen die "Lücke" zwischen dem Azoren- und Russlandhoch offen zu halten, so dass in raschen Abständen atlantische Tiefausläufer über Deutschland hinweg rauschen können - der Tiefdruckkern positioniert sich dabei über dem südlichen Skandinavien, so dass theoretisch dieses "Einfallstor" weiterhin offen bleibt. Die Folge daraus ist eine drastische Abkühlung bei wechselhaften Wetter. Die Tageshöchstwerte liegen in der kommenden Woche verbreitet zwischen +15/+19 Grad, während vornehmlich im Norden und Nordwesten, sowie bei länger anhaltendem Regen gar nur +12/+16 Grad in Aussicht gestellt werden. Die Kontrollläufe lassen kaum mehr einen Spielraum offen, so liegt bspw. das Temperaturspektrum am 24. Juni zwischen +13/+19 Grad und im Mittel werden +16 Grad simuliert. Erst im Zeitraum zwischen dem 26./28. Juni gibt es vermehrte Tendenzen für einen neuerlichen und (noch) labilen Hochdruckaufbau über Mitteleuropa. Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Juli.

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