Die Umstellung der Großwetterlage erfolgt zum kommenden Wochenende mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit (78%). Im Übergang der Luftmassen kann es dabei am Mittwoch und Donnerstag zu regionalen Unwettern mit Gewitter, Hagel, Sturmböen und Starkregen kommen. Die Luftmassen kühlen sich bis zum Sonntag zunehmend ab und erreichen im weiteren Verlauf Tageshöchstwerte zwischen +16/+21 Grad. Soweit sind sich auch die Kontrollläufe einig, so dass das letzte Juni-Drittel leicht unterkühlt (-1/-2 Grad unter dem langjährigen Mittel) verlaufen kann. Die sich einstellende Großwetterlage besteht aus einen Hoch über den Azoren mit einer abfallenden Tendenz vor Portugal, einen Tiefdruckkern über dem südlichen Skandinavien und einem Hochdrucksystem über dem nördlichen Skandinavien, so dass die Positionen zueinander als stabil bezeichnet werden können. In die "Lücke" zwischen Spanien, Frankreich und Deutschland kann die atlantische Frontalzone auf das Wetter in Mitteleuropa Einfluss nehmen. Dabei gibt es in den Simulationen der Wettermodelle noch Unterschiede. Das amerikanische Wettermodell simuliert einen raschen Übergriff der Frontalzone mit mäßig warmen Temperaturen und wechselhaften Wetter in ganz Deutschland. Das europäische Wettermodell lässt einen schmalen Hochdruckkeil vom Azorenhoch in Richtung Alpen zu, so dass zumindest im Süden besseres und etwas wärmeres Wetter zu erwarten ist. Diese wechselhafte Wetterphase ist bis zum 26. Juni sehr wahrscheinlich, darüber hinaus können sich in Mitteleuropa wieder sommerliche Wetterlagen durchsetzen, wobei eine erneute Hitzewelle zunächst nicht in Sicht ist.

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