Auch heute zeigen die Simulationen der Wettermodelle zum Beginn des letzten Juni-Drittels zunehmend wechselhaftes Wetter. Das Tief, welches in Deutschland in der kommenden Woche örtlich für Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke sorgt, verlagert seine Position weiter nach Osten, so dass Deutschland zum kommenden Freitag davon beeinflusst wird. Dabei ist die Zugbahn noch ungewiss. So zeigt das amerikanische Wettermodell eine Verlagerung des Tiefdrucksystems zurück nach England, während das europäische Wettermodell eher Skandinavien als Zielort definiert. Sollte die Simulation des amerikanischen Wettermodells eintreten, so kann sich von Süden her rasch eine neuerliche (labile) Hochdruckbrücke aufbauen, was die kühlen Temperaturen und regnerisches Wetter zunächst von Deutschland fern halten wird. Gemäß der Simulation des europäischen Wettermodell gerät Deutschland zunehmend unter dem Einfluss einer nordwestlich gerichteten Wetterlage - wechselhaft und mit Temperaturen zwischen +15/+20 Grad wären die Folge daraus. Ganz gleich, welches Szenario eintreten wird - die Wahrscheinlichkeit für wechselhaftes Wetter im letzten Juni-Drittel steigt heute auf 58%. Die Kontrollläufe stützen ebenfalls den markanten "Temperatursturz" zum nächsten Wochenende um 8/13 Grad, so dass die Höchstwerte zwischen +18/+23 Grad liegen werden (im Osten durchaus noch wärmer), was im übrigen für den Juni sehr typische Temperaturwerte sind. Darüber hinaus zeigt sich im Wettertrend ein Tiefdruckkern zwischen England und Skandinavien, was die Wahrscheinlichkeit für einen Fortbestand der mäßig warmen Temperaturen und dem wechselhaften Wetter bis zum Ende des Juni erhöht.

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