Die letzten Simulationen der Wettermodelle haben es schon vermuten lassen, in der neuen Woche wird es mit zunehmender Wahrscheinlichkeit wechselhafter. Dabei gibt es weiterhin differenzierte Betrachtungsweisen der Wettermodelle. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so ist die relative kühle Luft vom Sonntag bereits am Dienstag ausgeräumt. Der Grund ist ein neuerliches Tiefdrucksystem auf dem Atlantik, welches sich im weiteren Wochenverlauf zwischen Island und England positioniert. Auf seiner Vorderseite kann sich ein Hochdruckkkeil über Mitteleuropa "schieben", so dass mit einer kräftigen Südwestströmung warme bis sehr warme Luftmassen nach Deutschland geführt werden (+25/+30 Grad). Bei solchen Wetterlagen ist im Südosten prinzipiell schöneres Wetter als im Nordwesten zu erwarten. Im weiteren Verlauf kippt diese Wetterlage, so dass zum 14./15. Juni hin die Frontalzone des Tiefdruckkomplexes nach Deutschland übergreifen kann. Wechselhaftes und mit +15/+20 Grad etwas kühleres Wetter wäre zum 18. Juni die Folge daraus. Das europäische Wettermodell sieht die Großwetterlage ähnlich, jedoch liegt das Tiefdrucksystem weiter östlich, so dass Deutschland bereits zum 14./15 Juni in den Bereich der Frontalzone kommt. Vorderseitig werden auch in dieser Simulation nochmals sehr warme Luftmassen von Süd nach Nord geführt, so dass in der kommenden Woche durchaus die 30 Grad Marke "geknackt" werden kann. Nachfolgend setzen sich zum 16. Juni von Westen her kühlere Luftmassen von Westen her durch (+14/+19 Grad), in der Übergangsphase kann es dabei durchaus zu Unwettern kommen. Zusammenfassend hat das Wetter bis zum 15. Juni durchaus sommerliche Tendenzen mit Schauern und Gewittern in der Südhälfte, darüber hinaus wird eine Abkühlung und wechselhafteres Wetter wahrscheinlicher. Die Kontrollläufe differenzieren sich ab dem 13. Juni zunehmend, was im Grunde die Unsicherheiten widerspiegelt. Das Temperaturspektrum liegt am 16. Juni zwischen +16/+26 Grad und das Temperaturmittel ist mit +21 Grad relativ warm.

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