Die kommende Wetterentwicklung kann durchaus als sommerlich bezeichnet werden. Dabei gibt es in den Simulationen der Wettermodelle noch Unterschiede, im Grunde sind jedoch beide gradientenschwach, so dass die Luftmassen "zur Ruhe kommen" und sich erwärmen können. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so gibt es ab dem 7./8. Juni bereits sommerliche Temperaturen jenseits der +25 Grad - bei weiterhin labilen Luftschichten muss aber weiterhin mit reger Schauer- und Gewitteraktivität gerechnet werden. Darüber hinaus ist zum heutigen Stand für das zweite Juni-Drittel noch keine stabile Wetterlage in Sicht. Die sich aktuell aufbauende Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und Skandinavienhoch ist labil, so dass ein Rückfall in eine kühlere Troglage nicht unwahrscheinlich ist (Schafskälte). Das Langfristmodell zeigt eine weiterhin normale Wetterentwicklung für das Wetter im Sommer. Der Juni etwas zu nass im Osten, der Juli etwas zu trocken und der August bisweilen normal. Einzig die stete Hochdruckentwicklungen auf dem Atlantik gen Norden lassen derzeit vermehrte Spekulationsmöglichkeiten für sog. Omegawetterlagen offen, wobei noch nicht klar ist, auf welcher Wetterseite Deutschland liegen wird. Die zweite Variante, die wir seit ein paar Wochen als theoretische Grundlage mit ins "Spiel" bringen, ist die des sog. Kaltjahres im Zusammenhang mit den Sonnenflecken (Aktivität der Sonne). Betrachtet man das aktuelle, bzw. zurückliegende trübe, niederschlagsreiche und kühle Wetter, so könnte man durchaus annehmen, dass es sich bei der theoretischen Grundlage des Kaltjahres nicht nur um eine Theorie handelt.

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