Wie in der letzten Wetterprognose zum Sommer schon angekündigt gibt es die zwei wesentliche Theorien zum Wetterverlauf im Sommer. Die eine ist die Beziehung zwischen Erhaltungsneigung und Ausgleichsverhalten, die andere ist die der Sonnenflecken. In den letzten Tagen zeigte sich in den Simulationen der Wettermodelle vermehrt, teils starker, Hochdruckaufbau über dem nördlichen Europa. Je nach Simulation wird dieser Hochdruckaufbau durch eine Hochdruckverbindung mit dem Azorenhoch unterstützt. Anders ausgedrückt könnte dies im Juni (4./8. Juni) der Beginn des Ausgleichsverhaltens bedeuten. Die Wettersysteme "drehen sich dabei um 180 Grad", so dass eine längere Trockenphase im Juni nicht unwahrscheinlich geworden ist. Das Langfristmodell lässt sich davon noch nicht beeindrucken und simuliert das Wetter im Juni noch als etwas zu nass, den Juli und August etwas zu trocken, wobei die Temperaturen dem Monatsdurchschnitt entsprechen. Der Blick auf die Kontrollläufe zeigt ebenfalls einen verhaltenen Wettertrend zum Start in das Sommerwetter, zwar stetig positiv, im Mittel aber nur knapp über den üblichen Durchschnittstemperaturen. So liegt bspw. das Temperaturspektrum am 4. Juni zwischen +15/+22 Grad, wobei das Mittel bei +19 Grad liegt. Rein nach Modellanalyse bleibt der Wettertrend für den Sommer 2013 im normalen Bereich. Die nächste Aktualisierung der Wetterprognose zum Sommerwetter erfolgt am 27. Mai 12:30 Uhr.

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