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Wetter im Sommer 2013 - Wettertrend vom 19. Mai

| M. Hoffmann
Das Wetter im Mai zeigt sich im letzten Drittel sehr wechselhaft mit z.T. ergiebigen Regenmengen und etwas unterkühlten Temperaturen. Der Grund ist das aufkeilende Hoch auf dem Atlantik, auf dessen Ostseite die kühle Trogluft nach Deutschland geführt wird. Das passiert nun zum wiederholten Male und wird in der Meteorologie als Erhaltungsneigung oder Wiederholungsneigung bezeichnet. Der Gegenpart dazu ist das Ausgleichsverhalten, mit dem noch im Juni gerechnet wird, aber zunächst einmal muss die gestörte Zirkulation, die mehr oder minder seit Januar 2013 anhält, ausgeräumt werden. So betrachtet sieht es für das Wetter im Sommer gar nicht so schlecht aus und es bleibt auch heute dabei, dass das Wetter im Sommer mit einer höheren Wahrscheinlichkeit normal ausfallen wird. Das Langfristmodell zeigt für den Juni noch etwas zu nasses Wetter, im Juli und August im Trend deutlich zu trockenes Wetter (theoretisches Ausgleichsverhalten durch Hochdruck). Bei den Temperaturen bleibt alles im Monatstypischen Bereich - nichts außergewöhnliches zu erkennen. Betrachtet man das Langfristmodell des Deutschen Wetterdienstes, so liegt die Wahrscheinlichkeit für einen zu kalten Sommer bei 32%, für einen normalen Sommer bei 38% und einen zu warmen Sommer bei 30%.

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