Betrachtet man das Frühlingswetter von März bis April, so ist oberflächlich das Wetter im Großen und Ganzen normal verlaufen. Auffällig dabei ist die hohe Anzahl der Tage, an denen die klassische Westströmung gestört war (gestörte Zirkulation) - das entspricht nicht unbedingt einer normalen Wetterlage und hatte im März den "Märzwinter" zu Folge, der alle paar Jahre mal auftritt. Es bleibt abzuwarten, bis wann sich die Zirkulation wieder normalisieren wird, es sollte aber bereits im Juni wieder der Fall sein (Ausgleichung der Temperaturgegensätze). Somit bleibt der Wettertrend auf normales Sommerwetter in Deutschland weiterhin bestehen. Was ist normal? Der Juni und Juli sind zunächst noch wechselhaft und besonders der Juni kann mit der Schafskälte nochmals kühl werden. Erst ab der zweiten Juli-Hälfte legt der Sommer mit Temperaturen um die +25 Grad so richtig los, bevor zum ersten August-Drittel der Hochsommer Einzug hält. Welche Möglichkeiten gibt es sonst noch? Die eine Variante beruht auf einer Theorie des Sonnenfleckenmaximums, welches in diesem Jahr ein Kaltjahr zur Folge haben könnte, was in etwa einem normalen, bis leicht zu kühlem Wetter im Sommer entspricht. Die zweite Variante entspricht rein statistischer Natur - die höchste Übereinstimmung findet man dabei im Jahr 2003, welches ähnlich häufig eine gestörte Zirkulation mit Hochdruck über Skandinavien zeigte, wie in 2013. Den Sommer aus 2003 kennen sicherlich noch viele von Ihnen, der bisweilen als Rekordsommer in Deutschlanda> in die Wettergeschichte einging. Das Langfristmodell ist auch heute nicht Richtungweisend - die Monate Juni, Juli und August werden weiterhin normal simuliert - einzig der Juli soll nach der heutigen Simulation etwas zu trocken ausfallen.

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