Wetter im Sommer 2013 - Wettertrend vom 15. April
Der Sommer sendet schon im April seine Grüße nach Deutschland, wobei statistisch gesehen erst nach den Eisheiligen im Mai - im letzten Mai Drittel - die Wahrscheinlichkeit für stabileres Sommerwetter steigt. Die Simulationen der Langfristmodelle sind noch unentschlossen, wohin der Wettertrend zum Sommer hin gehen soll. So zeigt das Langfristmodell des Deutschen Wetterdienstes mit einer Wahrscheinlichkeit von 34% zu kaltes, mit 32% normales und 33% ein zu warmes Wetter im Sommer. Das amerikanische Langfritsmodell zeigt sich ebenfalls unentschlossen - blickt man etwas genauer hin, so ist allenfalls ein leicht zu kaltes Wetter im Sommer möglich. In der Niederschlagstendenz zeigt sich für die Sommermonate Juni, Juli und August der Trend zu normalen bis zu trockenem Wetter. Als ein weiterer - möglicher - Indikator sind die Großwetterlagen im Frühling, die zuweilen im März und April hochdruckdominiert waren. Dieser Indikator lässt Rückschlüsse auf einen wechselhaften und etwas unterkühlten Beginn im Juni zu, wobei sich das Sommerwetter bis zum August hin - zumindest in der Statistik - voll entwickeln kann. Das ist im übrigen auch der normale und typische Verlauf eines Sommers in Deutschland. Ein weiterer Indikator für einen normalen bis leicht zu kühlen Sommer ist die theoretische Annahme eines Kaltjahres (nach einem Sonnenfleckenmaximum ergibt sich oft ein "Kaltjahr"). Somit ändert sich im Wettertrend für das Wetter im Sommer heute nur wenig - überwiegend ist er als normal einzustufen.








