Wetter Sommer 2013 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Sommer 2013 - Wetterprognose vom 1. Juli

  • M. Hoffmann
Nach dem Abzug der kleinräumigen Störung von Mittwoch/Donnerstag, setzt sich von Südwesten her die Hochdruckbrücke bis in das westliche Russland reichend durch. Da sind sich die Wettermodelle zwischenzeitlich einig. Somit kann sich die Hochdruckbrücke zum kommenden Wochenende über Mitteleuropa stabilisieren, je nach Simulation gelingt das mit einem teils eigenständigen Hochdruckkern über England, was insgesamt stabilisierend auf die Hochdruckbrücke wirken sollte. Überwiegend trockenes Sommerwetter bei Temperaturen zwischen +24/+29 Grad im Süden und +19/+23 Grad im Norden sind die Folge daraus - lediglich im Süden erhöht sich ab den Nachmittagsstunden die Schauer- und Gewitterneigung. Sollte sich diese Hochdruckvariante durchsetzen, so könnte diese durchaus auch das zweite Juli-Drittel maßgeblich beeinflussen. Spannend bleibt - Aufgrund der Position des Hochs bei England - ob im weiteren Verlauf nicht das eine oder andere Tief auf dessen Ostflanke "abrutschen" kann, die Wahrscheinlichkeit besteht zwar, ist aktuell mit 35% als (noch) gering einzustufen. Die Kontrollläufe stützen den trockenen und warmen Wettertrend zwischen dem 4./11. Juli mehrheitlich - das Temperaturspektrum liegt am 8. Juli zwischen +19/+26 Grad und erreicht im Mittel +24 Grad. Das Langfristmodell berechnet den Juli als deutlich zu trocken und in der Temperaturprognose wird er weiterhin als normal ausgegeben. Hochdruck, Sonnenschein und dennoch normale Temperaturen? Ja, denn diese Simulation passt ganz gut in das aktuelle Schema. Die Hochdruckachse liegt in Deutschland in einer Nord- bis Ostausrichtung, so dass die Luft aus meist nordöstlichen Richtungen nach Deutschland kommt und damit gemäßigt ist. Die ganz heißen Temperaturen jenseits der 30 Grad Marke werden aller Voraussicht nach nur örtlich unter "günstigen Bedingungen" erreicht werden.

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Wetter im Sommer 2013 - Wetterprognose vom 30. Juni

  • M. Hoffmann
Eine hochsommerlichen Wetterphase im ersten Juli-Drittel wird zunehmend wahrscheinlicher. Zwar haben beide Wettermodelle noch unterschiedliche Simulationen, am Ende kommt jedoch entweder eine Hochdruckbrücke oder ein eigenständiges Hochdrucksystem über Mitteleuropa zustande - beide Varianten sind durchaus hochsommerliche Lösungen. Der Grund hierfür ist weiterhin die Positionsverschiebung des Jetstreams von Süd nach Nord, was es dem Hochdruck erst ermöglicht, seine Achse in Richtung Norden zu verschieben. Die Verlagerung der Hochdruckachse geschieht in der kommenden Woche und sollte bis zum Wochenende abgeschlossen sein. Zunächst bildet sich von Portugal über Spanien, Frankreich und dem westlichen Russland eine (noch) labile Hochdruckbrücke, die daraus resultierende Wetterlage ist eine Südwestwetterlage, welche im Südosten schöneres Wetter als im Norden zur Folge hat. Die Temperaturen steigen in der kommenden Woche auf verbreitet +23/+27, im Norden auf +18/+21 Grad - dabei gelingt es zum heutigen Stand einem Tiefdrucksystem seinen Einfluss am Mittwoch noch einmal über Deutschland mit regnerischem Wetter und kühleren Temperaturen geltend zu machen, sonst bleibt es bei örtlichen Schauer und Gewitter. Zum Wochenende hin stabilisiert das Azorenhoch mit einem breiten Keil bis in das westliche Russland die Hochdruckbrücke über Mitteleuropa, Deutschland liegt in der nördlichen bis östlichen Strömungskomponente, was im wesentlichen den Anstieg der Temperaturen auf über 30 Grad verhindert - +25/+30 Grad sind für die meisten Menschen wohl auch die angenehmere Temperaturen. Das europäische Wettermodell sieht den Kernhochdruck über England, wobei Deutschland ebenfalls in der nördlichen bis östlichen Luftanströmung liegt und damit die ganz heißen Sommertemperaturen verhindert werden. Günstig in jedem Fall der Zeitraum in der der Umbau der Großwetterlage stattfindet - vom 3.Juli bis 10. Juli ist die Siebenschläferzeit.

Wetter im Sommer 2013 - Wetterprognose vom 29. Juni

  • M. Hoffmann
In den letzten Tagen zeigten sich das europäische und amerikanische Wettermodell bzgl. der neuen Großwetterlage noch uneinig. So simulierte das europäische Wettermodell ein Hochdrucksystem bei England, wobei Deutschland auf dessen Ostseite mit mäßig warmer Luft aus nördlichen Richtungen wenig sommerliches Wetter abbekommen hätte. Das amerikanische Wettermodell hingegen zeigte einen Aufbau einer Hochdruckbrücke über Mitteleuropa mit zunehmender Abkapselung eines Mitteleuropäischen Hochdrucksystems. Zwar ist auch heute noch nichts entschieden, jedoch neigen die Simulationen des europäischen Wettermodells zunehmend zu der Lösung des amerikanischen Wettermodells. Die Wahrscheinlichkeit für eine stabile Hochdruckwetterlage über Mitteleuropa im ersten Juli-Drittel steigt damit auf 64%. Sollte sich die Simulation des amerikanischen Wettermodells durchsetzen, so ist am kommenden Wochenende verbreitet mit Sonnenschein bei +23/+29 Grad zu rechnen. Der Blick auf die Höhenkarten zeigt weiterhin die Verlagerung des Jetstreams von der Mittelmeerregion in Richtung Neufundland, Island, England, Skandinavien, was ebenfalls für hohen Luftdruck über Mitteleuropa spricht. Die Kontrollläufe unterstützen mehrheitlich die trockene Wetterphase im ersten Juli-Drittel, wobei das Temperaturspektrum am 5. Juli zwischen +20/+26 Grad und im Mittel bei +23 Grad liegt. Der Wettertrend bleibt damit unverändert positiv.

Wetter im Sommer 2013 - Wetterprognose vom 28. Juni

  • M. Hoffmann
Der positive Wettertrend in den ersten Juli Tagen bleibt erhalten, wenngleich die Simulationen der Wettermodelle etwas "vorsichtiger" geworden sind, was den kompletten Umbau der Großwetterlage angeht. Das amerikanische Wettermodell simuliert den Umbau der Großwetterlage erneut forsch. Demnach stabilisiert bis zum 3./4. Juli die Südwestwetterlage mit Temperaturen zwischen +23/+27 Grad im Süden und +19/+23 Grad im Norden. Darüber hinaus verlagert das Tiefdruckzentrum bei Island seinen Kern in Richtung Grönland, was dem Azorenhoch die Möglichkeit einer Ausbreitung in Richtung Skandinavien bietet. Dabei stößt zunächst von Portugal über Spanien und Frankreich ein Hochdruckkeil in Richtung Skandinavien und wird dabei zunehmend eigenständig - das Mitteleuropahoch wird "geboren", was mit Werten zwischen +24/+28 Grad schönstes Sommerwetter zur Folge hätte. Das europäische Wettermodell sieht einen ähnlichen Verlauf, jedoch zum 5./8. Juli hin mit einen Tiefdrucksystem bei Skandinavien (keine Kernkonzentration über Grönland) und dem aufwölbenden Azorenhoch über Irland, England, Island - Deutschland liegt dabei auf der Ostseite des Hochdrucksystems, was wiederum mit +17/+22 Grad kühleres und wechselhaftes Wetter zur Folge hat - im Grunde eine Wiederholungsneigung der aktuellen Großwetterlage. Im weiteren Verlauf ist nach dem europäischen Wettermodell ebenfalls der Trend zur Hochdruckbrücke Mitteleuropa erkennbar. Entscheidend ist der Wetterverlauf der kommenden Woche, inwieweit die stürmische Frontalzone über dem Atlantik sich verhalten wird.

Das Wetter-Jahr 2019 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2019 +0,6 +1,1 +0,2 80 l/m² - zu nass
Februar 2019 +3,9 +3,5 +2,9 30 l/m² - zu trocken
März 2019 +6,6 +3,1 +2,3 75 l/m² - zu nass
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2018 +5,3 +1,3 +0,9 20 l/m² - zu trocken
Dezember 2018 +3,8 +3,0 +2,6 105 l/m² - zu nass
Gesamtjahr 2019 +11,44 +2,03 +1,3 615 l/m²

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommerwetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wetter­singularitäten, welche im Sommer häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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