Wetter Sommer 2013 - Wettervorhersage und Wetterprognose

Wetter im Sommer 2013 - Wetterprognose vom 21. August

Für Meteorologen stehen spannende und in der Wettervorhersage auch unsichere Zeiten bevor. Dabei spielt Hochdruck eine weiterhin dominante Rolle, schwächt sich jedoch zunehmend ab. Dabei kommt es zu unterschiedlichen Varianten in den Simulationen der Wettermodelle. Das amerikanische Wettermodell zeigt im Zeitraum zwischen dem 26. und dem 31. August eine Auferstehung der Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und Skandinavienhoch über England hinweg, so dass über dem Alpen und Mittelmeerraum sich ein Tiefdrucksystem entwickeln kann. Dabei ist das Tiefdrucksystem noch als schwach zu bezeichnen, in Zugrichtung und Verhalten gleicht es einem Vb-Tief (Mittelmeertief), welches für hohe Niederschlagssummen bekannt ist. So werden bspw. zwischen dem 24. und 27. August Niederschlagssummen zwischen 10-20 l/m², örtlich auch bis 90 l/m² simuliert. Wie Anfangs angedeutet ist diese Detailentwicklung noch zu weit entfernt, jedoch mit einer Wahrscheinlichkeit von 28 Prozent durchaus im Bereich des Möglichen. Das europäische Wettermodell bleibt bei seiner Variante der letzten Tage - ab dem 25. August positioniert sich bei Skandinavien ein Tiefdrucksystem, welche mit einer westlichen Strömung kühlere und feuchtere Luftmassen in den Norden von Deutschland führt. Im Süden kann sich hingegen ein Hochdruckkeil des Azorenhochs durchsetzen, so dass dort mit südwestlichen Winden das spät sommerliche Wetter erhalten bleibt. Die Kontrollläufe simulieren ab dem 25. August mehrheitlich für Ende August typische Varianten. Die Temperaturen liegen meist zwischen +19/+23 Grad, wobei in den letzten August Tagen sich mehrheitlich Hochdruck von Süden her durchsetzen kann. Zusammenfassend bleibt die Erkenntnis, dass das dominierende Hochdruckwetter ins wanken gerät und sich die Zirkulation so langsam auf eine Herbstliche umstellen wird. Dabei ist es keineswegs ausgeschlossen, dass es im September noch den einen oder anderen sommerlichen Tag geben kann.
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Wetter im Sommer 2013 - Wetterprognose vom 20. August

Das Sommerwetter bleibt im wesentlichen erhalten und bestätigt rückblickend - nach dem eher durchwachsenen, zu kalten und trüben Frühjahr - das Ausgleichsverhalten beim Wetter. Das letzte August-Drittel zeigt sich zum heutigen Stand bei beiden Wettermodellen überwiegend hochdruckdominiert, wobei Zeit- und Phasenweise von Nordwesten her kurzzeitiger Tiefdruckeinfluss möglich ist. Der Grund hierfür ist eine sich aufbauende Troglage von England bis nach Spanien reichend, welche die Hochdruckbrücke zwischen einem Skandinavien- und Azorenhoch unterbrechen kann. Auf der Vorderseite des Troges werden dabei teils sehr warme Luftmassen nach Deutschland geführt - geht es nach den "extremsten" Simulationen, so sind Temperaturen zwischen +28/+34 Grad zu erwarten, während der Mittelwert mit +22/+28 Grad eher gemäßigt ist. Ab dem 25./27. August nehmen die Störungseinflüsse aus Westen her zu, das Azorenhoch flacht allmählich ab und auf Grönland hält der Winter Einzug. Nüchtern betrachtet stellt sich die Zirkulation langsam auf den Herbst ein und um auf die Einleitung mit dem Ausgleichsverhalten zurück zu kommen, könnte nun nach 3-monatiger Hochdruckdominanz ein ungemütlicher Herbst bevorstehen - nur gut, dass sich das Wetter nicht immer an die Regeln hält.

Wetter im Sommer 2013 - Wetterprognose vom 19. August

Statistisch betrachtet zeigt sich im Zeitraum zwischen dem 23. und 31. August häufig ein spätsommerliches Hochdruckgebiet über Mitteleuropa. Auffällig ist in diesem Jahr, dass sich das Wetter bislang sehr häufig an seine Singularitäten gehalten hat, so auch mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit (67 Prozent) mit dem Hochdruckgebiet, welches sich zum 20. August über Deutschland aufbauen wird. Eine recht warme Simulation zeigt dabei weiterhin das amerikanische Wettermodell, bei der sich das Hoch vom Mittelmeerraum über Spanien bis nach Deutschland erstreckt. Im weiteren Verlauf - zum 23. August hin - weitet das Hoch sein Einfluss nach Skandinavien aus, so dass die Tiefdrucksysteme bei England blockiert werden und eine warme bis sehr warme Anströmung warmer Luftmassen aus Süden her angeregt wird. Das europäische Wettermodell sieht diese Entwicklung relativ ähnlich, jedoch bleibt das Hoch über Skandinavien autark und geht zeitweise eine Hochdruckbrücke mit dem Azorenhoch ein, welche aber zum aktuellen Stand eine eher labile Angelegenheit ist und Phasenweise durch Tiefdruckeinfluss unterbrochen werden kann. Auch nach dem europäischen Wettermodell gestaltet sich das letzte August-Drittel relativ warm, jedoch ist hier die Schauer- und Gewitterneigung deutlich höher einzustufen, als beim amerikanischen Wettermodell. Der Blick auf die Kontrollläufe zeigt, dass die spätsommerliche Hochdruckphase mit hoher Wahrscheinlichkeit bis zum 25./27. August anhalten wird, im weiteren Verlauf nimmt die Niederschlagstendenz bei weiterhin warmen Temperaturen zu. Das Temperaturspektrum zeigt bspw. für den 26. August Werte zwischen +16/+26 Grad, wobei der Mittelwert bei +24 Grad liegt.

Wetter im Sommer 2013 - Wetterprognose vom 18. August

Nach einer "Regenpause" am Montag kehrt im Laufe der Woche der Hochdruck zurück - darüber sind sich die Wettermodelle zwischenzeitlich einig. Fraglich bleiben weiterhin die Positionsverhältnisse der Wettersysteme. Das amerikanische Wettermodell bringt mit Temperaturen zwischen +24/+29 Grad eine erneute hoch sommerliche Wetterphase, welche zum aktuellen Stand bis zum 25./27. August auch relativ trocken bleibt und erst zum 27./29. August auch kühler werden kann. Der Grund hierfür ist ein kräftiges Hochdrucksystem, welches sich von Afrika über das Mittelmeer, dem östlichen Europa bis hin nach Skandinavien erstrecken kann. Dabei tendieren die Tiefdrucksysteme vor Europa zu einer Troglage, welche eine südliche Luftströmung anregen und warme, teils heiße Luftmassen nach Deutschland führen können. Anders hingegen die Simulation des europäischen Wettermodells - hier strebt das Hoch in Richtung Skandinavien und geht von dort aus eine Verbindung in Form einer Hochdruckbrücke mit dem Azorenhoch ein. Deutschland gelangt dabei in eine mit +22/+26 Grad nicht gar so warme Nordost- bis Ostströmung. Aber auch nach dem europäischen Wettermodell verläuft das letzte August-Drittel überwiegend trocken, wobei hier Niederschläge - besonders in der Südhälfte noch etwas wahrscheinlicher sind, als im Norden. Die Kontrollläufe sind sich ebenfalls einig - trockenes und warmes Wetter bis zum 25. August, im weiteren Verlauf Zunahme von kühleren und wechselhafteren Varianten

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +2,4 +1,3 +0,0 172 l/m² - normal

Wetterfakten Sommer

Statistische Wetterwerte für den Sommer

Das typisch deutsche Sommer-Wetter ist häufig wechselhaft und dennoch gibt es markante Wettersingularitäten, welche häufiger auftreten.

  • Anfang Juni gibt es zumeist schönes und sommerlich warmes Hochdruckwetter, bevor zum 10. bis 20. Juni häufig die sog. Schafskälte nachfolgt
  • Oftmals entscheidend für das Sommerwetter ist die Großwetterlage zwischen dem 21. Juni und 11. Juli, welche nach der Siebenschläferregel benannt ist
  • Vom 10. bis 15. Juli gibt es häufiger sommerliche Schönwetter- und vom 16.-20 Juli Schlechtwetter­perioden zu beobachten
  • Ab dem 23. Juli folgen die heißen Hundstage (Hochsommer)
  • Zwischen dem 4. und 8. August gibt es häufig wechselhaftes Wetter
  • Um den 13. August endet häufig die Hochsommer Wetterlage (wechselhaft) und geht zum 23. August in die Spätsommerphase (erneut Hochdruck) über

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