Noch bis zum Sonntag hält sich überwiegend das sommerliche Wetter, ehe ein Niederschlagsband von Nordwest nach Südost ziehend eine kurze kühlere Wetterphase einläutet. Bereits zum Montag baut sich von Süden her ein Hochdrucksystem auf, welches zum Dienstag auch das Wetter im Norden beeinflussen wird. Dabei erwärmt sich die eingeflossene Kaltluft nur langsam, so dass die Temperaturen von Montag mit +17/+21 Grad im Norden und +23/+26 Grad im Süden bis zum Mittwoch auf verbreitet +24/+28 Grad ansteigen werden. Die Niederschlagsneigung ist dabei als gering zu bewerten, wobei an der Küste das Niederschlagsrisiko noch am höchsten ist. Die Kontrollläufe sind sich mehrheitlich einig, dass dieses Szenario mit einer Wahrscheinlichkeit von 46 Prozent so eintreffen wird. Darüber hinaus ist der weitere Wettertrend für das letzte August-Drittel als durchaus positiv zu bezeichnen - als die heute wahrscheinlichste Variante setzt sich ein mitteleuropäisches Hochdrucksystem durch, welches die Temperaturen etwa zwischen +1/+5 Grad über den durchschnittlichen Werten für das letzte August-Drittel ansteigen lassen werden - anders ausgedrückt sind Werte zwischen +23/+28 Grad zu erwarten. Dabei bleibt das Niederschlagsrisiko bis zum 25. August gering. Das Temperaturspektrum zeigt bspw. Für den 23. August Werte zwischen +20/+27 Grad und im Mittel +25 Grad - das ist schon ein guter Indikator dafür, welche Temperaturen zu erwarten sind.

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In den letzten Simulationen der Wettermodelle zeigte das amerikanische Wettermodell im letzten August-Drittel ein spät sommerliches Hochdrucksystem über Mitteleuropa, während das europäische Wettermodell die atlantische Frontalzone mit kühlem und wechselhaften Wetter bis in den Osten von Deutschland als wetterbestimmend simulierte. Zwischenzeitlich zeigen beide Wettermodelle mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent ein Hochdrucksystem über Mitteleuropa, so dass das Wetter im letzten August-Drittel mit +23/+28 Grad durchaus angenehm werden kann. Die zweite wahrscheinliche Variante ist mit 28 Prozent der Durchbruch der atlantischen Frontalzone, wenn das Hoch im Osten den Tiefdruckausläufern vom Atlantik her nichts mehr entgegensetzen kann. Wechselhaftes Wetter und Temperaturen zwischen +17/+23 Grad wären die Folge daraus. Was ist wetterentscheidend? Damit sich über Mitteleuropa ein spät sommerliches Hochdrucksystem ausbilden kann, wird über den Azoren ein Trog benötigt, welcher das Azorenhoch dazu zwingt über Mitteleuropa "auszuweichen". Betrachtet man die Höhenströmungssimulationen, so ist die Wahrscheinlichkeit für dieses Szenario ab dem 18./20. August äußerst wahrscheinlich. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich ab dem 15. August den positiven Wettertrend und zum 20. August durchaus einen schönen Spätsommertrend - wobei der Süden generell "besser" wegkommt als der Norden. Das Langfristmodell zeigt nach über 20 Tagen gleichbleibender Simulationen eine Veränderung - bei den Temperaturen bleibt alles wie gehabt, während in der Niederschlagsprognose sich eine leicht erhöhte Niederschlagstendenz südlich einer Linie Köln - Berlin zeigt.
Vieles deutet darauf hin, dass der weitere Verlauf des Sommers, bzw. Spätsommers am kommenden Wochenende entschieden wird. Das europäische Wettermodell zeigte in den letzten Tagen mehr oder minder eine Fortdauer des wechselhaften und mit Temperaturen zwischen +19/+24 Grad nur mäßig warmen Wetters. Daran hat sich auch heute nichts geändert. Die Tiefdruckwirbel rund um den Tiefdruckkern bei England sind zu stark, als dass das Hoch im Osten dagegen halten könnte. Somit wird hauptsächlich der Norden des Öfteren von Tiefdruckausläufern gestreift, während der Süden meist im Einflussbereich eines Keils des Azorenhochs liegt und dort auch etwas wärmeres Wetter vorherrschend sein kann. Das amerikanische Wettermodell, welches in den letzten Tagen noch ein "Befürworter" der hoch sommerlichen Wetterlage im letzten August-Drittel war, nähert sich so langsam den Simulationen des europäischen Wettermodells an, wobei ein hoch sommerliches Hochdruckgebiet über Mitteleuropa noch immer eine durchaus wahrscheinliche (37 Prozent) Rolle spielen kann. Die Kontrollläufe sind "Orientierungslos" und simulieren mehrheitlich normales Wetter im letzten August-Drittel, wobei die Niederschlagstendenz auch hier im Norden grundsätzlich höher als im Süden ist. Das Langfristmodell bleibt ebenfalls bei seiner Wettervorhersage für August - normale Temperaturen, normales Niederschlagsverhalten.
Bereits ab Mittwoch setzt sich von Süden her erneuter Hochdruck durch, so dass der Grundcharakter des Wetters zunehmend stabiler wird. Geht es nach dem Simulationen des amerikanischen Wettermodells, so schwächt sich die Tiefdruckwelle zwischen England und Skandinavien zunehmend ab, so dass im letzten August-Drittel sich über Mitteleuropa ein kräftiges Hochdrucksystem aufbauen kann - typisches Spätsommerwetter mit Temperaturen zwischen +24/+30 Grad wäre die Folge daraus. Das europäische Wettermodell sieht die Grundkonstellation der Wettersysteme mit einem Tiefdrucksystem bei Skandinavien und den zwei eigenständigen Hochdrucksystemen über dem westlichen Russland und den Azoren etwas anders - Hochdruck Mitteleuropa mit spät sommerlichen Temperaturen wäre dann höchstens noch im Süden zu erwarten - viel wahrscheinlicher ist daraus aber eine Fortdauer des wechselhaften und kühlen Wetters. Die Kontrollläufe stützen von Tag zu Tag mehr den sommerlichen Wettertrend ab dem 15. August, wobei es im Norden noch bis zum 19. August dauern könnte. Der Grund ist hierfür die Nähe zum Tiefdruckzentrum, was den Norden länger als den Süden beeinflusst. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 17. August noch zwischen +17/+29 Grad (Mittelwert +24 Grad) und am 20. August zwischen +21/+30 Grad (Mittelwert +26 Grad). Zusammenfassend kann man sagen, dass nach der etwas kühleren und wechselhafteren Wetterphase ab dem 15. August von Süden her sich das Wetter bessert und die Wahrscheinlichkeit (41 Prozent) zunimmt, dass das letzte August-Drittel nochmals hoch sommerlich werden könnte, bzw. seine hoch sommerlichen Phasen haben wird.
Zunächst dominiert in der kommenden Woche bis zum 15. August wechselhaftes und mit Werten zwischen +18/+23 Grad auch relativ kühles Wetter das Wettergeschehen in Deutschland. Der Grund hierfür ist ei Tiefdruckkomplex von England bis nach Finnland reichend, welches mit einer westliche Luftströmung frische du feuchte Luftmassen nach Deutschland führt. Mit diesem Tief wird über dem östlichen Europa eine Gegenreaktion in Form eines Hochdrucksystems provoziert, so dass es ab dem 16. August dem Azorenhoch mit zunehmender Wahrscheinlichkeit den Aufbau einer Hochdruckbrücke gelingen kann. Zeit- und Phasenweise ist auch ein autarkes mitteleuropäisches Hochdrucksystem nicht gerade unwahrscheinlich. Beide Wettermodelle sehen im Wettertrend diese Entwicklung, so dass zum Ende des zweiten August-Drittels, bzw. zu Beginn des letzten August-Drittels der Hochsommer mit Temperaturen zwischen +27/+34 Grad erneut Einzug halten könnte. Die Kontrollläufe bestätigen diese Wetterentwicklung bereits seit Tagen und intensivieren gar diese Entwicklung noch - das Temperaturspektrum liegt bspw. am 17. August zwischen +18/+26 Grad (Mittelwert +23 Grad) und am 19. August zwischen +22/+30 Grad (Mittelwert +24 Grad).