Seit Tagen wird in den Simulationen der Wettermodelle immer wieder eine Omegalage über dem nördlichen Europa gezeigt. Die Omegalage hat links und rechts von sich jeweils ein Tiefdrucksystem, dazwischen "klemmt" das Hoch wie ein Omega. Solch eine Wetterlage ist äußerst stabil und lässt sich nicht so schnell verdrängen - deshalb achten Meteorologen ganz gespannt auf die weitere Wetterentwicklung. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so ist die Omegalage zu 67% zum 15. August hin gesichert. Daraus ergibt sich für Deutschland eine gemäßigte Variante mit 25/30 Grad und weitestgehend trockenes Wetter. Das europäische Wettermodell sieht es ähnlich, jedoch schwächt sich das Tief im Osten zu schnell ab - es entsteht ein Patt zwischen dem Hoch und dem Tief im Westen - in Deutschland hätte das mit einer südlichen Strömung sehr warmes Wetter mit häufigen Gewittern zur Folge. Welche Wetterlage ist nun wahrscheinlicher? Oftmals entsteht mit einen Hochdruckzentrum über dem skandinavischen Raum in weiterer Abfolge eine Omegalage, da östlich des Hochs die Tiefdrucksysteme "abrutschen" - zum heutigen Stand ist die Omegalage wahrscheinlicher (56%).  Auch die Kontrollläufe zeigen den Trend zu dieser Großwetterlage. Das Langfristmodell bleibt noch bei seiner überwiegend südwestlich geprägten Großwetterlage. Zusammenfassend kann man sagen, dass die verbleibenden Sommertage mit einer höherer Wahrscheinlichkeit von 69% eher zu warm, als zu kalt ausfallen werden.

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