Der Sommer 2012 hat seine Halbzeit erreicht und fällt bisher eher durchwachsen aus. Stabiles Hochdruckwetter gab es nicht, stattdessen durch eine warme Südwestströmung z.T. sehr heftige Gewitter - im Juli bestimmt eine wechselhafte Troglage mit Tiefdruckzentrum bei Skandinavien und nur mäßig warme Temperaturen das Wettergeschehen in Deutschland. Zeit für eine bessere Halbzeit für den Sommer 2012? Zumindest eine zaghafte Wetterbesserung zeigen die Wettermodelle für die kommende Woche - der Niederschlag lässt nach und die Temperaturen steigen verbreitet auf sommerliche Werte. Der Grund hierfür liegt an einem Hochdruckrücken des Azorenhochs - aus so einen Hochdruckrücken kann sich auch ein eigenständiges Hochdrucksystem über Mitteleuropa bilden, jedoch zeigen die Wettermodelle hierfür noch keine überwältigende Wahrscheinlichkeit. Spannend bleibt also die Frage, was für Wetter uns der August bringen mag. Das Langfristmodell zeigt weiterhin umgekehrte Verhältnisse gegenüber dem Juli - somit geht der Trend weiterhin von einer höheren Wahrscheinlichkeit von Hochdruck über dem nördlichen Europa aus und vermehrten Tiefdruck über dem Mittelmeerraum. Von den Temperaturen her wird der Norden normal bis leicht zu warm simuliert, während der Süden von Europa normal bis leicht zu kalt ausfallen könnte. Auch das östliche Europa wird - wie schon den ganzen Sommer über - zu warm und mit zu wenig Niederschlag simuliert. Für Deutschland zeigt sich weiterhin für einen August typisches Wetter mit einem etwas zu trockenem Nordwesten.

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