Es ist im Allgemeinen eine Binsenweisheit, dass die Sommer in Deutschland im Schnitt eher durchwachsen sind. Nicht umsonst ist der Juni auch einer der Monate, in dem der meiste Niederschlag fällt. Auch in diesem Jahr hält sich der Sommer an seine Regel eher dem Durchschnitt, bzw. der Normalität zu entsprechen - auch wenn es regionale Unterschiede gibt (z.B. kühles Wetter im Nordwesten, warmes Wetter im Süden). Ein Änderung der Großwetterlage auf eine antizyklonale Wetterlage (Hochdruck) wird in den Wettermodellen erst zum Ende des Juni hin vage in Aussicht gestellt. Das Langfristmodell simuliert weiterhin normales bis leicht zu warmes Wetter im Juli und August, wobei der Trend in der Niederschlagsaktivität eher ins Negative geht - gut möglich, dass die Monate Juli und August etwas zu trocken ausfallen können. Der Blick auf Europa zeigt im Wesentlichen ein zu trockenes und zu warmes Osteuropa, während der Westen von Europa eher dem Durchschnitt entspricht. Die Wetterprognose für den Sommer 2012 bleibt auch heute gleich: normales bis leicht zu warmes Wetter mit dem Trend zu vermehrten Südwestwetterlagen und rückseitigen Kaltlufteinschüben (längere Hochdruckphasen sind dadurch nicht auszuschließen). Bei Südwestwetterlagen ist es im Süden und Osten im Allgemeinen wärmer und trockener als im Nordwesten.

Anzeige

Ihnen gefällt die Wetterprognose? Teilen Sie es anderen mit!