Die aktuelle Großwetterlage wird überwiegend von einen Tief bei den britischen Inseln bestimmt, welches nach den neuesten Wetterprognosen zum Wochenende langsam nach Osten hin abziehen wird. Anschließend wird es spannend - derzeitig gibt es zwei Optionen, welche von den Wettermodellen simuliert werden. Aufbau einer Hochdruckblockade auf dem Atlantik, was gleichermaßen zu sommerlichen Temperaturen, als auch zu einer erneuten kühlen und wechselhaften Trogwetterlage führen kann. Die zweite Variante zeigt sich mit einer aktiven West- bis Südwestwetterlage - damit verbliebe Deutschland weiterhin im wechselhaften und nur mäßig warmen Wettersektor. Schaut man auf die Kontrollläufe, so steigt die Wahrscheinlichkeit für wärmeres Wetter zum 13./14. Juni hin deutlich an, wenn sich von Süden her das erste Sommer-Hoch bemerkbar machen kann. Das Langfristmodell des DWD zeigt heute mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 40% normales Wetter im Sommer 2012 (29% zu kaltes, 31% zu warmes Wetter). Das amerikanische Langfristmodell sieht die Tendenz ähnlich wie der DWD - höhere Wahrscheinlichkeit für normales bis leicht zu warmes Wetter im Sommer 2012 (Juni normal bis leicht zu kalt, Juli und August normal bis leicht zu warm).

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