Betrachtet man die heutigen Modellläufe, so kann man durchaus die erste hoch sommerliche Phase im ersten Juni Drittel erkennen. Es scheint fast so, als ob der Sommer 2012 pünktlich starten möchte. Das europäische Wettermodell hält sogar eine trockene Hochdruckvariante für möglich, die andern Wettermodelle tendieren eher zu einer Südwestwetterlage. Beide Varianten sind sommerlich warm, bei einer Südwestwetterlage wird nur vermehrt feuchte Luft nach Deutschland transportiert, was zu Gewittern führen kann. In der Zeit vom 10. bis etwa 20. Juni steht im Juni oftmals eine Wettersingularität an - die Schafkälte. Derzeit gibt es noch keine Hinweise auf einen Kaltlufteinbruch im zweiten Juni Drittel. Das Langfristmodell zeigt heute leicht zu warmes Wetter im Juni und Juli. Der August fällt in der Simulation bei den Temperaturen dagegen normal aus. In der Niederschlagsprognose für den Sommer 2012 zeigt sich ein leicht erhöhtes Niederschlagsvolumen im Juni für den Süden. Der Juli soll etwas zu trocken ausfallen, während der August wieder mit mehr Niederschlag simuliert wird. Zusammenfassend zeigt sich demnach das Wetter im Sommer in den Monaten Juni und Juli durchaus sommerlich, der August scheint dagegen etwas zu "schwächeln".

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