Beim Wetter im Mai, bzw. zu Pfingsten 2012 zeichnet sich etwa ab dem 24. Mai eine grundlegende Veränderung der Großwetterlage an - beim amerikanischen Wettermodell sind heute auch Strukturen einer Omegahochdruckwetterlage über Mitteleuropa zu erkennen. Wie in den vergangen Wettertrends für das Wetter im Sommer 2012 schon beschrieben gibt es in der Theorie eine höhere Wahrscheinlichkeit für Hochdruck im Juni und Juli, nach den nun wechselhaften und durch Troglagen bestimmten April und Mai ("Ausgleichsverhalten"). Das Langfristmodell zeigt weiterhin normale bis leicht zu warme Temperaturen im Juni und Juli, wobei der Juni - vor allem im Süden - etwas zu nass ausfallen könnte. Beim Blick auf Europa fällt weiterhin auf, dass vor allem der Juni im gesamten Mittelmeerraum (südliches Frankreich, nördliches Italien, Kroatien, Griechenland und Türkei) zu nass ausfallen soll. In der Simulation also verstärkte Tiefdruckaktivität im Mittelmeerraum, während im nördlichen Europa (Norddeutschland und südliches Skandinavien) eher zu trockenes Wetter simuliert wird. Die denkbare Wetterlage im Juni könnte ein Hoch im skandinavischen Raum sein, mit Vb artigen Mittelmeertiefs. Im Juli dann Verschiebung des Hochdruckzentrums auf Mitteleuropa - was zu trockenes Wetter im Juli in Deutschland und dem Mittelmeerraum zur Folge haben kann. Auch heute stehen die Zeichen für ein normales bis zu warmes Wetter grundsätzlich höher, als zu kaltes und nasses Wetter im Sommer 2012.

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