Wie wird der Sommer 2012? Betrachtet man heute die Langfristprognosen, so geht man hier weiterhin von einer höheren Wahrscheinlichkeit (78%) aus, dass das Wetter im Sommer 2012 in Deutschland, Österreich und der Schweiz normal bis leicht zu warm wird. Betrachtet man die dazugehörige Großwetterlage, so ist anzunehmen, dass über den Juni und Juli vermehrt Hochdruck im südlichen skandinavischen Raum und über dem östlichen Europa vorzufinden ist, was die Tiefdrucksysteme im Westen auf eine südlicher Bahn lenken kann (südlich gelagerte Westwetterlage - vermehrte Tendenz zu Mittelmeertiefs). In Spanien, im südlichen Frankreich, dem nördlichen Italien, der Schweiz, Österreich und dem Süden von Deutschland ist vor allem im Juni mit vermehrten Niederschlägen zu rechnen - normal bis leicht zu trocken könnte es in Deutschland hingegen nördlich der Mittelgebirge bis in den Süden von Schweden hinein, sowie komplett Osteuropa bis nach Kroatien hinunter werden. Betrachtet man die Wetterentwicklung im Frühjahr, so war der März 2012 zu trocken und viel zu warm, der April normal, der Mai - aller Voraussicht nach - ebenfalls normal, wobei seit April die typische Trogwetterlage bestimmend ist. Aufgrund des "Ausgleichsverhaltens" beim Wetter ist in der Theorie anzunehmen, dass vor allem im Juni und Juli das Wetter vermehrt von Hochdruck als von Tiefdruck beeinflusst wird. Zusammenfassend stehen zum heutigen Stand die Tendenzen für ein normales bis zu leicht zu warmes Wetter höher als zu kaltes Wetter im Sommer 2012.

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