Das Wetter im Frühling zeichnet sich bis zum heutigen Stand durch zwei Faktoren aus - deutlich zu trockener und warmer März und ein leicht unterkühlter und wechselhafter April. Es bleibt damit bei dem vorangegangenen Wettertrend für den Sommer 2012, bei dem sich nach den Eisheiligen im Mai die Großwetterlage allmählich umstellen kann. Erfahrungsgemäß stellt sich nach einer langen wechselhaften Wetterlage eine stabilere Hochdruckwetterlage ein ("Ausgleichsverhalten"). Besonders der Juni und Juli könnten Aufgrund dieser Annahme in 2012 von einer Hochdruckwetterlage profitieren, während das Wetter im August allmählich wieder kippen kann. Betrachtet man das Langfristmodell, so folgt man dieser Theorie nicht - es soll sich in der Simulation zwar ein deutlich zu warmer und ein leicht zu warmer Juli einstellen, allerdings im Süden zu nass, sonst normal - das deutet nicht unbedingt auf eine stabile Hochdruckwetterlage im Sommer 2012 hin. Auch das Langfristmodell des Deutschen Wetterdienstes geht im Trend von einem zu warmen Sommer (38%) aus, jedoch hat das Mittel (weder zu warm, noch zu kalt) eine fast ebenso hohe Wahrscheinlichkeit (36%) - fast unrealistisch ist demnach ein zu kalter Sommer (26%) - Anmerkung: die Zufallstrefferquote liegt bei 33%, was zeigt, dass noch keine klare Tendenzen für das Wetter im Sommer abzusehen sind. Entscheidend für den Sommerstart ist also die sich im Mai einstellende Großwetterlage. Ein Update dieser Wetterprognose erfolgt am Sonntag, den 29. April 2012

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