Das Wetter im Frühjahr ist bisher zweigeteilt. Der März 2012 zeigte sich äußerst trocken und viel zu warm, während der April bisher einen zu nassen und bei den Temperaturen einen normalen bis leicht zu kalten Trend einschlägt. Lassen sich daraus schon Rückschlüsse für das Sommerwetter 2012 ziehen? Der Grundcharakter der Wetterlagen im Frühjahr ist relativ normal, auch wenn der März Extremwerte erreichte. Nach sehr wechselhaften Perioden (wie z.B. im Dezember/Januar) stellt sich häufig eine trockene Periode ein (Februar/März) dazwischen gibt es Umstellungsphasen. Folgt man dieser Annahme, so könnte sich die Großwetterlage im ersten Mai Drittel umstellen und in den Sommermonaten Juni und Juli überwiegend Hochdruckphasen bringen. Betrachtet man das Langfristmodell, so sind die Monate Juni und Juli zur Zeit als leicht zu warm, im Niederschlagsverhalten normal, bzw. im Juli auch zu trocken simuliert. Das spricht für die oben gestellte Annahme. Betrachtet man das Langfristmodell des Deutschen Wetterdienstes, so wird das Wetter im Sommer 2012 mit einer Wahrscheinlichkeit von 38% zu warm, 36% normal und 26% zu kalt ausfallen. Diese Langfristprognose tendiert mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu normalen bis leicht zu warmen Wetter im Sommer 2012. Erinnern wir uns kurz an das Frühjahr 2011 - deutlich zu trocken und viel zu warm - dem folgte durchwachsenes und regnerisches Wetter im Sommer. So schlecht sollte es also um das Sommerwetter 2012 nicht bestellt sein.

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