Wer hier regelmäßig mit liest, weiß das der Frühlingsverlauf durchaus einen Einfluss auf das Sommerwetter haben kann. Der März 2012 ist deutlich zu warm und zu trocken ausgefallen, scheinbar möchte der April 2012 mit apriltypischen Wetter und kühleren Temperaturen den Überschuss vom März ausgleichen. Und dennoch zeigt das Langfristmodell deutlich zu warmes Wetter im April und Mai - doch kein Ausgleich und damit ein insgesamt zu warmer Frühlingsverlauf - was für Auswirkungen hätte das auf das Wetter im Sommer? Betrachtet man die statistischen Daten der vergangenen Jahre, so zeigte ein zu warmer und trockener Frühlingsverlauf häufig einen zu kühlen Juli und ein kühlen Start in den August mit der Tendenz zu mehr Niederschlag. Betrachtet man die heutige Wetterprognose für das Sommerwetter des Langfristmodells, so soll der Juni noch deutlich zu warm und zu trocken ausfallen, der Juli und August hingegen normal. Nun wird ein normales Wetter im Sommer von den meisten als zu kalt empfunden (Mittelwerte tagsüber zwischen 20/25 Grad), so das der subjektive Eindruck täuschen kann (der Sommer war im letzten Jahr ebenfalls zu warm und dennoch wurde er von vielen als zu kalt empfunden). Zusammenfassend lässt sich noch kein Trend für ein zu kaltes oder zu warmes Sommerwetter 2012 erkennen - das Gegenteil ist der Fall - in den letzten Läufen wird das Wetter im Sommer als normal ausgegeben.

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