Passend zu Christi Himmelfahrt (Vatertag) kommt häufig die Sonne zum Vorschein, der Wind dreht auf östliche Richtungen und lässt die Temperaturen in Richtung der +20 Grad Marke ansteigen. Zuvor bleibt das Wetter unbeständig und vor allem über den südlichen Regionen ist mit vermehrten Niederschlag zu rechnen. Deutlicher zeigt sich das anhand der simulierten Niederschlagssummen bis einschließlich Mittwochabend. So werden etwa südlich einer Linie Köln - Regensburg 10-30 l/m² und im Stau der Alpen und des Schwarzwaldes 30-70 l/m² berechnet, während nördlich davon mit 1-10 l/m² deutlich weniger an Niederschlag simuliert wird und es über dem äußersten Osten auch gänzlich trocken bleiben kann.

Wie entwickelt sich die Großwetterlage an dem für viele sicherlich verlängerten Wochenende im Zeitraum vom 5./8. Mai? Beide Wettermodelle simulieren ein Hochdrucksystem über dem östlichen Skandinavien, was die Tiefdrucksysteme vom Atlantik her kommend noch vor Mitteleuropa blockiert. In Folge dessen dreht die Grundströmung auf südliche bis südöstliche, teils auch östliche Richtungen und führt milde bis warme Luftmassen nach Deutschland, Österreich und Deutschland heran.

In Folge daraus dominiert über den östlichen und südlichen Regionen hoher Luftdruck das Wettergeschehen, während der Tiefdruckeinfluss über dem Westen und Norden zeitweilig - in Form von Schauern - zunehmen kann. Die Temperaturen steigen nach den heutigen Simulationen aber weiter an und können am 6. Mai Werte zwischen +15/+23 Grad bei einem Mittelwert von +19/+20 Grad und am 8. Mai zwischen +15/+25 Grad bei einem Mittelwert von +19/+22 Grad erreichen. Somit bestätigt sich heute erneut der frühlingshaft milde, teils aber auch schon frühsommerlich warme Temperaturtrend der letzten Tage, was die Eintreffwahrscheinlichkeit erhöht. Wie das Wetter vor, bzw. an Pfingsten sich entwickeln kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Pfingstwetter.

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