Die Wetterentwicklung Ende April und Anfang Mai zeigt eine zögerlich ansteigende Temperaturtendenz bis zum 5. Mai. Der Grund hierfür ist die relativ schwache Dynamik auf dem Atlantik, welche erst im weiteren Verlauf bis zum 5. Mai zulegen kann. So bleibt es meist bei einem wechselhaften Wettercharakter bei einer Temperaturentwicklung, welche sich gegenüber den Jahreszeit-typischen Werten bis zum 5. Mai angleichen kann (s. Wetter April | Wetter Mai).

Was simulieren die Wettermodelle für den Zeitraum vom 5./8. Mai, was für viele von Ihnen sicherlich ein verlängertes Wochenende ist? Da die Tiefdruckdynamik bis zum 5. Mai langsam ansteigt, regt sich über der Mittelmeerregion und dem westlichen Russland hoher Luftdruck, welcher dem "anrennen" der atlantischen Frontalzone entgegenwirken könnte. In Folge daraus könnte Deutschland, Österreich und die Schweiz auf eine südliche Anströmung der Luftmassen gelangen, was mit einem weiteren Temperaturanstieg gleichzusetzen ist. Wie warm kann es werden? Die Kontrollläufe weisen am 7. Mai ein Temperaturspektrum aus, welcher zwischen +8/+22 Grad bei einem Mittelwert zwischen +14/+16 Grad im durchaus angenehmen Bereich liegen kann (Vergleich zu jetzt: +4/+7 Grad).

Und darüber hinaus? Das wird darauf ankommen, welches der Systeme die Hoheit für das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz übernehmen kann, die Grundströmung bleibt nach den Kontrollläufen zum heutigen Stand mit höherer Wahrscheinlichkeit südlich bis südwestlich ausgeprägt. Anders formuliert ist ein "Kälterückfall" im ersten Mai-Drittel weniger wahrscheinlich. Deutlicher zeigt sich das anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+12) / normal (+13/+18) / zu warm (>+18), welche am 5. Mai bei 45/45/10 und am 10. Mai bei 15/40/45 liegen können. Die Wahrscheinlichkeiten für Temperaturen jenseits der +20 Grad Marke liegen am 10. Mai bei knapp 25 Prozent.

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