Im letzten April-Drittel kann es nochmals empfindlich kalt werden, so dass ab mittleren Lagen die eine oder andere Schneeflocke nicht ausgeschlossen werden kann und Nachtfrost sehr wahrscheinlich werden könnte. Der Mittelwert des Temperaturspektrums liegt im Zeitraum 23./28. April mit 2/5 Grad unter den jeweils Jahreszeit üblichen Werten. Zum Ende April und Anfang Mai zeigt das Temperaturspektrum eine langsam normalisierende Tendenz, wenngleich der richtige "Durchbruch" in Richtung Frühling noch nicht zu erkennen ist. Zwar gibt es hin und wieder Ansätze dafür, diese sind jedoch in ihrer Wahrscheinlichkeit noch schwach vertreten (s. Wetter April | Wetterprognose Mai).

Was bedeutet das für den weiteren Verlauf? Der Grund für diese Abkühlung ist ein Hochdrucksystem auf dem Atlantik, welches mit seiner von Nord nach Süd verlaufenden Achse eine Blockadewirkung auf die atlantische Frontalzone ausübt. Je nachdem wie lange diese Blockade anhält, desto nachhaltiger wird das Zirkulationsmuster "gestört" (keine "normale" West-Ost Zirkulation). Sollte es also entsprechend längere Zeit "gestört" bleiben, um so länger würde es dauern, den Normalzustand wieder herzustellen. Aus diesem Grund bleibt auch ein Großteil der sog. Kontrollläufe - was die Temperaturentwicklung anbelangt - bis zum 6. Mai eher verhalten. So liegen die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+12) / normal (+13/+18) / zu warm (>+18), am 1. Mai bei 55/25/20 und am 6. Mai bei 20/70/10 und bestätigen die Tendenz zu normalen Temperaturverhältnissen im ertsen Mai-Drittel zum heutigen Stand mehrheitlich.

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