Die Wettermodelle zeigen im Wochenverlauf reltaiv ruhiges Hochdruckwetter, wenngleich es am Dienstag zu etwas Niederschlag kommen kann. Die Chancen auf Sonnenschein sind am heutigen Montag, Donnerstag und Freitag noch am höchsten, sonst ziehen immer wieder Wolkenfelder vorüber, welche den Sonnenschein eintrüben können. Die Temperaturen bleiben mit +5/+10 Grad wenig frühlingshaft, könnten aber am Donnerstag und Freitag örtlich durchaus auf bis +14 Grad ansteigen.

In der Zeit zwischen dem 19./23. März zeigt sich in den Simulationen der Wettermodelle seit Tagen ein Temperaturtrend hin zu kühleren Werten. Entscheidend ob das so kommen mag, liegt in der Position des Hochdrucksystems, welches nach beiden Wettermodellen im Zeitraum 19./23. März noch unterschiedlich berechnet wird, die Folgen für das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz sind jedoch nahezu identisch.

So liegt das Hochdrucksystem nach der Berechnung des amerikanischen Wettermodells im Bereich zwischen den Azoren, Island und England, so dass Deutschland in den Einflussbereich der von Nordwest nach Südost ausgerichteten Hochdruckgradienten kommt und somit mäßig milde bis kühle Temperaturen nach Deutschland geführt werden können. Eingelagerte Störungen sorgen für einen zunehmend unbeständigen Wettercharakter.

Das europäische Wettermodell simuliert das Hochdrucksystem über dem Atlantik in einer steileren Achsausrichtung und Positioniert sich bis zum 23. März zwischen Grönland und Island, während sich auf der östlichen Hochdruckseite ein Tiefdrucksystem über Skandinavien und der Nord- und Ostsee positionieren kann. In Folge dessen ist es nur eine Frage der Zeit, bis das Strömungsmuster auf nördliche Richtungen dreht und Luftmassen arktischen Ursprungs noch weiter nach Süden führt. Anders formuliert sind auch in dieser Variante kaum frühlingshafte Temperaturen kurz vor Ostern zu erwarten.

Die Kontrollläufe stützen diese Entwicklung weitgehend. So liegt das Temperaturspektrum am 19. März zwischen +3/+13 Grad (Mittelwert: +8 Grad über dem Norden, sonst +6/+7 Grad) und am 23. März zwischen -2/+15 Grad (Mittelwert: +7 Grad). Woher kommen diese Schwankungen in den möglichen Tageswerten? Die hängen maßgeblich davon ab, wie sich das Hochdrucksystem tatsächlich positioniert und ob Sonnenschein möglich sein wird.

Das Langfristmodell simuliert für die Frühlingsmonate März, April und Mai eine Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5/+0,5 Grad im weitgehend normalen und somit der Jahreszeit entsprechenden Bereich. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich eine weitgehend neutrale bis leicht positive Tendenz (etwas zu nass). Ob es an Ostern wärmer, oder noch kälter werden kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Osterwetter.

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