Das "Winterfinale" hat noch einmal alles zu bieten. Von milden Temperaturen mit stürmischen Windböen, bis hin zu einer Abkühlung in der kommenden Woche mit Schneeoptionen bis auf mittlere Lagen hinab und einer Frostgrenze, welche zwischen 500-800 Meter schwanken kann (Details s. Wettervorhersage Februar und Wetterprognose Winter). Bleibt das so zu meteorologischen Frühlingsbeginn?

Das Grundmuster der Großwetterlage deutet jedenfalls darauf hin. Dies ist nach beiden Wettermodellen westlich bis nordwestlich geprägt, bei der das Azorenhoch im Verbund mit den bei Neufundland entstehenden Tiefdrucksystemen den Takt vorgibt. So ist die aktuell wahrscheinlichste Wetterentwicklung im Zeitraum 1./6. März westlich orientiert, bei der Vorderseitig mal mildere und auf der Rückseite des abziehenden Tiefdrucksystems wieder kühlere Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz geführt werden könnten.

Schaut man auf die Kontrollläufe, so bestätigt sich dieser Trend mehrheitlich. So schwanken die sog. Höhentemperaturen (~1.500 Meter) mit ihrem Mittelwert zwischen -5/-3 Grad, was in tieferen Lagen +4/+8 Grad und in mittleren Lagen +2/+5 Grad zur Folge haben kann. Anders ausgedrückt ist zum aktuellen Stand eine nasskalte Witterungsphase Anfang März wahrscheinlicher als ein frühlingshaftes Temperaturempfinden. Betrachtet man Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+0) / normal (+1/+6) / zu warm (>+7), so liegen diese am 1. März bei 15/40/45 (gestern: 20/50/30) und am 6. März bei 5/55/40 (gestern: 10/45/45). Uns wurde in den letzten Tagen des Öfteren die folgende Frage gestellt: "Wann kommt der Frühling?". Schaut man auf die Verhältnisse der Kontrollläufe, welche jenseits der +14 Grad liegen, so liegt die Wahrscheinlichkeit bspw. am 6. März aktuell bei 10 Prozent.

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