Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 3. März

Die nasskalte Witterung bleibt über das Wochenende und auch noch zum Start in die kommende Woche erhalten, so dass sich bei einer schwankenden Schneefallgrenze um die mittleren Lagen herum eine dünne Schneedecke ausbilden kann (Schneeprognose). Geht es nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle, so lässt am Montag und Dienstag die Schauerneigung nach und die Sonne kann des Öfteren zum Vorschein kommen - die Temperaturen bleiben aber nahzu unverändert (Details s. Wettervorhersage März).

Gab es in den letzten Tagen einen Trend zu einer langsamen Erwärmung zum zweiten März-Drittel, so wird auch dieser heute noch mit simuliert - aber so wie es auch wärmere Varianten gibt, sind gleichermaßen auch kältere Varianten zu beobachten. Im Detail simuliert das amerikanische Wettermodell bis zum 10./11. März die Trogwetterlage über Mitteleuropa, so dass mit frühlingshaften Temperaturen jenseits der +13/+14 Grad nicht zu rechnen ist. Erst im weiteren Verlauf kommt etwas mehr Bewegung in die Zirkulationsstruktur, bei der sich das Azorenhoch kurzzeitig bis zum 15. März abflachen und den Weg für die atlantische Frontalzone frei machen kann. In Folge daraus würde der Wettercharakter im Zeitraum 13./15. März wieder unbeständiger, aber auch milder werden können, bevor zum 16./17. März das Azorenhoch über dem Atlantik erneut nach Norden aufkeilen kann. Das Verhaltensmuster ist typisch für eine Wiederholungsneigung, bei der das gültige Muster kurz unterbrochen wird, bevor es sich neuerlich positioniert und das Wetter beeinflussen kann. Anders formuliert sind frühlingshafte Temperaturwerte im zweiten März-Drittel nach dieser Simulation grundsätzlich nicht auszuschließen, jedoch meist von kurzer Dauer. Das Zirkulationsmuster hat dabei eine überwiegend nordwestliche, teils auch westliche Struktur.

Das europäische Wettermodell simuliert einen ganz ähnlichen Ansatz, bei dem jedoch der Warmluftschub zum 12./14. März etwas kräftiger und unter Umständen auch nachhaltiger ausfallen kann. Warum? Ein Kaltluftzustrom über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland sorgt für eine Troginitialisierung in Richtung Azoren, so dass das Azorenhoch nach Osten ausweichen muss und über Deutschland. Österreich und der Schweiz eine südwestlich orientierte Zirkulationsstruktur herbeiführen kann (mild, etwas wechselhaft).

Wie stehen die Chancen auf frühlingshafte Temperaturen im zweiten März-Drittel? Die Kontrollläufe weisen im Zeitraum zwischen dem 10./15. März eine leicht positive Temperaturentwicklung aus, welche jedoch mit Frühling nicht gleichzusetzen ist - vielmehr pendeln die Tageswerte um den für die Jahreszeit-typischen Wert. Im Verhältnis der Kontrollläufe von zu kalt (<+2) / normal (+3/+8) / zu warm (>+9), zeigt sich am 10. März mit 10/75/15 und am 17. März mit 20/50/30 eine Bestätigung der nasskalten, wenig frühlingshaften Wetterlage. Betrachtet man die Wahrscheinlichkeiten für die frühlingshaften Wetterentwicklungen, so liegen diese demnach am 17. März bei knapp 15 Prozent. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Osterwetter.
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Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 2. März

Als ungemütlich und nasskalt lässt sich das Wetter bis einschließlich dem kommenden Wochenende wohl am besten beschreiben. Zwischendurch sind immer wieder Niederschläge zu erwarten, welche bei Temperaturen zwischen +0/+5 Grad über dem Süden und +3/+7 Grad über dem Norden oberhalb etwa 400-700 Meter in Schnee übergehen können, wobei Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer auch in tieferen Lagen nicht auszuschließen sind - insbesondere in den Nächten kann sich bei Temperaturen um, bzw. auch unter 0 Grad örtlich eine Schneedecke ausbilden (Details s. Wettervorhersage März).

Bleibt die nasskalte Großwetterlage auch darüber hinaus erhalten? Betrachtet man die Großwetterlage am 10. März, so liegt über Skandinavien ein Tiefdruckzentrum, welches seine südlichen Gradienten bis über die Mittelmeerregion ausweiten kann. Gleichzeitig liegt über dem Atlantik das Azorenhoch in "kugelrunder" Position und im Verbund beider Systeme zeigt sich auch zum Beginn des zweiten März-Drittels noch der Trogansatz über Mitteleuropa.

Alerdings schwächt dieser sich zunehmend im Zeitraum 10./15. März ab, da das Azorenhoch allmählich nach Osten weg kippen kann. Daraus ergeben sich drei mögliche Wetterentwicklungen. In der ersten Variante baut das Azorenhoch eine Hochdruckbrücke über Skandinavien zum Kontinentalhoch auf, was über Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einer nordöstlichen und weitgehend trockenen Grundströmung führen kann. Im Winter hätte solch eine Wetterlage Dauerfrost zur Folge - im März hingegen können mit steigendem Sonnenstand schon +7/+12 Grad erreicht werden.

In der zweiten Variante gelingt es dem nach Osten weg kippenden Hochdruckkeil über dem skandinavischen Raum ein autarkes Hochdrucksystem zu initialisieren. Auch das hätte über Deutschland, Österreich und der Schweiz weitgehend trockenes Wetter zur Folge, wobei die Luftmassen aus östlichen Richtungen herangeführt werden können. Im Winter bedeutet das häufig neblig-trübes Wetter, während im März die Sonne den morgendlichen Nebel schon relativ rasch auflösen kann. Die Temperaturen sinken in den Nächten auf unter 0 Grad und steigen tagsüber auf +7/+13 Grad an.

In der dritten Variante kippt das Azorenhoch gänzlich nach Osten weg und verlagert seinen Schwerpunkt über die Azoren und das westliche Mittelmeer. Ist die atlantische Frontalzone entsprechend stark genug, flacht das Hoch mit seinen Gradienten weiter ab und es stellt sich in dieser Variante ein westlich orientiertes Zirkulationmuster ein, welches eher für einen unbeständigen, aber durchaus auch milden Wettercharakter bekannt ist.

Was ist wahrscheinlicher? Geht es nach der Simulation der sog. Kontrollläufe, so ist die nasskalte Temperaturphase bis zum 10. März weitgehend wahrscheinlich, wobei die Niederschlagsneigung zwischen dem 6./7. eine zurückgehende Tendenz aufweist. Im Zeitraum 10./17. März zeigt sich - wie bereits in den letzten Tagen - ein langsamer, aber dennoch stetiger Aufwärtstrend der Temperaturen. Deutlicher zeigt sich das anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+2) / normal (+3/+8) / zu warm (>+9), welche am 10. März bei 10/65/25 und am 17. März bei 10/35/55 liegen. Nichtsdestotrotz ist die Entwicklung der Großwetterlage im zweiten März-Drittel auch in der Tendenz nicht gefestigt, da der Polarwirbel selbst eine zunehmende Instabilität (negativer AO-Index) aufweist und somit noch für Veränderungen verantwortlich sein kann.

Das Langfristmodell simuliert in seiner heutigen Wetterprognose für die Monate März, April und Mai eine Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5/+0,5 Grad im weitgehend normalen und damit Jahreszeit-typischen Bereich, wenngleich die Tendenz über dem Nordosten mit einer Abweichung von bis +0,5/+1 Grad auch etwas milder ausfallen kann. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich der März normal und der April und Mai leicht zu nass gegenüber den vieljährigen Sollwerten.

Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 1. März

Das zu Grunde liegende Muster bleibt zunächst erhalten. So endete der Winter über dem Süden mit Schneefall und der meteorologische Frühling beginnt etwa südlich der Linie Mannheim - Dresden oberhalb von 300-500 Meter mit einer dünnen Schneedecke. Im Verlauf der kommenden Woche bleibt mit einer nordwestlichen Strömung das nasskalte Wetter erhalten, bei der die Schneefallgrenze meist zwischen 400-800 Meter schwanken kann (Details s. Wettervorhersage März).

Im Zeitraum zwischen dem 6./10. März ändert sich nach beiden Wettermodellen an dem nordwestlichen, teils auch nördlichen Zirkulationsmuster nur wenig. So liegt das Azorenhoch in "kugelrunder" Formation über den Azoren und erstreckt sich zeitweilig nach Norden, was die Tiefdrucksysteme auf eine nördlichere Zugbahn zwingt, bevor diese über Mitteleuropa nach Süden "abtropfen" können.

Der Winter - der eigentlich keiner war - macht sich vor allem über den mittleren und höheren Lagen noch einmal bemerkbar, während es darunter nasskalt bleibt. Die Frage, welche uns in letzter Zeit des Öfteren gestellt wird: "Wann kommt der Frühling?". Betrachtet man die Simulation des amerikanischen Wettermodells, so gelingt es den Tiefdrucksystemen im Bereich zwischen Neufundland und den Azoren einen Trogansatz zu initialisieren. In Folge daraus wird das Azorenhoch weiter nach Osten weggedrückt und kann sich im Zeitraum 12./16. März über, bzw. nach Deutschland, Österreich und die Schweiz ausweiten. Das nordwestliche Strömungsmuster könnte somit durch ein gradientenschwaches Muster ersetzt werden, was die Temperaturen bei Sonnenschein allmählich ansteigen lassen könnte. Mit Frühling ist das aber noch nicht gleichzusetzen, da die Gesamtstruktur der Großwetterlage nicht als stabil zu bezeichnen ist.

Wie wahrscheinlich wäre ein Temperaturanstieg im Zeitraum 12./16. März? Die Kontrollläufe stützen eine deutliche Erwärmung bislang noch nicht. So liegt das Temperaturmittel in knapp 1.500 Meter Höhe mit -6/-3 Grad um, bzw. auch knapp unter dem langjährigen Mittelwert, was in tieferen Lagen zu einem Temperaturspektrum am 12. März von +0/+9 Grad (Mittelwert: +6 Grad über dem Norden und Westen und +4/+5 Grad über dem Süden und Osten) und am 16. März zwischen +3/+15 Grad (Mittelwert: +6/+7 Grad über dem Süden und Westen und +8/+9 Grad über dem Norden und Westen) führen kann. Deutlicher zeigt sich die verhaltene Temperaturentwicklung anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+1) / normal (+2/+7) / zu warm (>+8), welche am 10. März bei 25/65/10 und am 16. März bei 15/55/30 liegen. Mit etwas Wohlwollen ist eine leicht positive Temperaturentwicklung im zweiten März-Drittel zu beobachten.

Das Langfristmodell zeigt in seiner heutigen Wetterprognose für die Frühlingsmonate kaum Veränderungen. So hat der März demnach eine Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5/+1 Grad, der April und Mai eine Abweichung von -0,5/+0,5 Grad. Anders formuliert zeigt sich im März eine normale bis leicht zu warme Temperaturentwicklung, welche im April und Mai normal ausfallen kann. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich im April und Mai eine leicht positive Entwicklung (zu nass).

Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 29. Februar

Ein Tiefdrucksystem nach dem anderen sorgt in der kommenden Woche für einen abwechslungsreichen Wetterablauf. Das zu Grunde liegende Zirkulationsmuster ist dabei nordwestlich orientiert, so dass über dem Nordwesten und Norden etwas mildere und über dem Süden und Osten weiterhin nasskalte Temperaturwerte vorherrschend sein können. Die Schneefallgrenze schwankt dabei zumeist um die mittleren Lagen herum (400-800 Meter) und kann zwischendurch auch darunter oder darüber liegen.

Darüber hinaus simulieren die Wettermodelle drei unterschiedliche Ansätze. In der ersten Variante ändert sich im Zeitraum zwischen dem 5./14. März nur wenig. Das Zirkulationsmuster kommt weiterhin aus nordwestlichen, teils auch westlichen Richtungen und könnte zum Beginn des zweiten März-Drittel auch meridionaler ausfallen (Nord-Süd, Süd-Nord). Eine nasskalte Temperaturphase wäre demnach bei einer langsam nachlassenden Niederschlagsneigung zu erwarten.

In der zweiten Variante flacht sich das Hochdrucksystem über den Azoren etwas ab, so dass die atlantische Frontalzone mit einer West-Ost Richtung zunehmend das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz mit beeinflussen kann. Bei einem unbeständigen Wettercharakter könnten die Temperaturen im zweiten März-Drittel langsam ansteigen, von frühlingshaften Werten könnte man aber noch nicht sprechen.

In der dritten Variante gelingt es dem Hochdrucksystem über den Azoren sich nach Norden auszudehnen und die atlantische Frontalzone zu blockieren. Im weiteren Verlauf kann der Hochdruckkeil nach Osten weg kippen und sich über dem skandinavischen Raum festigen. Würde diese Variante eintreten, so würde Deutschland, Österreich und die Schweiz in den Einflussbereich einer mäßig kalten Nordostströmung gelangen, bei der die Tageswerte mit entsprechender Sonnenscheindauer auf +5/+10 Grad ansteigen könnten. Da das Hochdrucksystem relativ nahe ist, ist demnach mit einer abnehmenden Niederschlagsneigung zu rechnen.

Welche dieser Varianten ist Wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe favorisieren weiterhin eine nasskalte Temperaturentwicklung im ersten März-Drittel bei einer erhöhten Neigung zu Niederschlägen. Erst im zweiten März-Drittel wird eine schwächer Niederschlagsentwicklung bei einer leicht ansteigenden Temperaturtendenz in Aussicht gestellt. Anders formuliert halten die Kontrollläufe eine zunehmende Hochdruckdominanz ab dem zweiten März-Drittel für wahrscheinlicher - ob es dabei kalt oder mild werden kann, wird maßgeblich davon abhängen wo und mit welchem Achsverlauf sich das Hochdrucksystem positionieren kann.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
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