Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Frühling 2016 - Wettertrend vom 27. März

Beide Wettermodelle favorisieren Anfang April den Aufbau von hohem Luftdruck im Bereich zwischen England, Deutschland und Skandinavien. So lässt mit höherer Wahrscheinlichkeit die rege Niederschlagsneigung der kommenden Woche zum Wochenende allmählich nach und die Sonne kann des Öfteren zum Vorschein kommen. Ob die Temperaturen dabei kühl, mild oder warm ausfallen werden, ist zum heutigen Stand noch nicht zu beantworten, da es im Detail auf die Positionierung des Hochdrucksystems ankommt (Details s. Wetterprognose April).

So ist auch die weitere Wetterentwicklung im Zeitraum vom 4./11. April maßgeblich davon abhängig, wie sich das Hochdrucksystem verhalten wird. Dabei schwinden in den heutigen Simulationen des amerikanischen Wettermodells die Varianten, welche einen beständigen Wettercharakter versprechen. Das hängt in erster Linie auch von der Wetteraktivität auf dem Atlantik ab, welche mit einem kräftigen Kaltluftvorstoß vom östlichen Kanada in Richtung Neufundland an Dynamik zunehmen kann. Allerdings stemmt sich das Azorenhoch mit einer kräftigen Struktur dagegen und wölbt sich in kugelrunder Position auf dem Atlantik auf. In Folge daraus muss die Frontalzone einen Umweg nach Norden nehmen um zum 6. April über Mitteleuropa nach Süden "abzutropfen". So wäre ein weiterhin unbeständiger Wettercharakter zu erwarten, welcher mit einem meridionalem Grundmuster (Nord-Süd, Süd-Nord) eher für normale bis leicht zu kühle Temperaturen verantwortlich sein kann.

Im Detail wird es aber auch in dieser Wetterentwicklung darauf ankommen, in welcher Position das meridionale Grundmuster zustande kommen wird - Deutschland könnte zum heutigen Stand genauso gut auch auf die milde Süd-Nord Anströmung gelangen. Und die Kontrollläufe stützen diese Variante - auch heute - mehrheitlich, so dass sich ein insgesamt neutraler bis positiver Temperaturtrend im Verlauf des ersten April-Drittels erneut bestätigt, auch wenn es Anfang April durchaus etwas kühler werden kann. So liegt der jeweilige Mittelwert des Temperaturspektrums am 5. April zwischen +13/+15 Grad und am 11. April zwischen +11/+13 Grad und geht es nach den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+8) / normal (+9/+14) / zu warm (>+15), so liegen diese am 7. April bei 35/45/20 und am 11. April mit 30/35/35 in einem nahezu neutralen Zustand zueinander. Vergleicht man das mit den Tagen zuvor, so zeigt sich zum Ende des ersten April-Drittels, bzw. zum Beginn des zweiten April-Drittels ein sich gegenüber dem langjährigen Mittelwert normalisierender Temperaturtrend, bei dem kühlere Varianten zugenommen haben.

Statistisch betrachtet passt das ganz gut, denn nicht selten kommt es im Zeitraum zwischen dem 6./13. April zum typischen Aprilwetter. Das Langfristmodell bleibt seiner Wetterprognose der letzten Tage weitgehend treu und simuliert die Temperaturabweichung im April mit +0,5/+2 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert nun noch etwas wärmer als wie in den letzten Tagen, während der Mai mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad im weitgehend normalen Bereich simuliert wird, wenngleich der Süden mit einer Abweichung von -0,5/-1 Grad auch leicht zu kühl ausfallen könnte. Im der Niederschlagsberechnung sind gegenüber dem Sollwert keine sonderlichen Abweichungen zu beobachten.
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Wetter Frühling 2016 - Wettertrend vom 26. März

Die Wetterentwicklung Anfang April befindet sich im Detail - aufgrund einer komplexen Wetterentwicklung - noch in einem unsicheren Zustand (Details s. Wetterprognose April). Der Temperaturtrend bleibt jedoch überwiegend positiv geprägt. Ob frühsommerliche Temperaturen oder nur mäßig milde Temperaturen erwartet werden können, hängt von einer Hochdruckposition ab, bei der wenig hundert Kilometer entscheidend sein können.

Im Zeitraum zwischen dem 4./10. April simuliert das amerikanische Wettermodell eine erhöhte Wetteraktivität der atlantischen Frontalzone, welche durch einen massiven Kaltluftvorstoß zwischen dem östlichen Kanada und Neufundland hervorgerufen wird. In Folge daraus kann sich das Hoch - egal in welcher Position - nicht halten und in diesem Zeitraum kann sich die Frontalzone mit ihren Tiefdrucksystemen mehr und mehr auch über Mitteleuropa und somit auch Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einem unbeständigen Wettercharakter durchsetzen. Das Zirkulationsmuster ist dabei südwestlich ausgeprägt, so dass über dem Nordwesten mehr Niederschläge bei mäßig milden Temperaturen als über dem Süden bei milden Temperaturen zu erwarten ist.

Betrachtet man die Kontrollläufe, so bestätigt sich auch heute - trotz der komplexen Wetterentwicklung Anfang April - der normale bis positive Temperaturtrend im ersten April-Drittel mehrheitlich. So liegt der Mittelwert des Temperaturspektrums am 5. April zwischen +13/+15 Grad und am 10. April zwischen +11/+12 Grad. Das sich aber etwas gegenüber den letzten Tagen verändert hat, zeigt der Trend der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+8) / normal (+9/+14) / zu warm (>+15), welche am 5. April bei 20/30/50 (gestern: 10/35/55) und am 9. April bei 30/45/25 (gestern: 20/30/50) liegen. Das passt ganz gut zur Singularität des typischen "Aprilwetters", welches statistisch betrachtet sehr häufig im Zeitraum zwischen dem 6./13. April auftreten kann.

Wir wurden die letzten Tage des Öfteren gefragt, ob im Frühling noch Nachtfrost auftreten kann. Bis zu den Eisheiligen Mitte Mai ist Nachtfrost - statistisch betrachtet - sehr wahrscheinlich, so dass empfindliche Pflanzen erst nach den Eisheiligen nach draußen gesetzt werden sollten, bzw. zuvor entsprechend geschützt werden sollten. Eine zweite singuläre Kälteperiode ist die Schafskälte im Juni (im Zeitraum zwischen dem 4.-20. Juni) - dann befindet man sich meteorologisch schon im ersten Sommermonat und Nachtfröste sind weniger wahrscheinlich, wenngleich nie auszuschließen.

Wetter Frühling 2016 - Wettertrend vom 25. März

Anfang April simulieren die Wettermodelle den Aufbau von hohem Luftdruck im Bereich zwischen Island und Skandinavien (s. aktuelle Wetterprognose April), was bei einem tatsächlichen Eintreten dieser Berechnungen weitreichende Auswirkungen auf das Wetter Frühling haben kann.

Warum? Nicht selten haben Hochdrucksysteme über dem skandinavischen Raum im Frühjahr eine länger andauernde Beständigkeit. Allerdings geht von solchen Hochdrucksystemen über Skandinavien gerade im Zeitraum 6./14. April - statistisch gesehen - die häufigsten Kaltluftausbrüche nach Süden hervor. Denn wenn sich Hochdrucksystem nach Westen in Richtung Island verlagert, so gelingt der Kaltlufttransport arktischen Ursprungs nach Süden und führt zum bekannten Aprilwetter mit Schauern, teils noch als Graupel- oder Schneeschauer bis in tiefere Lagen hinab.

Geht es nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodell, so liegt im Bereich zwischen England, Spanien und Portugal im Zeitraum 4./9. April ein ausgeprägtes und kräftiges Tiefdrucksystem und über dem Bereich Island/Skandinavien ein Hochdrucksystem, dessen Achsverlauf von Nordwest nach Südost ausgerichtet ist. Im Verbund beider Systeme können über Deutschland, Österreich und der Schweiz aus südöstlichen Richtungen weiterhin warme, aber auch feuchte Luftmassen herangeführt werden.

Gleichzeitig sieht man aber auch, wie diese Hochdruckachse Kaltluftmassen aus nördlichen Richtungen über das östliche Europa ablenkt und somit als Blockadehoch für Deutschland agiert. Wandert das Hoch nun ein Stück weiter nach Westen, so könnte auch Deutschland von der Kaltluftzufuhr betroffen sein.

Wie hoch ist hierfür die Wahrscheinlichkeit? Geht es nach den Kontrollläufen, so ist die Wahrscheinlichkeit zum heutigen Stand geringer einzustufen. Das Temperaturspektrum liegt am 5. April zwischen +5/+21 Grad (Mittelwert: +14/+16 Grad) und am 9. April zwischen +5/+24 Grad (!!!) (Mittelwert: +15/+16 Grad). Der Temperaturtrend zeigt sich heute - wie bereits in den letzten Tagen - im ersten April-Drittel mehrheitlich frühlingshaft, wenngleich noch mit einen sehr breiten Entwicklungsspektrum. Noch deutlicher zeigt sich der normale bis zu warme Trend anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+8) / normal (+9/+14) / zu warm (>+15), welche am 5. April bei 10/35/55 und am 9. April bei 20/30/50 liegen.

Das Langfristmodell simuliert in seiner heutigen Wetterprognose die Temperaturabweichung im April gegenüber dem langjährigen Mittelwert mit +0,5/+1 Grad im normalen bis leicht zu milden und im Mai 2016 mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad im weitgehend normalen Bereich, wenngleich über dem Süden die Abweichung mit -0,5/-1 Grad auch normal bis leicht zu kühl ausfallen kann. Im Niederschlagsverhalten gibt es sowohl im April als auch Mai keine sonderlichen Auffälligkeiten gegenüber dem Sollwert.

Wetter Frühling 2016 - Wettertrend vom 24. März

Die Aktivität der atlantischen Frontalzone führt in den ersten April-Tagen noch zu unterschiedlichen Entwicklungsmöglichkeiten der Großwetterlage, welche in ihrer Wahrscheinlichkeit gegenüber dem langjährigen Mittelwert als normal bis leicht zu mild ausgewiesen wird.

Zu kalte Varianten werden zwar auch berechnet, haben jedoch gegenüber den Verhältnissen der Kontrollläufe eine geringere Eintreffwahrscheinlichkeit. Wir wollen heute der Frage "wann kommt der Frühling?" etwas genauer nachgehen. Frühlingsbeginn 2016 war gemäß meteorologischer Definition am 1. März und der kalendarische Frühling ist gerade einmal 4 Tage alt (Beginn 20. März). Die Tage werden nun also länger als die Nächte sein und möchte man das aktuelle Wetter bewerten, so ist es allenfalls als früh herbstlich bis herbstlich zu bezeichnen - manche würden sicherlich auch tristes November-grau dazu sagen wollen. Als Frühling ist das also nicht zu bezeichnen. Das ändert sich jedoch über Ostern.

Bedingt durch die atlantische Frontalzone, welche sich zwischen Island, England und Skandinavien positionieren kann, gelangt Deutschland, Österreich und die Schweiz auch in den darauf folgenden Tagen in eine südwestlich bis westlich orientierte Grundströmung. Das ist durchaus als erster Schritt in Richtung Frühling zu bezeichnen, allerdings sind die Zirkulationsmuster Anfang April noch als labil zu bezeichnen, da sich Landmassen aufgrund des höheren Sonnenstandes schneller erwärmen als die Wassermassen. In Folge dessen kommt es zu hohen Temperaturdifferenzen, welche sich in kräftige Hochdruck- und Tiefdruckgebieten zeigen. Anders formuliert - ein eingefahrenes Zirkulationsmuster wird im Frühling häufig durch ein anderes ersetzt und in der Übergangsphase kommt es zu einer aktiv-dynamischen und komplexen Wetterentwicklung.

Und genau in solch einer Phase könnte sich Deutschland im Zeitraum 3./8. April befinden. So "kämpfen" Tiefdrucksysteme der atlantischen Frontalzone und Hochdrucksysteme über den Azoren und Skandinavien um die Vorherrschaft über das Wetter von Deutschland, Österreich und der Schweiz. So ist in den aktuellen Simulationen ein stetes Auf und Ab der Temperaturen zu beobachten, wobei im Zeitraum vom 3./6. April durchaus ein Hochdrucksystem über Mitteleuropa die größten Chancen hätte, sich durchzusetzen. Dieser Trend zeigt sich auch schon in den ersten April-Tagen.

Bestätigung erhält die Hochdruckposition im Bereich zwischen England, Deutschland und Skandinavien von den Kontrollläufen, welche im Zeitraum zwischen dem 3./8. April einen deutlich positiven Verlauf der Temperaturen bei einer abnehmenden Niederschlagsneigung haben. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 7. April zwischen +5/+24 Grad bei einem Mittelwert von +15/+16 Grad. Noch deutlicher zeigt sich der Trend anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+8) / normal (+9/+14) / zu warm (>+15), welche am 3. April bei 10/25/65 und am 8. April bei 10/15/75 liegen. Die Wahrscheinlichkeit der Varianten, welche die Temperaturen auf die +20 Grad Marke ansteigen lassen könnten, liegt am 3. April bei 35 Prozent und am 8. April bei 25 Prozent. Zusammenfassend kann man sagen, dass der Frühling im ersten April-Drittel zum heutigen Stand durchaus gute Chancen hat, sich durchzusetzen.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,57 +2,6 +1,3 398 l/m² - extrem zu trocken
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