Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Frühling 2016 - Wettertrend vom 6. Mai

Heute simulieren die Wettermodelle eine deutlich kühlere Temperaturvariante an Pfingsten, wie in den vergangenen Tagen zuvor. Ein Tiefdrucksystem zieht im Zeitraum bis zum 14. Mai in Richtung Deutschland und baut eine Verbindung mit dem Tief über Skandinavien auf. In Folge dessen positioniert sich das Hoch weiter westlich zwischen Island und England, so dass im Verbund beider Systeme ein meridionales Zirkulationsmuster entstehen und Deutschland, Österreich und die Schweiz über Pfingsten i den Einflussbereich kühlerer und unbeständiger Luftmassen gelangen. Wie kalt könnte es denn werden? Simuliert werden bspw. am Pfingstsonntag Werte, welche zwischen +10/+16 Grad liegen können (Wetter Pfingsten).

Wie lange wird die mögliche Abkühlen denn anhalten können? Sie passt gut in den Zeitraum der sog. Eisheiligen, welche häufiger im Zeitraum zwischen dem 12./18. Mai eine kühlere Phase einläuten kann, welche aber immer nur ein paar Tage anhält. So is es auch nach den aktuellen Varianten - es ist die Frage der Zeitdauer, bis wann sich das Hoch auf dem Atlantik abgebaut hat. Geschieht das, so wird mit höherer Wahrscheinlichkeit der Weg für die atlantische Frontalzone frei, sich bis nach Mitteleuropa durchzusetzen.

Kommt es dabei zu einer Westwetterlage, so ist mit unbeständigen, windigen und mäßig milden Wetter im Zeitraum 18./22. Mai zu rechnen. Liegt die Tiefdruckachse aber weiter südlicher, so wäre eine Südwestwetterlage möglich, bei der über dem Westen und Nordwesten Niederschläge wahrscheinlicher wären, als über den östlichen und südöstlichen Regionen und die Temperaturen könnten m milden bis warmen Bereich liegen.

Betrachtet man die Kontrollläufe, so ist eine Abkühlung der Temperaturen um 4/6 Grad an Pfingsten sehr wahrscheinlich geworden. Der sog. Mittelwert liegt dabei im Bereich der Jahreszeit-typischen Temperaturen, was bedeutet, dass die Simulation des amerikanischen Wettermodells kühler als der Mittelwert der Kontrollläufe ausfällt. Was für Temperaturen entsprächen dem Normalwert? Etwa +16/+17 Grad, da ist also noch etwas "Luft" nach Oben, wenngleich der Mittelwert der Kontrollläufe sich bis zum 21. Mai im normalen Bereich befinden kann. Anders interpretiert steht nach der nun zu warmen Wetterphase um und nach Pfingsten eine sich normalisierende bis allenfalls zu kalte Temperaturphase an.
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Wetter Frühling 2016 - Wettertrend vom 5. Mai

War die Hochdruckposition über Pfingsten in den letzten Simulationen der Wettermodelle noch unklar, so zeichnet sich heute eine Tendenz für eine Erhaltung des hohen Luftdrucks über dem skandinavischen Raum, wenngleich sich dies Phasenweise auch abschwächen kann. Gleichzeitig zieht ein Tiefdrucksystem vom westlichen über das östliche Mittelmeer, bzw. Osteuropa, so dass sich auf der Rückseite ein Hochdruckkeil des Azorenhochs bis nach Skandinavien erstrecken könnte. Das macht es der atlantischen Frontalzone schwerer, sich bis über Mitteleuropa durchzusetzen (s. Wetter Pfingsten).

Welche Varianten können sich daraus für den Zeitraum nach Pfingsten entwickeln? Geht es nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells, so zeigt sich im Zeitraum vom 16./20. Mai eine Hochdrucktendenz im Bereich zwischen England, Skandinavien und Deutschland. Je nachdem, wie sich das Hochdrucksystem positionieren wird, können sich zwei wesentliche Wetterentwicklungen daraus ergeben. Liegt das Hoch westlich über England, so gelangt Deutschland, Österreich und die Schweiz in den Einflussbereich der östlichen Hochdruckgradienten, so dass mit einer nördlichen Grundströmung etwas kühlere Luftmassen herangeführt werden können. Liegt das Hoch hingegen über Skandinavien, bzw. Deutschland, so ist vielfach mit sonnigen, warmen und trockenem Wetter zu rechnen.

Die Kontrollläufe bestätigen zum heutigen Stand eine nachlassende Niederschlagsneigung über Pfingsten und darüber hinaus, jedoch bleibt bis zum 20. Mai eine leichte bis mäßige Niederschlagswahrscheinlichkeit erhalten und ist über den östlichen Regionen höher einzustufen, als über dem Norden und Westen. Das spricht für ein Hoch westlich von Deutschland, was sich auch im Temperaturspektrum widerspiegelt, welches mit seinem Mittelwert am 17. Mai zwischen +17/+19 Grad und am 20. Mai zwischen +19/+20 Grad liegen kann. Die Eisheiligen sind - allenfalls - in abgemilderter Form wahrscheinlich - eine deutlich zu kalte Wettervariante ist in den heutigen Simulationen für das zweite Mai-Drittel nicht zu erkennen.

Wetter Frühling 2016 - Wettertrend vom 4. Mai

Ob die sog. Eisheiligen zu Pfingsten eine Rolle spielen werden, bleibt zu heutigen Stand noch abzuwarten. Zwar simulieren die Wettermodelle eine Zunahme von kühleren Varianten, im Mittelwert liegt das Temperaturspektrum mit +15/+18 Grad aber (noch) im durchaus Jahreszeit-typischen Bereich. Nichtsdestotrotz werden die nun in den kommenden Tagen zu erwartenden warmen Temperaturen mit einer höheren Wahrscheinlich über Pfingsten nicht gehalten werden können (Details s. Wetter Mai | Wetter Pfingsten).

Wie sieht der Wettertrend nach Pfingsten aus? Das amerikanische Wettermodell neigt im Zeitraum vom 16./20. Mai dazu, ein meridionales Grundmuster (Nord-Süd, Süd-Nord) aufrecht zu erhalten. Somit wären stabile Wetterverhältnisse über Mitteleuropa weniger wahrscheinlich. Unterstützt wird diese Entwicklung von einem Azorenhoch, welches eine keilförmige Ausbildung seiner Hochdruckachse in Richtung Island aufweist. Somit sind für den Zeitraum nach Pfingsten - zum heutigen Stand - drei Wetterentwicklungen möglich.

In der ersten Variante dominiert ein Tiefdrucksystem über Skandinavien das Wettergeschehen über Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das kann in Form einer West, oder aber auch Nordwestwetterlage geschehen. Sollte solch eine Wetterlage eintreten, so wäre das Temperaturniveau als normal bis zu kalt bei einem wechselhaften und teils windigen Wettercharakter einzustufen.

In der zweiten Variante strebt das Hochdrucksystem über den Azoren nach Norden in Richtung Island/Grönland auf, so dass im Verbund mit einem Tiefdrucksystem über Skandinavien kühlere Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz geführt werden können.

In der dritten Variante liegt das Hochdrucksystem im Bereich zwischen Skandinavien, Island und Grönland und "zwingt" die atlantische Frontalzone nach Süden auszuweichen. In Folge dessen bleibt die blockierende Wirkung des Hochdrucksystems erhalten und das Strömungsmuster kommt über Deutschland, Österreich und der Schweiz überwiegend aus östlichen Richtungen. Dennoch könnten die atlantischen Tiefdrucksysteme das Hochdrucksystem "unterwandern" und in Richtung Mittelmeerraum ziehen, was einer sog. Vb-Zugbahn entspräche (Mittelmeertief). Solche Mittelmeertiefdrucksysteme haben dabei einen größeren Einfluss auf die östlichen und südlichen Regionen von Deutschland.

Welche der Varianten ist zum heutigen Stand am wahrscheinlichsten? Die Kontrollläufe stützen bis zum 20. Mai einen klaren Temperaturrückgang, welcher von einem sehr hohem Niveau bis zum 14. Mai kommt und zum 15./16. Mai auf ein Jahreszeit-typisches Niveau absinken kann. So liegt das Temperaturspektrum der Kontrollläufe am 16. Mai zwischen +7/+24 Grad (!!!) (Mittelwert: +16/+17 Grad) und am 19. Mai zwischen +14/+25 Grad (Mittelwert: +17/+19 Grad). Betrachtet man die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+14) / normal (+15/+20) / zu warm (>+20), so liegen diese am 16. Mai bei 25/50/25 und am 19. Mai bei 15/40/45. Allein die weitere Zunahme von kühleren Varianten gegenüber den letzten Simulationen zeigt eine gewisse Tendenz zu einem doch möglicherweise kühleren Abschnitt an Pfingsten, bzw. im Zeitraum kurz nach Pfingsten, so dass die Wettersingularität der sog. Eisheiligen zum heutigen Stand nicht auszuschließen wäre.

Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 3. Mai

Der Frühling kehrt zurück und wandelt sich bereits mancherorts schon in den Frühsommer um, denn bis zum Wochenende können die Temperaturen verbreitet auf +18/+23 Grad und örtlich schon auf bis zu +25 Grad ansteigen. Ist es am Donnerstag noch weitgehend trocken, so nimmt von Freitag bis Sonntag die Neigung zu Schauern und Gewittern zu und der teils böige Wind aus östlichen Richtungen könnte als "unangenehm" empfunden werden (s. Wetter Mai).

Der Grund für dem Warmluftschub ist ein Hochdrucksystem im Bereich zwischen Deutschland und Skandinavien, welches seinen Hochdruckkern zum 8. Mai zwischen Skandinavien und dem westl. Russland positionieren kann. Gleichzeitig liegt über dem westlichen Mittelmeer und Atlantik ein Tiefdrucksystem zwischen den Azoren, England, Portugal und Spanien. Im Verbund beider Systeme können warme, aber auch zunehmend feuchte Luftmassen aus der Mittelmeerregion nach Norden geführt werden.

Im Zeitraum zwischen dem 8./13. Mai wird das Tiefdrucksystem zunehmend stärker, was zu komplexeren Wetterlagen führen, aber im Grunde das gleiche Ergebnis zur Folge haben kann. Beide Wettermodelle simulieren dabei eine weitgehend übereinstimmende Entwicklung der Wetterlage. So bleibt die Position des Hochdrucksystems über Skandinavien bis zum 10. Mai erhalten, während sich das Tief über dem westlichen Mittelmeerraum weiter intensiviert. Statt sich aber beide Wettersysteme zueinander stabilisieren, sorgt ein Tiefdruckwirbel zum 11./12. Mai über dem europäischen Nordmeer für eine Störung der stabilen Verhältnisse. Das Hochdrucksystem wird weiter nach Osten abgedrängt und das Tiefdrucksystem über dem Mittelmeer strebt nach Norden in Richtung Skandinavien.

Sollte diese Wetterentwicklung tatsächlich wie simuliert eintreten, so würde der Zeitraum vom 10./13. Mai mit Schauern und Gewittern unbeständig ausfallen, wobei auch länger andauernde Niederschläge nicht auszuschließen wären. Da sich Deutschland, Österreich und die Schweiz aber noch auf der warmen Vorderseite des Tiefdrucksystems befinden, ändert sich an den warmen Temperaturen zunächst einmal wenig.

Die Kontrollläufe stützen diese Variante mehrheitlich. Die Niederschlagsneigung steigt zum 11. Mai an und hält sich auf einem mäßig hohen Niveau bis zum 13. Mai. Das Temperaturspektrum liegt am 9. Mai zwischen +17/+24 Grad (Mittelwert: +20 Grad über dem Osten und Norden und +22 Grad über dem Süden und Westen) und am 13. Mai zwischen +14/+26 Grad (Mittelwert: +20/+21 Grad). Ob es - passend zu Pfingsten - warm bleibt, oder das Tiefdrucksystem über dem skandinavischen Raum eine sich abkühlende Temperaturphase einläutet, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Pfingsten 2016.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +5,0 +2,4 +1,1 208,7 l/m² - zu trocken
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