Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 8. April

So langsam wird es wieder wärmer und zum Start in die neue Woche kehren die frühlingshaft milden Temperaturwerte wieder zurück. Allerdings bleibt der Wettercharakter wechselhaft und die Intensität der Schauer nimmt ab Montagabend von Südwesten her zu, so dass teils gewittrige Regenschauer nicht auszuschließen sind (Details: Wetter April).

An dem frühlingshaften, aber auch unbeständigen Wettercharakter wird sich nach den heutigen Simulationen der Wettermodelle bis zum kommenden Samstag mit höherer Wahrscheinlichkeit nichts ändern. So liegt ein Tiefdrucksystem im Bereich zwischen den Azoren, England und Portugal/Spanien und sorgt auf seiner Vorderseite für den Zustrom warmer, aber auch feuchter Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Im Zeitraum zwischen dem 16./17. April beginnt in den Berechnungen der Wettermodelle eine langsame Umstellung der Großwetterlage, welche bereits in den letzten Tagen simuliert wurde - insofern bestätigt sich der Trend heute.

Das Hochdrucksystem, welches sich westlich von den Azoren bis über Grönland erstrecken kann, "legt" sich nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells zum 17. April über das Tiefdrucksystem über den Azoren und baut kurzzeitig eine Hochdruckrücke zum Mittelmeerhoch auf und "zieht" dieses nach Norden in Richtung Island. Somit entsteht auf dem Atlantik ein neuerliches Hochdrucksystem in nördlicher Position. In Folge daraus kann Deutschland, Österreich und die Schweiz in den Zustrom kühlerer Luftmassen aus nördlichen Richtungen gelangen.

Die Simulation des europäischen Wettermodells ist relativ ähnlich, jedoch wird das Tiefdrucksystem vor Mitteleuropa noch stärker berechnet, so dass der Warmluftzustrom über dem Süden bis zum 18. April erhalten bleiben könnte, während von Norden her allmählich kühlere Luft einsickern kann.

Die Gemeinsamkeiten der Wettermodelle liegen in einem durchaus frühlingshaften Temperaturtrend im zweiten April-Drittel, welcher zum Ende des zweiten, bzw. Beginn des letzten April-Drittels eine Normalisierung erfahren könnte. Was bedeutet Normalisierung? Das Temperaturniveau ist gegenüber dem langjährigen Mittelwert zu hoch und erfährt allmählich eine Normalisierung zu Jahreszeit-typischen Temperaturen. So liegt das Temperaturspektrum am 15. April zwischen +10/+24 Grad (Mittelwert: +15 Grad über dem Norden und Westen und +17/+18 Grad über dem Osten und Süden) und am 23. April zwischen +5/+19 Grad (Mittelwert: +12/+13 Grad). Anders formuliert ist eine Abkühlung zum letzten April-Drittel durchaus wahrscheinlich und bestätigt den Trend der letzten Tage.
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Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 7. April

Nach einer kühleren Wetterphase am Donnerstag und Freitag steigen die Temperaturen am Wochenende wieder etwas an und zum Start in die neue Woche sind mit +15/+20 Grad wieder verbreitet frühlingshafte Werte möglich - örtlich sind auch bis +23 Grad nicht auszuschließen (Wetter April).

Der Grund hierfür ist die seit Tagen beschriebene Entwicklung der Großwetterlage, welche sich auch in den heutigen Simulationen der Wettermodelle erneut bestätigt. So liegt über dem Atlantik in blockierender Position ein Hochdrucksystem, welches sich westlich der Azoren bis nach Grönland erstrecken kann. Östlich des Hochdrucksystems positioniert sich ein Tiefdrucksystem im Bereich zwischen England, Spanien, Portugal und den Azoren. Die Konstellation der Wettersysteme zueinander ermöglicht den Zustrom kalter Luftmassen vom europäischen Nordmeer über Island, Schottland bis zu den Azoren hinunter. Das Zirkulationsmuster ist demnach meridional ausgerichtet und wo es auf der einen Seite kühler wird, wird es auf der anderen Seite wärmer.

Deutschland, Österreich und die Schweiz liegen im Zeitraum vom 10./17. April nach den Berechnungen der Wettermodelle auf der warmen Vorderseite des Tiefdrucksystems, jedoch gelingt es dem Tief sich zeitweilig nach Osten auszuweiten und somit das Wetter über Deutschland mit zu beeinflussen. Anders formuliert - es wird frühlingshaft warm, der Grundcharakter bleibt voraussichtlich wechselhaft und mit Regenschauern ist zu rechnen.

Der Kaltluftzustrom auf dem Atlantik in Richtung Süden endet nach den Berechnungen des amerikanischen und europäischen Wettermodells im Zeitraum 16./18. April. Die blockierende Haltung des Hochdrucksystems löst sich auf und in Folge dessen können sich zwei unterschiedliche Wettervarianten im Zeitraum 16./23. April ergeben.

In der ersten Variante zieht sich das Hochdrucksystem in flacher Achsausrichtung über die Azoren zurück und ermöglicht der atlantischen Frontalzone und der dazugehörigen Tiefdruckrinne mehr Spielraum sich nach Osten auszuweiten. Nicht selten kommt es dabei vor, dass sich vom Azorenhoch ein Hochdruckkeil in Richtung Mitteleuropa erstreckt, so dass eine mäßig milde und wechselhafte Westwetterlage oder eine milde bis warme aber unbeständige Südwestwetterlage sich daraus ergeben kann.

In der zweiten Variante bleibt das Hochdrucksystem mit einer nördlichen Position ein "Unsicherheitsfaktor". Warum unsicher? Hochdrucksysteme, welche nördlich der Azoren anzutreffen sind, sind in der Regel Garanten für eine komplexe Wetterentwicklung, bei der wenige hundert Kilometer Positionsunterschied entscheidend sein können. Liegt das Hoch weiter westlich, so zwischen Island/England, gelangt Deutschland mit einer nördlichen Anströmung der Luftmassen auf die kühle Ostseite des Hochs, liegt das Hoch im Bereich zwischen Nord- und Ostsee, so ist mit relativ trockenem Wetter und milden Temperaturen zu rechnen. Liegt es weiter östlich, so gelangt Deutschland nicht selten in eine warme Südanströmung der Luftmassen.

Was ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe sind klar strukturiert. So sind im Zeitraum zwischen dem 10./17. April mit hoher Wahrscheinlichkeit frühlingshafte Temperaturwerte möglich. Im Zeitraum zwischen dem 17./21. April zeigt sich gegenüber dem Jahreszeit-typischen Wert aber eine Tendenz zu sich normalisierenden Temperaturwerten. So liegt das Temperaturspektrum am 16. April zwischen +5/+26 Grad (Mittelwert: +17/+18 Grad über dem Osten und Süden und +16/+17 Grad über dem Norden und Westen) und am 22. April zwischen +5/+20 Grad (Mittelwert: +13/+15 Grad). Zusammenfassend zeigt sich das Wetter zum heutigen Stand im zweiten April-Drittel weitgehend frühlingshaft bei einem unbeständigen Wettercharakter - Ideal also für die Wachstumsphase der Natur.

Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 6. April

Der Frühling kommt - zumindest von den Temperaturen - voraussichtlich zum Wochenende und zum Start in die neue Woche zurück. Der Wettercharakter selbst bleibt unbeständig, wobei die höhere Schaueraktivität über dem Westen zu erwarten ist. Das zeigt auch die Simulation der Niederschlagsprognose bis einschließlich Montagabend, welche mit 10-20 l/m² den Schwerpunkt über dem Westen und mit 20-70 l/m² entlang des Alpenrandes simulieren, sonst sind über dem Osten mit 1-7 l/m² deutlich weniger Niederschläge zu erwarten (s. Wetter April).

Im Zeitraum zwischen dem 11./17. April zeigten die Wettermodelle in den letzten Tagen einen vorsichtig positiven Verlauf des Temperaturtrends, welcher heute erneut bestätigt wird. Geht es nach der Berechnung des amerikanischen Wettermodells, so wölbt sich das Azorenhoch nach Norden in Richtung Grönland auf, während gleichzeitig sich im Bereich zwischen den Azoren, Portugal/Spanien und England ein Tiefdrucksystem positionieren kann. Im Verbund beider Systeme werden relativ kühle Luftmassen vom europäischen Nordmeer bis zu den Azoren hinunter und auf der anderen Seite des Tiefdrucksystems sehr warme Luftmassen nach Norden geführt werden können. Zum heutigen Stand gerät auch Deutschland, Österreich und die Schweiz in den Zustrom der Warmluftmassen, so dass die Temperaturen im Zeitraum 11./17. April wieder auf frühlingshafte, örtlich auf früh-sommerliche Temperaturwerte ansteigen können.

Das europäische Wettermodell simuliert die Entwicklung der Großwetterlage ähnlich, jedoch liegt das Tiefdrucksystem etwas östlicher und kommt damit näher an Deutschland, Österreich und die Schweiz heran, so dass in Folge dessen der Wettercharakter unbeständiger und auch nicht ganz so warm sein kann.

Zusammenfassend bestätigt sich der positive Temperaturtrend der letzten Tage im zweiten April-Drittel, aber auch der grundsätzlich wechselhafte Wettercharakter findet seine Bestätigung. Anders formuliert: frühlingshaft ja, aber eine stabile Wetterlage ist zum aktuellen Stand weniger wahrscheinlich. Die Kontrollläufe bestätigen den warmen Temperaturtrend im Zeitraum 11./17. April mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 13. April zwischen +10/+24 Grad (Mittelwert: +18/+20 Grad über dem Osten und Süden und +16/+17 Grad über dem Westen und Norden) und am 17. April zwischen +8/+24 Grad (Mittelwert: +14/+15 Grad).

Die Differenz der Temperaturen wird zum 17. April höher, woran liegt das? Keine Wetterlage hält ewig, so auch die Konstellation aus dem nach Norden aufstrebenden Azorenhoch und dem Tiefdrucksystem östlich davon. Im weiteren Verlauf zeigt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit dafür, als dass sich das Tiefdrucksystem im Zeitraum 16./20. April weiter nach Skandinavien verlagern kann. Sollte das der Fall sein, so würde Deutschland allmählich in den Bereich der kühleren Luftmassen gelangen. Die Wettermodelle sind sich über den genauen Ablauf aber noch nicht einig, was zu dieser hohen Differenz führt und für den April absolut typisch ist. Deutlicher zeigt sich die zunehmende Unsicherheit zum Ende des zweiten April-Drittels in den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+9) / normal (+10/+15) / zu warm (>+16), welche am 16. April bei 5/30/65 und am 21. April bei 40/30/30 liegen. Die Wahrscheinlichkeiten von Temperaturen über +20 Grad liegen am 16. April bei 45 Prozent und am 21. April bei 5 Prozent.

Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 5. April

Ab Mittwoch wird es kühler und zum Donnerstag könnte unter bestimmten Voraussetzungen die Schneefallgrenze örtlich bis auf 700 Meter absinken, schwankt jedoch zumeist zwischen 1.000 - 1.500 Meter. Neben den kühler werdenden Temperaturen bleibt bis einschließlich Sonntag die Neigung zu Schauern, welche entlang des Alpenrandes auch länger anhaltend sein können, erhalten. Blickt man auf die Niederschlagsprognose bis einschließlich Sonntag, so erkennt man mit 20-40 l/m² den Schwerpunkt der Niederschläge über dem Westen, Südwesten und entlang des Alpenrandes, wo örtlich auch bis 60 l/m² simuliert werden, sonst bewegen sich die Niederschlagssummen zwischen 10-20 l/m² und können über dem Osten mit 2-10 l/m² auch geringer ausfallen (s. Wetter April).

Wie geht es weiter, kommt der Frühling zurück oder bleibt es bei dem apriltypischen Wetter? Die Simulationen der letzten Tage bestätigen sich auch heute erneut. So simulieren beide Wettermodelle ein nach Norden aufstrebendes Azorenhoch, welches sich bis zum 12. April von den westlichen Azoren über Neufundland bis nach Grönland und Island erstrecken kann. Die Hochdruckachse verläuft dabei von Südwest nach Nordost. Auf der östlichen Seite des Hochdrucksystems kann sich ein Tiefdruckgebiet positionieren und nimmt dabei ebenfalls eine von Südwest nach Nordost verlaufenden Tiefdruckachse ein.

Im Zusammenspiel beider Systeme werden relativ kalte Luftmassen vom europäischen Nordmeer bis zu den Azoren hinunter geführt, was stabilisierend auf die Konstellation beider Systeme zueinander wirken kann. Gleichzeitig entsteht zum 12. April ein Hochdrucksystem über der Mittelmeerregion und ein Hochdrucksystem über dem westlichen Russland.

Das zu Grunde liegende Zirkulationsmuster ist meridional ausgeprägt (Nord-Süd, Süd-Nord) und mit der vollständigen Hochdruckblockade auf dem Atlantik spricht man von einer sog. "gestörten Zirkulation" (normal West-Ost). Deutschland, Österreich und die Schweiz würden nach diesen Simulationen auf der relativ milden bis warmen Vorderseite des Troges liegen, jedoch ist der Tiefdruckeinfluss so hoch, dass der Grundcharakter beim Wetter im Zeitraum 11./17. April wechselhaft bleiben kann.

Die Kontrollläufe bestätigen auch heute den leicht bis mäßig wechselhaften Grundcharakter des Wetters im zweiten April-Drittel. Die Temperaturtendenz zeigt dabei leicht in die positive Richtung. So liegt das Temperaturspektrum am 13. April zwischen +8/+20 Grad (Mittelwert: +14/+16 Grad) und am 19. April zwischen +5/+22 Grad (Mittelwert: +13/+15 Grad). Gemessen am Mittelwert ist das Niveau der Temperaturen für die Jahreszeit leicht zu mild.

Die Wetterprognose des Langfristmodells bestätigt heute erneut den zu warmen Temperaturverlauf im April. So liegt die Abweichung gegenüber dem Langjährigen Mittelwert mit +1/+2 Grad im leicht bis zu warmen Bereich. Für den Mai wird weiterhin mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad ein normaler Temperaturverlauf simuliert. Im Niederschlagsverhalten haben sowohl der April wie auch der Mai eine normale Tendenz gegenüber den Sollwerten, wenngleich der April im Trend leicht negativ (zu trocken) und der Mai leicht positiv (zu nass) ausfallen kann.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,3 +2,4 +1,2 355 l/m² - extrem zu trocken
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