Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 12. April

Ein Tiefdrucksystem zwischen den Azoren und England verlagert seinen Schwerpunkt bis zum Wochenende nach Skandinavien und beeinflusst dabei zunehmend das Wetter über Deutschland. Die Grundströmung kommt aus südwestlichen Richtungen und führt milde aber auch feuchte Luftmassen mit sich, so dass bis einschließlich Samstag mit kräftigen Regenschauern - welche teils länger anhalten sein und mit Gewittern einhergehen können - zu rechnen ist. Die Temperaturen bleiben mit +12/+18 Grad weitgehend im Jahreszeit-typischen Bereich und können mit entsprechender Niederschlagsdauer auch darunter liegen. Blickt man auf die simulierte Niederschlagsprognose bis Samstagabend, so sind mit 20-60 l/m² die meisten Niederschläge etwa südlich der Mainlinie zu erwarten, während es über dem Nordwesten noch 15-25 l/m² und sonst 7-17 l/m² sein können (s. Wetter April).

So bestätigt sich der wechselhafte Trend der letzten Tage, fraglich war jedoch, ob es im Zeitraum vom 17./26. April auch kühler werden kann? Entscheidend wird sein, wie sich ein Tiefdrucksystem und ein Hochdrucksystem zueinander positionieren werden. Geht es nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells, so bleibt die südwestlich orientierte Zirkulationsstruktur im Zeitraum 17./18. April noch erhalten, bevor sich zum 18./19. April ein Hochdrucksystem über England ausbilden kann und Deutschland, Österreich und die Schweiz in den Einflussbereich der nordwestlich orientierten Grundströmung gelangen könnte. Durch die Nähe zum Hochdrucksystem lässt die Niederschlagsneigung nach, jedoch können die Temperaturen vom 18./24. April weiter zurückgehen - über dem Norden etwas schneller, als über dem Süden, der noch von den Warmluftmassen über der Mittelmeerregion "profitieren" kann. Wie kühl kann es werden? Simuliert werden am 20. April Werte, welche über dem Norden zwischen +7/+12 Grad und über dem Süden zwischen +13/+18 Grad liegen können.

Das europäische Wettermodell simuliert eine ganz ähnliche Entwicklung der Großwetterlage - zuerst wechselhaft, mild und südwestlich orientiert, und zwischen dem 18./21. April wechselhaft, kühler und nordwestlich orientiert.

Im Zeitraum zwischen dem 21./26. April liegt nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells das Hochdrucksystem westlich von Mitteleuropa, während über Skandinavien ein kräftiges Tiefdrucksystem sich positionieren kann. Im Verbund beider Systeme kann somit die Zuführung kühlerer Luftmassen gelingen, welche in diesem Zeitraum für "apriltypisches" Wetter verantwortlich sein können - unter Umständen auch mit Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauer.

Im Grunde bestätigt sich damit auch heute die Tendenz der letzten Tage. Die Kontrollläufe stützen diesen sich langsam normalisierenden und später auch leicht zu kühlen Temperaturtrend mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum am 20. April zwischen +7/+25 Grad (Mittelwert: +14/+16 Grad) und am 26. April zwischen +4/+20 Grad (Mittelwert: +11/+12 Grad). Deutlicher zeigt sich der leicht negative Temperaturtrend im letzten April-Drittel anhand der Kontrollläufe von zu kalt (<+10) / normal (+11/+16) / zu warm (>+17), welche am 20. April bei 30/45/25 und am 27. April bei 75/10/15 liegen. Varianten, welche für Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer mit dazugehörigen Nachtfrost sorgen können, liegen zum heutigen Stand bei rund 20 Prozent.

Das Langfristmodell simuliert im April über den Gebieten nördlich der Mittelgebirge eine Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von +0,5/+1 Grad im leicht zu milden und über den Gebieten südlich der Mittelgebirge mit +1/+2 Grad einen leicht zu warmen Temperaturverlauf. Für den Mai liegt die simulierte Abweichung mit -0,5/+0,5 Grad im normalen Bereich. Im Niederschlagsverhalten gibt es keine besonderen Auffälligkeiten gegenüber dem Sollwert (allenfalls eine leicht positive Tendenz - etwas zu nass).
Unterstützen
Sie uns!
Ihnen gefallen unsere Wettervorhersagen? Wir freuen uns über einen freiwilligen Geldbetrag in einer von Ihnen gewünschten Höhe.
Betrag wählen

 

Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 11. April

Bei durchaus frühlingshaften Temperaturwerten zeigt sich bis zum kommenden Freitag ein wechselhafter Wettercharakter, welcher durch zahlreiche Schauer und auch Gewittern geprägt ist. Die Schauer können örtlich kräftiger und auch länger andauernd ausfallen. So liegt der simulierte Niederschlagsschwerpunkt bis einschließlich Freitagabend mit 20-40 l/m² entlang einer Linie zwischen Schwarzwald - Berlin und entlang der Alpen - in Staulagen können örtlich bis 60 l/m² erwartet werden. Sonst liegen die Niederschlagssummen zumeist zwischen 7-15 l/m² und können örtlich bis 20 l/m² erreichen (Wetter April).

Der Zeitraum zwischen dem 16./20. April wird nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle durch eine komplexe Wetterentwicklung geprägt, wie sie es das europäische Wettermodell schon seit ein paar Tagen simuliert und das amerikanische Wettermodell nun mit einer ähnlichen Variante unterstützt. Dabei bleibt das Tiefdrucksystem zwischen den Azoren, England und Portugal/Spanien stationär und verlagert sich nicht weiter nach Osten, bzw. nach Nordosten in Richtung Skandinavien. Stattdessen kann sich zwischen den Tiefdrucksystemen eine Lücke ausbilden, in welche das Hochdrucksystem vom Mittelmeer aus einen Hochdruckkeil "dazwischen schieben" kann. So könnte zum 18. April über England ein neuerlicher Hochdruckkern entstehen, bei dem Deutschland, Österreich und die Schweiz auf der östlichen Seite der Hochdruckgradienten liegen kann. Sollte diese Variante tatsächlich so eintreten, so wäre im Zeitraum zwischen dem 17./25. April mit relativ kühlem Wetter zu rechnen.

Wie kühl? Der Mittelwert der Höhentemperaturen (ca. 1.500 Meter) liegt bspw. am 23. April zwischen -1/-4 Grad und könnte unter bestimmten Voraussetzungen nochmals für Schneeschauer bis in tiefere Lagen verantwortlich sein. Nachtfrost wäre demnach ebenfalls nicht auszuschließen. Wie wahrscheinlich ist dieses Entwicklungsszenario? Es hat sich in den letzten Tagen schon angedeutet und bestätigt sich heute erneut, so dass die Wahrscheinlichkeit für solch eine Wetterlage weiter zunimmt.

Die Kontrollläufe stützen im Zeitraum 17./20. April den sich normalisierenden Temperaturtrend und zeigt darüber hinaus eine - gegenüber dem langjährigen Mittelwert - leicht zu kühle Temperaturtendenz. So liegt das Temperaturspektrum am 17. April zwischen +7/+22 Grad (Mittelwert: +13/+15 Grad) und am 26. April zwischen +5/+22 Grad (Mittelwert: +12/+13 Grad). Etwas deutlicher zeigt sich die Entwicklung im Verhältnis der Kontrollläufe von zu kalt (<+10) / normal (+11/+16) / zu warm (>+17), welche am 21. April bei 45/40/15 und am 26. April bei 40/30/30 liegen und damit eine höhere Wahrscheinlichkeit für normale/zu kalte als für normale/zu warme Temperaturwerte in Aussicht stellen. Sind solche Kaltluftausbrüche von längerer Dauer? Sie sind - gerade im April - nichts außergewöhnliches und haben meist nur eine kurze Beständigkeit.

Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 10. April

Eie rege Schauer- und z.T. auch Gewitterneigung zeigt sich im Zeitraum von Montag bis Mittwoch, während am Donnerstag Deutschland zwischen den Fronten liegen und es somit weitgehend trocken bleiben kann. Betrachtet man die Niederschlagssummen bis einschließlich Donnerstagabend, so erkennt man den Schwerpunkt der Niederschläge mit 10-30 l/m² entlang eines breiten Streifens zwischen Köln und Rostock, über dem Südwesten und entlang der Alpen, sonst sind mit 2-10 l/m² weniger Niederschläge zu erwarten. Die Temperaturen steigen allgemein an und verbleiben mit +12/+18 Grad weitgehend im frühlingshaften Temperaturbereich (Wettervorhersage April).

An den frühlingshaften Temperaturwerten wird sich mit höherer Wahrscheinlichkeit auch bis zum kommenden Wochenende nichts verändern. So bleibt die Neigung zu Schauern und Gewittern hoch und die Temperaturen könnten bis zum Sonntag auf +15/+20 Grad, örtlich bis +23 Grad ansteigen. Warum könnten? In den Simulationen der Wettermodelle gibt es noch Differenzierungen bzgl. der Wetterentwicklung.

Geht es nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells, so liegt Deutschland zum kommenden Wochenende im Zustrom milder bis warmer, aber auch feuchter Luftmassen aus südlichen Richtungen. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so gelingt es einem Tiefdrucksystem sich bis über Skandinavien durchzusetzen und im Verbund mit einem Hochdruckkeil von der Mittelmeerregion bis nach Island können bereits zum Samstag über dem Norden kühlere Luftmassen einfließen, welche am Sonntag auch den Süden erreichen können. Es wäre zum heutigen Stand also noch zu früh für das kommende Wochenende frühsommerliche Temperaturwerte auszusprechen.

Dabei ist die Entwicklung der Großwetterlage bei beiden Wettermodellen recht ähnlich. So liegt zum 15. April über Neufundland ein mehr oder minder gut ausgeprägtes Hochdrucksystem, im Bereich zwischen den Azoren, England und Skandinavien verläuft von Südwest nach Nordost eine Tiefdruckrinne und Deutschland, Österreich und die Schweiz liegt somit im warmen Zustrom aus südwestlichen Richtungen. Im Unterschied zum amerikanischen Wettermodell simuliert das europäische Wettermodell eine Westwärtsverlagerung des Tiefdrucksystems über den Azoren, so dass die Tiefdruckrinne unterbunden werden und sich ein Hochdruckkeil dazwischen schieben kann, während das amerikanische Wettermodell die Südwest nach Nordost ausgerichtete Tiefdruckachse bis zum 17./18. April erhalten kann.

Im Zeitraum darüber hinaus gab es in den letzten Tagen den Trend zu sich normalisierenden Temperaturwerten. So liegen die Temperaturen im Zeitraum vom 11./17. April mit einer Abweichung von +2/+7 Grad über dem Jahreszeit-typischen Wert und nähern sich im Zeitraum 18./24. April den typischen Temperaturen an. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe liegt am 17. April zwischen +6/+24 Grad (Mittelwert: +12 Grad über dem Norden, +14/+15 Grad über dem Westen und Osten und +18 Grad über dem Süden) und am 24. April zwischen +5/+18 Grad (Mittelwert: +12/+13 Grad). Insbesondere der hohe Differenzbetrag der Temperaturen bspw. am 17. April verdeutlicht den oben beschriebenen wahrscheinlichen Wetterumschwung zum Beginn des letzten April-Drittels.

Schaut man auf die aktuelle Mitteltemperatur der bereits vergangenen April-Tage, so liegt die Abweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert bei +2,4 Grad. Diese Differenz kann im zweiten April-Drittel zum heutigen Stand noch weiter ausgebaut werden, so dass der April wohl zu warm ausfallen könnte. Das Langfristmodell stützt diese Variante bereits seit Wochen. So liegt die Abweichung nach der heutigen Wetterprognose zwischen +0,5/+2 Grad im leicht zu milden bis zu warmen Bereich. Für den Mai sind mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad hinsichtlich der Temperaturen keine Auffälligkeiten zu beobachten. Im Niederschlagsverhalten gibt es nur geringfügige Abweichungen gegenüber dem Sollwert und sind in der Tendenz leicht positiv zu bewerten (leicht zu nass).

Wetter Frühling 2016 - Wetterprognose vom 9. April

Die Neigung zu Regenschauer und Gewitter nimmt ab kommenden Montag von Südwesten her zu und hält sich bis zum Mittwoch. Dabei verschieben sich die Schwerpunkte der Regenfälle am Montag auf Dienstag von Süd nach Nord und von Dienstag auf Mittwoch von Nord nach Süd. Die Temperaturen bleiben dabei vielfach im frühlingshaft milden Bereich (Details: Wettervorhersage April).

Im Zeitraum zwischen dem 14./18. April liegt - wie in den letzten Simulationen bereits auch - ein kräftiger Tiefdruckwirbel im Bereich zwischen England, den Azoren und Portugal/Spanien, während sich das ursprüngliche Azorenhoch westlich der Azoren bis nach Island/Grönland erstrecken kann. Das führt demnach zu einer Zufuhr kühler Luftmassen über das europäische Nordmeer, Island bis zu den Azoren, teils auch bis zu den kanarischen Inseln hinunter. Deutschland, Österreich und die Schweiz verbleiben jedoch auf der milden, teils warmen Vorderseite des Tiefdrucksystems, so dass die Temperaturen - im Vergleich zu den Jahreszeit-typischen Werten - auf hohem Niveau verbleiben können. Dabei strebt das Tiefdrucksystem im Zeitraum zwischen dem 16./18. April (nächstes Wochenende) weiter nach Nordosten, so dass Deutschland in den Zustrom noch wärmer, aber auch feuchter Luftmassen gelangen könnte. Wie warm würde es werden? Simuliert werden Temperaturwerte, welche +15/+20 Grad und örtlich bis +23 Grad erreichen können.

Darüber sind sich die Simulationen der Wettermodelle weitgehend einig. Diese Wetterlage hält jedoch nicht ewig und die Verlagerung des Tiefdruckkerns zum kommenden Wochenende kündigt schon die Veränderung der Großwetterlage an. Eine Entwicklungsvariante sticht dabei besonders hervor und ist zum heutigen Stand auch die wahrscheinlichste Variante. Über dem grönländischen Raum können sich Tiefdrucksysteme positionieren und drängen dabei den Hochdruckkeil des Hochs westlich der Azoren weiter nach Süden zurück. Gleichzeitig strebt das Tiefdrucksystem vor Mitteleuropa weiter nach Norden und verbindet sich mit der atlantischen Frontalzone, so dass das Zirkulationsmuster eine normalisierende Struktur annehmen kann. Im weiteren Verlauf kommt es im Zeitraum vom 19./24. April zu zwei möglichen Wetteroptionen. Die erste ist westlich orientiert, so dass es unbeständig bleibt, die Temperaturwerte aber stets kühler werden können und im Trend eine Normalisierung aufweisen. In der zweiten Option kann sich ein Hochdruckkeil des Azorenhochs nach Mitteleuropa ausweiten, so dass der Wettercharakter südwestlich ausgeprägt ist und über dem Nordwesten wechselhafter als über dem Südosten ausfallen kann. Die Temperaturwerte verbeiben im milden Bereich und liegen knapp über dem Jahreszeit-typischen Wert.

Die Kontrollläufe stützen bereits seit Tagen den sich normalisierenden Temperaturtrend zum Beginn des letzten April-Drittels - so auch heute. Das Temperatursektrum liegt am Sonntag, den 17. April zwischen +3/+24 Grad (Mittelwert: +14 Grad über dem Norden, sonst +15/+17 Grad) und am 24. April zwischen +5/+20 Grad (Mittelwert: +12/+13 Grad). So bestätigt sich der sich normalisierende Temperaturtrend. Noch etwas deutlicher zeigt sich das in den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+10) / normal (+11/+16) / zu warm (>+17), welche am 19. April bei 25/55/20 und am 24. April bei 40/50/10 liegen. Ist ein Kaltluftausbruch in Sicht? Die sonst im April so typischen Schneeschauer sind noch nicht "vom Tisch" und gerade nach den heutigen Berechnungen im Zeitraum des letzten April-Drittels durchaus noch möglich.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +10,3 +2,4 +1,2 355 l/m² - extrem zu trocken
Mach mit!

Wetter ist Ihre Leidenschaft und Sie schreiben gerne? Für unsere Rubrik der Wettermeldungen aus aller Welt suchen wir Verstärkung. Falls Sie Lust haben, ein Teil des Teams von Wetterprognose-wettervorhersage.de zu werden, melden Sie sich einfach und unverbindlich über das Kontaktformular.

Kontakt zu uns