In den kommenden Tagen zeigt sich das Wetter relativ mild aber unbeständig, so dass mit gelegentlichen Niederschlägen gerechnet werden kann. Zum Wochenende zeigt sich mit dem Freitag voraussichtlich noch der "schönste" und weitgehend niederschlagsfreie Tag, bevor zum Samstag die Niederschlagsneigung wieder deutlich ansteigen kann und die Temperaturen allgemein etwas zurückgehen können. Der Grund für die wechselhafte Wetter liegt in einer Tiefdruckrinne begründet, welche von Neufundland über die Azoren nach England bis nach Skandinavien verlaufen kann. Deutschland gelangt immer wieder in den Einflussbereich von Tiefdruckausläufern, verbleibt aber weitgehend in der relativ milden Südwestströmung. Spannend bleibt darüber hinaus die weitere Wetterentwicklung, welche im Zeitraum zwischen dem 11./13. Mai in den Simulationen der Wettermodelle einheitlicher berechnet wird. So simuliert sowohl das amerikanische als auch europäische Wettermodell im Zeitraum 11./13. Mai den Aufbau eines Kerntiefs zwischen Island, England und den Azoren, so dass über Mitteleuropa sich ein Hochdruckkeil des Azorenhochs ausbilden kann. In Folge daraus können wieder sehr warme aber auch feuchte Luftmassen nach Deutschland geführt werden, so dass der Wettercharakter sich weiterhin unbeständig gestalten kann. Wie warm kann es werden? Im Schnitt werden Temperaturwerte - je nach Sonnenscheindauer - zwischen +15/+18 Grad, bzw. +18/+24 Grad von den Wettermodellen in Aussicht gestellt. Und wie wird das Wetter zum Vatertag (Christi Himmelfahrt), bzw. über das verlängerte Wochenende? Auch hier sind sich die Wettermodelle weitgehend einig, wenngleich auch mit unterschiedlichen Ansätzen. Nach dem amerikanischen Wettermodell kann sich der Hochdruckkeil des Azorenhochs nicht über Mitteleuropa behaupten und positioniert sich etwas weiter nach Osten, so dass das Tiefdrucksystem auf dem Atlantik seinen Einfluss weiter in Richtung Mitteleuropa ausweiten kann. Im weiteren Verlauf kann das Hoch über dem östlichen Europa jedoch wieder eine Hochdruckbrücke über Mitteleuropa hinweg zum Azorenhoch aufbauen, so dass in Folge daraus bei einem wechselhaften Grundcharakter wieder milde bis warme Temperaturen zu erwarten wären. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so verlagert sich im Zeitraum zwischen dem 14./17. Mai das Hoch so weit nach Osten, dass die atlantische Frontalzone sich bis zum 16. Mai über Skandinavien und Deutschland positionieren kann. In Folge daraus wäre am 14./15. Mai noch mit relativ milden bis warmen Temperaturen zu rechnen, bevor es zum 16./17. Mai kühler und wechselhafter werden kann. Im Detail wird es darauf ankommen, ob sich das Hoch komplett nach Osten verschieben lässt, oder ob es diesem gelingen mag eine Hochdruckbrücke zum Azorenhoch aufrecht zu erhalten. Die Kontrollläufe stützen einen deutlichen Temperaturanstieg im Zeitraum zwischen dem 11./14. Mai mit anschließender Tendenz zu einer Normalisierung der Temperaturwerte bei einer leicht erhöhten Niederschlagserwartung im Zeitraum 14./17. Mai. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 14. Mai zwischen +12/+26 Grad (Mittelwert: +18/+20 Grad im Süden, Westen und Osten und +16 Grad im Norden) und am 17. Mai zwischen +7/+25 Grad (Mittelwert: +14/+16 Grad). Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+13) / normal (+14/+18) / zu warm (>+19) liegen am 14. Mai bei 25/40/35 (gestern: 35/30/35) und am 17. Mai bei 35/50/15 (gestern: 25/30/45)und bestätigen ein noch breites Entwicklungsspektrum im Zeitraum 14./17. Mai, jedoch zeigt sich auch hier eine Trendentwicklung zu sich normalisierenden Temperaturwerten. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem Witterungstrend für das Wetter in der Zeit vor Pfingsten.

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