Der Trend der letzten Tage hinsichtlich einer hochdruckdominierten Wetterlage mit Beginn des zweiten April-Drittels bestätigt sich nach den Simulationen des amerikanischen und auch europäischen Wettermodells heute erneut. So steigt die Wahrscheinlichkeit für eine frühlingshafte Wetterphase im Zeitraum 10./15. April heute erneut an. Deutlicher wird das anhand des Temperaturspektrums der Kontrollläufe, welcher am 11. April zwischen +4/+19 Grad (Mittelwert: +14/+16 Grad) und am 15. April zwischen +6/+21 Grad (Mittelwert: +15/+17 Grad) liegen kann und im Falle eines Eintreffens per Definition als frühlingshafte Temperaturwerte bezeichnet werden kann. Der Grund für diese voraussichtliche Wetterentwicklung ist eine Positionsverschiebung des Hochdrucksystems auf dem Atlantik in Richtung Europa. Im weiteren Verlauf kann sich im Zeitraum 12./15. April das Hoch weiter in Richtung Mittelmeer verschieben, so dass über Deutschland eine Süd- bis Südwestwetterlage möglich ist und das Erreichen der oben angedeuteten +20 Grad Marke bis zum 15. April als nicht unwahrscheinlich erscheint. Darüber hinaus zeigt sich nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells im Zeitraum 15./20. April auf dem Atlantik die Neigung zu einem sog. Langwellentrog zwischen Grönland und den Azoren, so dass der frühlingshafte Wettercharakter mit höherer Wahrscheinlichkeit das Wetter im zweiten April-Drittel beeinflussen kann. Wie deutlich dieser positive Temperaturverlauf ist zeigt sich anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+7) / normal (+7/+14) / zu warm (>+14), welche exemplarisch am 18. April bei 0/35/65 liegen. Wie verhält sich die Niederschlagsneigung? Sollte sich zum 15. April die Süd- bis Südwestwetterlage tatsächlich so durchsetzen, bzw. entwickeln können, kann von Südwesten und Westen eine leicht erhöhte Niederschlagsneigung bemerkbar machen, da mit dieser Grundströmung auch feuchtere Luftmassen nach Norden geführt werden können.

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