Bis zum 10. April deutet sich eine sehr zaghafte und langsam ansteigende Temperaturtendenz an, welche im wesentlichen davon abhängig ist, wie sich das Hochdrucksystem über Europa positionieren kann. Nach beiden Wettermodellen hat das Hochdrucksystem eine blockierende Wirkung auf die atlantische Frontalzone, so dass bis zum 15. April eine erneut dynamisch-aktive Westwindwetterlage weniger wahrscheinlich ist. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so positioniert sich das Hoch bis zum 10. April zwischen England und Skandinavien und bis zum 15. April über Skandinavien mit einer ausgeprägten Hochdruckachse bis zum Mittelmeer über Deutschland reichend. In Folge daraus können in der Höhe mäßig milde Luftmassen nach Deutschland geführt werden, so dass bei einem überwiegend sonnigen Grundcharakter die Temperaturen im Bereich zwischen +14/+18 Grad liegen könnten. Das europäische Wettermodell simuliert bis zum 12. April die Hochdruckposition über Skandinavien in einer autarken Formation, so dass keine Hochdruckachse über Deutschland in Richtung Mittelmeer möglich ist. Stattdessen liegt die Hochdruckachse über Skandinavien in einer Nordost-Südwest Ausrichtung, so dass die Temperaturspanne bei einem leicht wechselhaften Wettercharakter eher zwischen +8/+14 Grad liegen kann. Zusammenfassend scheint zum heutigen Stand hoher Luftdruck über Europa im zweiten April-Drittel die wahrscheinlichste Variante zu sein. Fraglich ist ob die Temperaturen frühlingshaft mild oder verhalten bis leicht zu kühl ausfallen können. Die Kontrollläufe bestätigen mit einem Temperaturspektrum bspw. am 10. April von +2/+18 Grad (Mittelwert: +10/+11 Grad) und am 15. April von +4/+21 Grad (Mittelwert: +13 Grad) eine grundsätzlich positive Temperaturentwicklung bis zur Monatsmitte. Etwas deutlicher wird das anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+7) / normal (+7/+14) / zu warm (>+14), welche bspw. am 15. April bei 20/40/40 liegen.

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