Wie das Wetter an Ostern werden kann, darüber sind sich die Wettermodelle in der groben Betrachtung fast schon einig einig - zunächst kühl und am Karfreitag auch noch regnerisch, im weiteren Verlauf - bei einer langsam nachlassenden Niederschlagstätigkeit - ist auch wieder mit langsam ansteigenden Temperaturen zu rechnen. Nichtsdestotrotz befindet sich Deutschland über Ostern im Einflussbereich höhenkalter Luftmassen arktischen Ursprungs, so dass die Schauer durchaus bis in tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen oder auch als Graupelschauer niedergehen können. Im Zeitraum zwischen dem 7./12. April zeigt sich im Trend eine verhaltene Wetterentwicklung, wobei drei wahrscheinliche Varianten sich in den Simulationen der Wettermodelle so langsam herauskristallisieren. Zum einen könnte sich die meridionale Grundstruktur stabilisieren, so dass die Folgetage nach Ostern mit einer nördlichen Luftzufuhr weiterhin kühl und wechselhaft ausfallen können. In einer weiteren Variante rückt das Hochdrucksystem zwischen England und Spanien weiter nach Osten, so dass bei einem insgesamt ruhigen Wettercharakter die Sonne des Öfteren zum Vorschein kommen kann. In der Temperaturentwicklung bleibt abzuwarten, wie sich ein mögliches Hoch Mitteleuropa positionieren kann. Liegt mit seinem Kern über Mitteleuropa so ist neben ruhigen auch mit milden bis warmen Wetter zu rechnen. Liegt Deutschland hingegen auf der östlichen Strömungskomponente des Hochdrucksystems, so können bei Sonnenschein auch kühlere Luftmassen Wetterbestimmend sein. In der dritten Variante kann sich das Hoch zwischen England und Spanien nach Süden in Richtung Azoren verlagern und von dort aus einen Hochdruckkeil gen Mitteleuropa entsenden. Bei einer weiterhin aktiven Frontalzone auf dem Atlantik könnte sich auch eine milde bis warme - jedoch wechselhafte - Südwestwetterlage einstellen. Welche der Szenarien ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe simulieren im Zeitraum 7./12. April eine sehr verhaltene Niederschlagsneigung, was für das Hoch in der Nähe oder über Deutschland spricht. Im Temperaturspektrum zeigt sich bspw. am 10. April mit Werten zwischen +4/+17 Grad (Mittelwert: +10/+11 Grad) noch ein breites Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten. Blickt man auf die Temperaturverhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+6) / normal (+6/+12) / zu warm (>+12) bspw. am 14. April mit 15/30/55, so erkennt man in der Entwicklung einen überwiegend positiven Temperaturtrend im zweiten April-Drittel.

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