Im Verlauf der Woche können die Temperaturen mit verbreitet +10/+15 Grad auf vorfrühlingshafte, im Süden und Westen örtlich mit +13/+18 Grad auf frühlingshafte Werte ansteigen und unter bestimmen Voraussetzungen sind am Dienstag im Südwesten auch +18/+21 Grad möglich. Diese für die Jahreszeit zu warmen Temperaturen können sich nach den neuesten Simulationen der Wettermodelle nicht halten und so dreht bereits zum Donnerstag/Freitag der Wind von südöstliche auf nördliche Richtungen, so dass die Temperaturen sich Stück für Stück wieder normalisieren können. Am Wochenende treibt der nördliche Wind weitere Wolkenfelder nach Deutschland, so dass es am Samstag noch zu geringfügigen Niederschlag kommen kann, welcher sich am Sonntag wohl allmählich an die Alpen zurückziehen kann. Die Temperaturen bleiben mit Werten zwischen +5/+10 Grad relativ frisch und in den Nächten kann mit Tiefstwerten zwischen -3/+3 Grad wieder mit Frost gerechnet werden. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so zieht sich das Hochdrucksystem zwischen dem 22./24. März auf die Azoren zurück, allerdings bleibt ein Hochdruckkeil zwischen den Azoren und England bestehen, so dass Deutschland in die nördliche Strömungskomponente des Hochdrucksystems gelangen kann und die Temperaturen bis zum 24. März im frischen bis kühlen Bereich verbleiben können. Eine Niederschlagsneigung ist in diesem Zeitraum zwar vorhanden, jedoch überwiegend schwach ausgeprägt. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist die Ausgangslage ähnlich, jedoch liegt das Azorenhoch auf dem Atlantik deutlich nördlicher und kann sich kurzweilig bis nach Grönland aufwölben. Das sind "ideale" Voraussetzungen für ein Tiefdrucksystem über dem skandinavischen Raum, so dass im Zeitraum 20./24. März Luftmassen arktischen Ursprungs nach Deutschland geführt werden könnten. Wie weit diese tatsächlich nach Süden vorankommen können, bleibt zum heutigen Stand im Detail noch abzuwarten, jedoch hätte das Tageswerte von verbreitet unter +5 Grad zur Folge und örtliche Schneeregen, Graupel- oder Schneeschauer wären nach dieser Simulation nicht auszuschließen. Wie geht es weiter? Beide Wettermodelle simulieren nach dieser kühlen Wetterperiode einen leichten Aufschwung in der Temperaturtendenz, wenngleich die Niederschlagswahrscheinlichkeit etwas zunehmen kann. Der Grund hierfür ist eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein Wiederaufleben der Westwetteraktivität auf dem Atlantik, welches nach dem amerikanischen Wettermodell rascher und konsequenter als nach dem europäischen Wettermodell simuliert wird. Die Folge daraus wäre ein wechselhafter, windiger und mäßig milder Wettercharakter im Zeitraum 25./29. März. Die Kontrollläufe stützen den zunehmend wechselhaften Wettercharakter ab dem 25. März mehrheitlich, wobei der Temperaturtrend im einem breiten Spektrum eine neutrale Tendenz aufweist. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 25. März zwischen +0/+15 Grad (Mittelwert: +6/+8 Grad) und am 29. März zwischen +3/+15 Grad (Mittelwert: +7/+9 Grad). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter an Ostern.

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