Bereits im Verlauf der Woche positioniert sich bis zum kommenden Freitag das Hoch über dem skandinavischen Raum. Im Prozess der Verlagerung des Hochdrucksystems können sich am Dienstag und Mittwoch kurzweilige Störungen bemerkbar machen. Der Wind dreht zum Mittwoch auf nördliche und bis zum Freitag auf östliche Richtungen, so dass die Temperaturen - je nach Sonnenscheindauer - auf +4/+9 Grad zurückgehen können. Im Wesentlichen bezeichnet man dies als Normalisierungstrend der Temperaturen, da die derzeitig hohen Werte für die Jahreszeit etwa und +3/+6 Grad zu warm sind. Im Zeitraum zwischen dem 13./17. März favorisieren beide Wettermodelle eine Hochdruckposition über dem skandinavischen Raum, so dass der Wind über Deutschland zumeist aus östlichen Richtungen kommen kann. Durch die östliche Strömungskomponente gelangt zunehmend "kontinentale Kaltluft" nach Deutschland, welche im März schon nicht mehr so kalt ist und allenfalls als kühl bezeichnet werden kann. So liegen die Tagesmitteltemperaturen zumeist um die +10 Grad Marke und können bei stärkerer Bewölkung darunter und mit entsprechender Sonnenscheindauer auch darüber liegen. Im Zeitraum zwischen dem 17./20. März kann sich nach der Simulation beider Wettermodelle das Hoch etwas nach Osten über das westliche Russland zurückziehen, so dass Deutschland auf die westliche Gradientenstruktur des Hochdrucksystems gelangt. In Folge daraus könnten aus südlichen Richtungen mildere Luftmassen über die Alpen nach Deutschland geführt werden. Die Kontrollläufe stützen den weitgehend schwachen Niederschlagstrend im zweiten März-Drittel bei einer Normalisierung des Temperaturverlaufs. So liegt das Temperaturspektrum am 13. März zwischen +3/+14 Grad (Mittelwert: +9 Grad im Süden und Westen, +7 Grad im Norden und +6 Grad im Osten) und am 19. März zwischen +0/+13 Grad (Mittelwert: +8/+9 Grad). Im Ausblick auf das letzte März-Drittel ergab sich in den Simulationen der Wettermodelle durchaus Ansätze für einen kühleren Witterungsabschnitt, welcher heute erneut simuliert, bzw. nicht verworfen wird. Somit erhöht sich leicht die Wahrscheinlichkeit für einen wechselhafteren und etwas kühleren Wetterabschnitt im Zeitraum 20./24. März. Deutlicher wird das Anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+4) / normal (+5/+10) / zu warm (>+10), welche 20. März bei 25/35/40 und am 24. März bei 35/35/30 liegen können. Man sollte vom Frühling zum heutigen Stand noch nicht zu viel erwarten - insbesondere in den Nächten besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für Nachtfröste. Betrachtet man die extremsten Simulationen der Kontrollläufe, so offenbart sich heute im letzten März-Drittel ein breites Spektrum an Möglichkeiten, welches von frühlingshaft warm bis Dauerfrost reichen kann - der Mittelwert liegt bspw. am 23. März bei +7 Grad und liegt damit exakt im Rahmen der für die Jahreszeit-typischen Temperatur. Das Langfristmodell simuliert für den März gegenüber dem langjährigen Mittelwert weiterhin eine Abweichung der Durchschnittstemperatur von +0,5/+2 Grad bei einer deutlich negativen Niederschlagserwartung. Im April und Mai zeigt sich die Temperaturerwartung mit einer Abweichung von -0,5/+0,5 Grad im normalen Bereich und auch die Niederschlagsneigung tendiert in die normale bis leicht positive Richtung.

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