Zunächst dominiert über Deutschland bis zum Freitag noch vielfach wechselhaftes, teils windiges und überwiegend nasskaltes Wetter, bevor sich zum Wochenende hin hoher Luftdruck durchsetzen und die Temperaturen auf +7/+13 Grad, örtlich auch bis +15 Grad ansteigen lassen kann. Zum Start in die neue Woche sind sich die Wettermodelle mit ihren Simulationen weitgehend einig, als dass der hohe Luftdruck über Deutschland mit warmen Temperaturen dominierend bleibt. In den gängigsten Varianten der Wettermodelle werden im Zeitraum 9./11. März - bei einer geringen Niederschlagserwartung - Temperaturen zwischen +9/+14 Grad simuliert, wobei nach örtlich zäher Nebelauflösung auch "nur" +5/+9 Grad möglich sind. Im Zeitraum 11./15. März simulieren die Wettermodelle unterschiedliche Ansätze. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so bleibt die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik kräftig und die Tiefdruckrinne verläuft zwischen Neufundland, den Azoren, Island und dem östlichen Grönland weit nach Süden verschoben, so dass der hohe Luftdruck über Mitteleuropa gestützt wird. Sollte das der Fall sein, so wird sich an der schwachen Niederschlagsneigung und den milden bis warmen Temperaturen bis zum 15. März kaum etwas verändern. Das europäische Wettermodell zeigt eine Ausweitung des Kontinentalhochs über dem westl. Russland bis über Skandinavien, so dass auf dessen südlichen "Flanke" abgeschwächte Tiefdrucksysteme bis nach Mitteleuropa vorankommen können. Mit einer östlich orientierten Grundströmung können die Temperaturen im Zeitraum 11./14. März nicht so weit ansteigen wie in der Simulation des amerikanischen Wettermodells, verbleiben mit +5/+11 Grad aber im weitgehend milden Bereich. Die Kontrollläufe stützen im Zeitraum 9./15. März den überwiegend trockenen und milden Wettertrend. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 10. März zwischen +6/+15 Grad (Mittelwert: +9/+10 Grad) und am 15. März zwischen +4/+15 Grad (Mittelwert: +9/+11 Grad). Blickt man etwas weiter in die Zukunft, so erkennt man in den Kontrollläufen bis zum 20. März nur wenig Veränderungen - sowohl im schwach ausgeprägten Niederschlagsverhalten, als auch bei den Temperaturen, was auf eine weiter anhaltende, bzw. stabile Hochdruckwetterlage im zweiten März-Drittel schließen lässt. Das Langfristmodell simuliert für den März weiterhin ein deutliches Defizit in der Niederschlagswahrscheinlichkeit. Die durchschnittlichen Temperaturen haben gegenüber dem langjährigen Mittelwert eine Abweichung von +0,5/+2 Grad und sind somit als leicht bis deutlich zu warm einzustufen. Für die Frühlingsmonate April und Mai simuliert das Langfristmodell sowohl bei den Temperaturen als auch im Niederschlagsverhalten eine langsame Normalisierung.

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