Wetter Frühling 2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2015 - Wetterprognose vom 5. März

Als vorfrühlingshaft mild kann man die Wetterentwicklung am kommenden Wochenende und auch zum Start in die neue Woche bezeichnen. In Konstellation mit einer kräftigen Tiefdruckentwicklung auf dem Atlantik verschiebt sich das Azorenhoch allmählich über Mitteleuropa, so dass die Grundströmung aus südwestlichen Richtungen kommen und entsprechend warme Luftmassen advehiert werden können. Die Temperaturen liegen verbreitet über der +10 Grad Marke und können unter günstigen Bedingungen auch über der +15 Grad Marke liegen. Im Zeitraum zwischen dem 10./12. März zeigt sich nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells noch eine andauernde Hochdruckdominanz, so dass die Temperaturen weiterhin im warmen Bereich verbleiben können. Die Wetterentwicklung auf dem Atlantik bleibt dabei kräftig und der Frontalzone gelingt es zunehmend sich weiter nach Osten durchzusetzen, so dass im Zeitraum 13./15. März Tiefdruckausläufer mit wechselhaften und teils windigen Wetter bei einer zurückgehenden Temperaturtendenz wieder dominierend auftreten können. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so wird eine gänzlich andere Wetterentwicklung in Aussicht gestellt. Auch hier ist der Grundcharakter im Zeitraum 7./10. März weitgehend trocken und teils frühlingshaft mild. Im Zeitraum zwischen dem 12./15. März gelingt es jedoch einen Tiefdrucksystem die Hochdruckbrücke über Mitteleuropa und dem Kontinentalhoch über dem westlichen Russland zu "durchbrechen". Gleichzeitig "tropft" die atlantische Frontalzone über die Azoren nach Süden hin ab. In Folge daraus bleibt dem Hoch Mitteleuropa gar nicht anders übrig, als sich steil nach Norden aufzuwölben und sich in einer Nord-Süd Achse über Skandinavien zu positionieren. Sollte dieses Szenario eintreten, könnten unter bestimmten Voraussetzungen mit einem meridionalen Zirkulationsmuster kalte Luftmassen arktischen Ursprungs "angezapft" und bis über Mitteleuropa geführt werden. Anders ausgedrückt ist eine stabile und frühlingshafte Wetterlage im zweiten März-Drittel zum heutigen Stand keinesfalls als gesichert anzusehen. Welche der Varianten ist am wahrscheinlichsten? Die Kontrollläufe weisen ein breites Spektrum an Möglichkeiten auf, was im Wesentlichen der unsicheren Hochdruckposition zu verdanken ist. Der Mittelwert tendiert jedoch zu einem leicht zu warmen Temperaturverlauf im zweiten März-Drittel bei einer geringen Niederschlagserwartung. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 10. März zwischen +4/+15 Grad (Mittelwert: +9/+12 Grad), am 15. März zwischen +3/+16 Grad (Mittelwert: +9/+10 Grad) und am 19. März zwischen +3/+15 Grad (Mittelwert: +8/+10 Grad). Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+1) / normal (+2/+7) / zu warm (>+8) liegen am 13. März bei 0/40/60 und am 19. März bei 25/35/40 und bestätigen damit den noch unsicheren Temperaturtrend im zweiten März-Drittel.
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Wetter im Frühling 2015 - Wetterprognose vom 4. März

Zunächst dominiert über Deutschland bis zum Freitag noch vielfach wechselhaftes, teils windiges und überwiegend nasskaltes Wetter, bevor sich zum Wochenende hin hoher Luftdruck durchsetzen und die Temperaturen auf +7/+13 Grad, örtlich auch bis +15 Grad ansteigen lassen kann. Zum Start in die neue Woche sind sich die Wettermodelle mit ihren Simulationen weitgehend einig, als dass der hohe Luftdruck über Deutschland mit warmen Temperaturen dominierend bleibt. In den gängigsten Varianten der Wettermodelle werden im Zeitraum 9./11. März - bei einer geringen Niederschlagserwartung - Temperaturen zwischen +9/+14 Grad simuliert, wobei nach örtlich zäher Nebelauflösung auch "nur" +5/+9 Grad möglich sind. Im Zeitraum 11./15. März simulieren die Wettermodelle unterschiedliche Ansätze. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so bleibt die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik kräftig und die Tiefdruckrinne verläuft zwischen Neufundland, den Azoren, Island und dem östlichen Grönland weit nach Süden verschoben, so dass der hohe Luftdruck über Mitteleuropa gestützt wird. Sollte das der Fall sein, so wird sich an der schwachen Niederschlagsneigung und den milden bis warmen Temperaturen bis zum 15. März kaum etwas verändern. Das europäische Wettermodell zeigt eine Ausweitung des Kontinentalhochs über dem westl. Russland bis über Skandinavien, so dass auf dessen südlichen "Flanke" abgeschwächte Tiefdrucksysteme bis nach Mitteleuropa vorankommen können. Mit einer östlich orientierten Grundströmung können die Temperaturen im Zeitraum 11./14. März nicht so weit ansteigen wie in der Simulation des amerikanischen Wettermodells, verbleiben mit +5/+11 Grad aber im weitgehend milden Bereich. Die Kontrollläufe stützen im Zeitraum 9./15. März den überwiegend trockenen und milden Wettertrend. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 10. März zwischen +6/+15 Grad (Mittelwert: +9/+10 Grad) und am 15. März zwischen +4/+15 Grad (Mittelwert: +9/+11 Grad). Blickt man etwas weiter in die Zukunft, so erkennt man in den Kontrollläufen bis zum 20. März nur wenig Veränderungen - sowohl im schwach ausgeprägten Niederschlagsverhalten, als auch bei den Temperaturen, was auf eine weiter anhaltende, bzw. stabile Hochdruckwetterlage im zweiten März-Drittel schließen lässt. Das Langfristmodell simuliert für den März weiterhin ein deutliches Defizit in der Niederschlagswahrscheinlichkeit. Die durchschnittlichen Temperaturen haben gegenüber dem langjährigen Mittelwert eine Abweichung von +0,5/+2 Grad und sind somit als leicht bis deutlich zu warm einzustufen. Für die Frühlingsmonate April und Mai simuliert das Langfristmodell sowohl bei den Temperaturen als auch im Niederschlagsverhalten eine langsame Normalisierung.

Wetter im Frühling 2015 - Wetterprognose vom 3. März

In den kommenden Tagen zeigt sich der Grundcharakter des Wetters vielfach wechselhaft, windig und nasskalt, wobei südlich der Mittelgebirge bis zum Freitag in höheren Lagen nochmals mit etwas Neuschnee gerechnet werden kann. Im Zeitraum 7./10. März simulieren beide Wettermodelle eine starke Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik. Die Tiefdruckrinne verläuft in den gängigsten Varianten der Wettermodelle zwischen Neufundland, Island und dem östlichen Grönland. Der atlantischen Frontalzone gelingt es somit nicht, sich bis über Skandinavien auszuweiten und somit das Wetter über Mitteleuropa zu beeinflussen. Stattdessen "kippt" das Azorenhoch über Mitteleuropa und erstreckt sich in einer südwest-nordwest Achse zwischen den Azoren, Deutschland und kann in Teilen auch Kontakt zum Kontinentalhoch über dem westl. Russland aufnehmen. In der Grundkonstellation entspricht dem Wesen einer Südwestwetterlage, bei der im Verbund zwischen Tief- und Hochdruck relativ milde Luftmassen aus den Südwesten advehiert werden können. Somit bestätigt sich der Trend der letzten Tage, als dass die Temperaturen im Zeitraum zwischen dem 7./10. März eine ansteigende Tendenz haben können. So werden nach dem amerikanischen Wettermodell bei einer nachlassenden Niederschlagsaktivität bis zum 10. März Tageswerte zwischen +8/+14 Grad in Aussicht gestellt. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so liegt der Kern des Hochdrucksystems etwas nördlicher, so dass auch hier die Temperaturen eine ansteigende Tendenz haben, jedoch die Neigung zu teils zähen Nebelfeldern höher erscheint und die Tageswerte zumeist zwischen +6/+12 Grad schwanken können. Wie geht es weiter? Interessant sind die unterschiedlichen Ansätze beider Wettermodelle, welche im Ergebnis eines gemeinsam haben: eine überwiegende Hochdruckdominanz im Zeitraum 10./15. März über Mitteleuropa. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so gelingt es dem Hochdrucksystem Mitteleuropa sich über dem skandinavischen Raum bis zum 13. März als autarkes Hochdrucksystem zu manifestieren. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so liegt der hohe Luftdruck zumeist zwischen den Azoren und dem östlichen Europa. Der Unterschied der Hochdruckdominanz beider Wettermodelle liegt in den Temperaturen, welche nach dem europäischen Wettermodell zwischen +4/+12 Grad und nach dem amerikanischen Wettermodell zwischen +10/+15 Grad schwanken können. Die Kontrollläufe stützen den positiven Temperaturtrend im Zeitraum 7./11. März mehrheitlich, im weiteren Verlauf geht der Trend langsam wieder in eine normalisierende Richtung, wenngleich der Mittelwert der Kontrollläufe noch über dem vieljährigen Mittelwert liegt. Deutlicher wird das anhand des Temperaturspektrums, welches am 7. März zwischen +4/+10 Grad (Mittelwert: +8 Grad), am 11. März zwischen +2/+15 Grad (Mittelwert: +10 Grad) und am 15. März zwischen -3/+15 Grad (Mittelwert: +9 Grad) liegen kann. Das Langfristmodell simuliert für den März gegenüber dem vieljährigen Temperaturmittelwert eine positive Abweichung von +0,5/+2 Grad, welche im April noch +0,5/+1 Grad und im Mai -0,5/+1 Grad betragen kann. Im Niederschlagsverhalten wird im März ein deutliches Defizit berechnet, welches sich im April und Mai wieder normalisieren kann.

Wetter im Frühling 2015 - Wetterprognose vom 2. März

Der Trend der letzten Tage manifestiert sich in den Simulationen der Wettermodelle langsam aber stetig, so dass der nasskalte und wechselhafte Witterungsabschnitt bis zum 6. März im weiteren Verlauf wohl keine Fortsetzung mehr finden kann. Stattdessen rückt von Südwesten mit höherer Wahrscheinlichkeit das Azorenhoch nach und "legt" sich bis zum 10. März mit einer Südwest-Nordost Achse quer über Mitteleuropa. Gleichzeitig kommt es auf dem Atlantik zu einer regen Wetteraktivität, so dass im Verbund beider Systeme relativ warme Luftmassen aus südwestlichen Richtungen nach Mitteleuropa transportiert werden können. Wie warm diese Luftmassen sein können, hängt im Detail davon ab, wie die Hochdruckposition verlaufen wird. Deutlicher wird der Trend zu einer Milderung anhand des Temperaturspektrums, welches am 6. März zwischen +0/+7 Grad (Mittelwert: +4/+6 Grad) und am 10. März zwischen +3/+15 Grad (Mittelwert: +9/+11 Grad) liegen kann. Mit dem Hochdruck lässt auch die Niederschlagswahrscheinlichkeit nach, wobei im März bei Hochdruck auch noch mit länger andauerndem Nebel gerechnet werden kann. Bleibt der Trend in Richtung Frühling im zweiten März-Drittel erhalten? In der Tendenz neigen die Wettermodelle bis zum 12./15. März zu einer Hochdruckdominanz über Mitteleuropa, ob sich die voraussichtlichen sehr milden Temperaturen behaupten können, bleibt abzuwarten. Warum? Das europäische Wettermodell simuliert das Hoch in einer autarken Position zum 12. März über der Ostsee zwischen Deutschland und Skandinavien, so dass Deutschland auch in den östlichen Strömungsgradienten des Hochdrucksystems gelangen kann, was nachfolgend bei einer schwachen Niederschlagsneigung auch wieder kühlere Temperaturen (nicht kalte) zur Folge haben kann. Das amerikanische Wettermodell positioniert in seiner Simulation das Hoch etwas weiter südlich, so dass die Tiefdruckrinne zwischen Island und dem östlichen Skandinavien verlaufen kann. Milde Temperaturen bei einem vom Süd nach Nord zunehmend wechselhaften, teils auch windigen Wettercharakter wäre hieraus die Folge. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+1) / normal (+2/+7) / zu warm (>+8) liegen am 10. März bei 0/30/70 und am 15. März bei 0/25/75 und bestätigen damit den Milderungstrend der Wettermodelle im Zeitraum 6./15. März.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
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