Wetter Frühling 2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2015 - Wettertrend vom 23. April

Noch ist nicht klar, ob das Wetter am verlängerten Wochenende zwischen dem 1./3. Mai kühl oder mild bis warm ausfallen wird. Der Grund hierfür sind unterschiedliche Simulationen der Wettermodelle, welche von einer kühlen Trogwetterlage bis hin zu einer milden bis warmen Süd-Südwestwetterlage reichen. Im Zeitraum darüber hinaus setzt sich in den gängigsten Varianten auch heute eine langsam positive Temperaturentwicklung durch, so dass nach einer möglichen zu kühlen Wetterentwicklung zwischen dem 1./3. Mai die Temperaturen rasch ansteigen könnten. Das amerikanische Wettermodell unterstützt diese Entwicklung, bei der sich das Zirkulationsmuster auf dem Atlantik zwischen Neufundland, Grönland, Island und Skandinavien normalisiert. Was heißt normalisiert? Die Tiefdruckrinne verläuft in den üblichen Bahnen zwischen Neufundland, Island und Skandinavien, so dass Deutschland - bzw. Mitteleuropa - auf der überwiegend warmen Anströmung (Vorderseite) der jeweiligen Tiefdrucksysteme liegen kann (Südwestwetterlage). In Folge daraus ist im Nordwesten die Niederschlagswahrscheinlichkeit höher einzustufen als im Südosten. Der Grund hierfür ist eine sich über Mitteleuropa ausdehnende Hochdruckbrücke, welche von den Azoren über das Mittelmeer über Deutschland bis nach Skandinavien reichen kann. Frühsommerliche oder gar sommerliche Temperaturwerte jenseits der +25 Grad Marke wären demnach im Zeitraum 4./8. Mai nicht unwahrscheinlich. Die Kontrollläufe stützen diesen deutlich zu warmen Temperaturtrend nicht und weisen bspw. am 7. Mai im Mittelwert des Spektrums von +8/+25 Grad mit +16/+17 Grad einen normale bis allenfalls leicht positive Temperaturentwicklung aus. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+12) / normal (+12/+16) / zu warm (>+16) liegen am 6. Mai bei 10/30/60 und bestätigen - zum heutigen Stand - einen positiven Temperaturtrend im ersten Mai-Drittel. Das Langfristmodell reagiert kaum auf die aktuelle Entwicklung und simuliert für den Mai mit -1/+0,5 Grad eine normale bis leicht zu kühle Abweichung gegenüber dem langjährigen Temperaturmittelwert.
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Wetter im Frühling 2015 - Wetterprognose vom 22. April

Die aktuell sehr warme Wetterentwicklung hält nach den gängigsten Varianten der Wettermodelle bei einem zunehmend wechselhaften Wettercharakter noch bis einschließlich Sonntag. Im weiteren Verlauf dominiert zunehmend ein sich über Mitteleuropa meridionalisierendes Zirkulationsmuster, so dass bei zurückgehenden Temperaturen weitere Niederschläge wahrscheinlich sind. "Passend" zum Feiertag am 1. Mai, bzw. über das verlängerte Wochenende zeigt sich sowohl nach dem europäischen, als auch nach dem amerikanischen Wettermodell zum heutigen Stand der voraussichtliche Höhepunkt der Tiefdruckphase über Mitteleuropa bei relativ kühlen Temperaturverhältnissen. Solche kühlen "Trog-Einschübe" sind im Mai nichts außergewöhnliches und treten bevorzugt in der sog. Wettersingularität der Eisheiligen im Zeitraum 8./18. Mai auf - insofern kann man heute nur darüber spekulieren, ob das am 1. Mai die "vorgezogenen" Eisheiligen sein können. Wie geht es weiter? Das amerikanische Wettermodell simuliert zum heutigen Stand im Zeitraum zwischen dem 3./6. Mai eine positive Temperaturentwicklung. Der Grund hierfür ist der nach Osten abziehende Trogkomplex und nachfolgend rückt ein Hochdrucksystem von den Azoren her nach und kann sich zum 5. Mai vom Mittelmeerraum bis nach Skandinavien über Deutschland erstrecken. Im gleichen Zeitraum bleibt die Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik intakt, so dass sich demnach eine höhere Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer erneut warmen Vorderseitenkonstellation über Deutschland ergeben kann. Die Kontrollläufe stützen den relativ kühlen Temperaturtrend im Zeitraum 1./3. Mai mehrheitlich, so dass der Mittelwert des Temperaturspektrums bspw. am 2. Mai bei +12/+13 Grad liegen kann. Im weiteren Verlauf ist aber auch nach den Kontrollläufen bei einer höheren Niederschlagserwartung mit einem Mittelwert von +14/+17 Grad am 6. Mai eine positive Temperaturtendenz zu erkennen. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+12) / normal (+12/+16) / zu warm (>+16) liegen am 6. Mai bei 10/30/60 und bestätigen - zum heutigen Stand - einen positiven Temperaturtrend im ersten Mai-Drittel. Das Langfristmodell simuliert in seiner Wetterprognose für den Mai eine Abweichung gegenüber dem langjährigen Temperaturmittelwert von -1/+0,5 Grad, so dass die Temperaturen demnach im Mai normal bis leicht zu kühl zu interpretieren wären. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich gegenüber dem Jahreszeit-typischen Soll gemäß dem Langfristmodell keine Auffälligkeiten.

Wetter im Frühling 2015 - Wetterprognose vom 21. April

Die Großwetterlage verändert sich in den kommenden Tagen, so dass über das Wochenende mit einer generell ansteigenden Niederschlags-wahrscheinlichkeit - zunächst in Form von Schauern und örtlichen Gewittern - zum Sonntag teils auch länger andauernd und kräftiger gerechnet werden kann. Der Grund für die Umstellung ist eine Tiefdruckrinne, welche sich von den Azoren bis nach Skandinavien erstrecken kann. Deutschland liegt zunächst auf der Vorderseite der Tiefdruckrinne, so dass mit Wind aus südwestlichen Richtungen die warme aber auch zunehmend feuchte Luft nach Deutschland transportiert werden kann. Im weiteren Verlauf positioniert sich nach dem amerikanischen Wettermodell im Zeitraum zwischen dem 26./29. April die Tiefdruckrinne mit einem Kerntief zwischen England und Skandinavien. Im gleichen Zeitraum wölbt sich das Azorenhoch nach Norden auf, so dass das Zirkulationsmuster über Mitteleuropa langsam aber stetig meridionalisiert. Anders ausgedrückt folgt nach dem amerikanischen Wettermodell der Südwestwetterlage eine Nordwest- bis Nordwetterlage bei zurückgehenden Temperaturen nach. Wie weit können die Temperaturen zurückgehen? Das Tagesmaximum wird bspw. am 28. April mit +4/+9 Grad, örtlich bis +11 Grad simuliert - je nach Zugbahn der abtropfenden Systeme sind Starkwindereignisse im Zeitraum 28./29. April zum heutigen Stand nicht auszuschließen. Das europäische Wettermodell simuliert einen ähnlichen Ansatz, wenngleich dieser gradientenschwacher verläuft. Was bedeutet das? Das Tiefdrucksystem über Skandinavien weitet seine Gradienten weiter aus und verliert damit an Intensität, so dass Starkwindereignisse weniger wahrscheinlich sind. Aber auch in der Niederschlagstendenz neigt eine weite Gradientenläufigkeit dazu, dass die Niederschläge zumeist in regionaler Form von Schauern auftreten können. Nichtsdestotrotz simuliert auch das europäische Wettermodell einen zurückgehenden Temperaturtrend, jedoch können bei einem Mix aus Sonne, Wolken und Schauern die Temperaturen im Bereich zwischen +7/+13 Grad schwanken. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Mai.

Wetter im Frühling 2015 - Wetterprognose vom 20. April

Zum Start in die Woche gibt es viel Sonnenschein, welcher sich zur Wochenmitte mit einem Höhentief etwas eintrüben und örtlich auch mit etwas Niederschlag gerechnet werden kann. Dabei können mit dem Höhentief die Temperaturen regional auf +17/+12 Grad absinken, während in den angrenzenden Regionen weiterhin frühlingshaft milde +15/+20 Grad möglich sind - wie sich das Höhentief im Detail verhalten wird, bleibt zum heutigen Stand noch abzuwarten. Zum kommenden Wochenende verändert sich das Strömungsmuster von Nord-Süd auf Südwest-Nordost, so dass sich über Deutschland eine milde Südwestwetterlage einstellen kann, bei der vermehrt mit Niederschlägen - teils auch mit Gewittern und schauerartig verstärkt - gerechnet werden kann. Das gesamte System gehört zu einer Tiefdruckrinne welche sich von den Azoren über England bis nach Skandinavien erstreckt und somit die Umstellung des Zirkulationsmusters auf eine Südwestwetterlage ermöglicht. Im Zeitraum zwischen dem 26./29. April simuliert das amerikanische Wettermodell eine Zentralisierung der atlantischen Frontalzone bei Island und gleichzeitig strebt das Azorenhoch gen Norden in Richtung Grönland auf, so dass in Folge daraus das Zirkulationsmuster über Mitteleuropa bis zum 29. April meridionalisieren (Nord-Süd) kann und der zu Grunde liegende Wettercharakter über Deutschland zunehmend wechselhaft und auch kühler werden kann. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist auch in dessen Simulation ein Ansatz zur Meridionalisierung zu erkennen, welcher jedoch rasch von nachrückenden Azorenhoch unterbunden werden und eine mögliche Abkühlung im Zeitraum 28./29. April nur von kurzer Dauer sein kann. Welches der Varianten ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe stützen einen weitgehend niederschlagsarmen Zeitraum bis zum 24./25. April. Im weiteren Verlauf steigt die Niederschlagswahrscheinlichkeit bis zum 29. April an, was die Wahrscheinlichkeit für den zunehmend wechselhaften Wettercharakter zwischen dem 24./29. April unterstützt. Das Temperaturspektrum liegt am 29. April zwischen möglichen +3/+17 Grad bei einem Mittelwert von +10/+11 Grad. Anders ausgedrückt gibt es zum heutigen Stand für Ende April eine höhere Wahrscheinlichkeit für ein normalisierendes bis leicht zu kühles Temperaturniveau. Ob sich das auch noch in den ersten Mai-Tagen behaupten kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Mai.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +6,9 +2,3 +1,0 254,7 l/m² - zu trocken
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