Das über die Osterfeiertage entstehende Hochdrucksystem über Skandinavien hat mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch im Zeitraum darüber hinaus noch einen größeren Einfluss auf die Wetterlage über Mitteleuropa. Dabei stechen in den den Simulationen der Wettermodelle zwei wesentliche Varianten hervor. Zum einen ist da das amerikanische Wettermodell, welches im Norden das Hoch platziert und über Mitteleuropa ein schwachgradientiges Tiefdrucksystem. Als Folge daraus bleibt das Wetter im letzten April-Drittel weitgehend warm, wechselhaft und mit zahlreichen Schauern ist zu rechnen. Das europäische Wettermodell ist der Simulation des amerikanischen Wettermodells recht ähnlich, so dass davon ausgegangen werden kann, dass das Skandinavienhoch "gesetzt" ist. Der Unterschied liegt jedoch in der Ausprägung, bzw. der Position des hohen Luftdrucks. Nach dem europäischen Wettermodell verlagert sich das Hochdrucksystem etwas weiter nach Westen, so dass die Tiefdrucksysteme mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bereits auf dem Atlantik blockiert werden und gen Süden über das Mittelmeer ausweichen müssen. Sollte dieses Szenario eintreffen, so wäre das Wetter im Norden trockener als im Süden im Grunde aber wäre mit ebenfalls warmen Temperaturen zu rechnen. Die Kontrollläufe stützen den leicht positiven Temperaturtrend mehrheitlich. In der Niederschlagserwartung zeigt sich im Süden deutlich mehr Niederschlag, als das im Norden der Fall ist, was wiederum auf die Variante des europäischen Wettermodells hindeutet. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 26. April zwischen +3/+20 Grad bei einem Mittelwert von +15 Grad im Süden und +13 Grad im Norden. Woher kommen die niedrigen Temperaturwerte? Das wäre eine Variante, wenn das Hoch zu weit nach Westen rückt, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit für einen kalten Trog Mitteleuropa durchaus gegeben.

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