Als durchwachsen kann man das Wetter in den kommenden Tagen bezeichnen, wobei der Wettercharakter im Südwesten und Westen wohl trockener und wärmer sein wird, als das im Norden und Osten der Fall sein kann. Zwischen dem 14./17. April bleibt die weitere Wetterentwicklung spannend. Sowohl das amerikanische als auch das europäische Wettermodell simulieren zum 15. April ein schwaches Tiefdrucksystem zwischen den Azoren und Afrika, was sehr warme Luftmassen nach Norden transportiert. Gleichzeitig "legt" sich das Azorenhoch quer und positioniert sich mit einer Ost-West Achse zwischen Neufundland und Mitteleuropa über dem Atlantik. Die Tiefdrucksysteme greifen dabei vom Atlantik kommend bis über das nördliche Europa über und können sich im weiteren Verlauf über Skandinavien positionieren. Daraus ergibt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für Troglagen, da das Hochdrucksystem oftmals auf dem Atlantik - als "Gegenpol" - gen Norden strebt. Abwechslungsreiches Vorder- und Rückseitenwetter ist in diesem Zeitraum die derzeit wahrscheinlichste Variante. Die Kontrollläufe sind noch äußerst differenziert, zeigen jedoch für den Süden mehrheitlich eine weitgehend trockenere Lösung bis zum 15. April, als das im Norden der Fall ist. Im Temperaturspektrum sind kalte und warme Varianten im ausgeglichenen Verhältnis - anders ausgedrückt ist die Wahrscheinlichkeit für kaltes und warmes Wetter in etwa gleich hoch. Woran liegt das? Das liegt hauptsächlich an der Konstellation des Azorenhochs im Verhältnis zu dem Skandinavientief - unterschiedliche Positionierungen zueinander können komplett andere Temperaturverhältnisse zur Folge haben. So zeigt das Temperaturspektrum bspw. für den 16. April Werte zwischen +4/+20 Grad bei einem Mittelwert von +13 Grad im Norden und +14 Grad im Süden. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend für Ostern.

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