Am Wochenende kommt nach hoher Wahrscheinlichkeit die kühle Luft aus dem Nordosten weiter nach Südwesten voran, so dass das Wetter am Freitag und Samstag südlich der Luftmassengrenze unbeständiger wird. Direkt an der Grenze von warmer zu kühler Luft sind auch Starkniederschläge zum heutigen Stand nicht auszuschließen. Die Temperaturen werden im allgemeinen etwas zurückgehen und erreichen meist Werte zwischen +13/+17 Grad, örtlich bis +20 Grad und bei länger andauernden Regen nur +7/+11 Grad. Darüber hinaus zeigt sich im Zeitraum zwischen dem 6./10. April eine Südwest- bis Westwetterlage als die wahrscheinlichsten Wettervarianten. Bleibt das Hoch zwischen dem östlichen Europa und Skandinavien erhalten, so werden die Tiefdrucksysteme von Westen her auf eine südlichere Bahn gelenkt. Unbeständiges, aber relativ warmes Wetter wäre die Folge daraus. Geht das Hoch eine erneute Verbindung mit dem Azorenhoch ein, so entsteht über Mitteleuropa eine Hochdruckbrücke, was die Südwestwetterlage zur Folge hätte. Wird hingegen das Hoch "autark" und positioniert sich zwischen England und Skandinavien, könnte das auch kühlere Varianten ermöglichen. Die Kontrollläufe sind bei den Temperaturen noch differenziert (bspw. 7. April: +5/+20 Grad, Mittelwert von +14 Grad), sind sich jedoch mit einer höheren Niederschlagswahrscheinlichkeit im Zeitraum zwischen dem 5./10. April weitgehend einig - die Natur kann diesen Niederschlag auch gut gebrauchen.

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