Eeine entscheidende Rolle für den Wetterverlauf in der kommenden Woche bis zum Monatsende wird ein mögliches Hochdrucksystem über Skandinavien spielen. Beide Wettermodelle simulieren dieses Hochdrucksystem, so dass dessen Eintreffwahrscheinlichkeit zwischenzeitlich als hoch bewertet werden kann. Allerdings fehlt es dem Hoch an Ortsfestigkeit, so dass dieses zwischen den warmen Luftmassen im Süden und kalten Luftmassen im Norden "hin und her" verschoben wird. Anders ausgedrückt ist dessen Position noch nicht geklärt und Verschiebungen können zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Liegt das Hoch weiter im Westen (Skandinavien, England, Island, Grönland), so führt dies zu einer Blockadesituation über dem Atlantik und die Tiefdrucksysteme müssen weit nach Süden ausweichen, was zu wechselhaften Wetter mit erhöhter Trogneigung über Mitteleuropa (kühles Wetter) führt. Bleibt es über Skandinavien, so kommt es im Verbund mit einem Mittelmeertief über Deutschland zu einer Ostströmung, bei der das Niederschlagsrisiko mit dem Mittelmeertief im Süden höher als im Norden einzustufen ist. Da bei dieser Konstellation mit wärmeren Luftmassen aus dem Osten, bzw. Südosten zu rechnen ist, können die Temperaturen zwischen dem 26./31. März auf +12/+17 Grad ansteigen. Liegt das Hoch noch weiter im Osten, so stellt sich über Mitteleuropa eine Südwest- bis Südströmung ein, dann sind auch noch wärmere Temperaturen nicht ausgeschlossen. Was ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe stützen nach der kühlen Wetterphase zwischen dem 23./26. März den positiven Temperaturtrend zwischen dem 27./31. März mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 28. März zwischen +7/+15 Grad bei einem Mittelwert von +11 Grad. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im April.

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