Nach dem Temperaturrückgang vom Wochenende deutet sich zum Beginn der kommenden Woche weiterhin eine Zweiteilung beim Wetter ab. So ist bis zum Mittwoch im Süden wärmeres und trockeneres Wetter als im Norden zu erwarten. Darüber hinaus werden im Zeitraum zwischen dem 18./23. März die Simulationen der Wettermodelle zunehmend einheitlicher, so dass der Wettercharakter als dynamisch-turbulent bezeichnet werden kann. Dabei greift mit höherer Wahrscheinlichkeit die atlantische Frontalzone auf Mitteleuropa über und sorgt mit einem Kerntief über Skandinavien für äußerst abwechslungsreiches Wetter. Dabei verlaufen die Gradienten zwischen dem Hoch über den Azoren und den Tiefdrucksystemen auf relativ engen Bahnen, so dass Schnellläufersysteme nicht ausgeschlossen sind. Anders ausgedrückt ist im Zeitraum zwischen dem 18./23. März - zum heutigen Stand - mit Starkwindereignissen zu rechnen. Aber auch bei den Temperaturen ist für Abwechslung gesorgt. Zum Beginn der kommenden Woche ist es im Süden noch vor frühlingshaft mild und kühlen sich im Wochenverlauf mehr und mehr auf Werte zwischen +5/+11 Grad ab. Die Kontrollläufe sind ab dem 18. März noch sehr differenziert, da der Verlauf der Frontensysteme in letzter Konsequenz noch nicht festgelegt ist. Mehrheitlich geht der Trend aber in Richtung wechselhaftes und windiges Wetter, wobei das Temperaturspektrum bspw. am 20. März Werte zwischen +0/+18 Grad aufweist (!!), was letztlich auch zeigt, dass es im Detail auf die Zugbahn der Systeme ankommt. Die Mittelwerte betragen im Süden +8 Grad und im Norden +6 Grad. Was ist der Grund für diese dynamische Entwicklung? Es ist die Erhaltungsneigung mit einem weiter anhaltendem Kaltluftvorstoß über dem östlichen Kanada in Richtung Neufundland, was unentwegt kräftige Tiefdrucksysteme in Richtung Mitteleuropa treibt. Hinzu kommen - Aufgrund des höheren Sonnenstandes und vereinfacht ausgedrückt - weitere Temperaturunterschiede zwischen Land und Wasser, was die Turbulenzen noch weiter erhöht.

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