Bis zum 15. März bleibt die Hochdruckdominanz vom Wochenende weitgehend erhalten, wobei die Temperaturen mit einer zunehmend nördlichen bis östlichen Strömungskomponente im Wochenverlauf etwas zurückgehen werden, aber für die Jahreszeit mit +8/+14 Grad weiterhin deutlich zu warm sind. Zwischen dem 15./17. März deutet sich in den aktuellen Simulationen der Wettermodelle eine Ostwärtsverlagerung des Kältepols im Norden an. Somit ist die Wahrscheinlichkeit mit 44 Prozent als hoch einzustufen, dass die atlantische Frontalzone - in Form eines Tiefdrucksystems über Skandinavien - erneut ihre "Fühler" nach Mitteleuropa ausstrecken wird. In Folge daraus werden mit einer wechselhaften, windigen, teils stürmischen Wetterlage kühle Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Deutschland geführt. Anders ausgedrückt ist vor frühlingshaftes Wetter bis zum 15./17. März sehr wahrscheinlich, darüber hinaus geht die Tendenz in Richtung kühles, regnerisches und windiges Wetter. Die Kontrollläufe bestätigen das trockene Hochdruckwetter bis zum 16. März mehrheitlich. Darüber hinaus nimmt die Niederschlagswahrscheinlichkeit zu und der Temperaturtrend wird negativ. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 17. März zwischen +2/+15 Grad bei einem Mittelwert von +8 Grad im Norden und +10 Grad im Süden. Für das letzte März-Drittel zeichnet sich zum heutigen Stand mit einer Wahrscheinlichkeit von 34 Prozent eine nasskalte Variante ab (Temperaturen unter +10 Grad), bei der örtliche Schnee- und Graupelschauer nicht auszuschließen sind. Rein statistisch gesehen kommt es im Zeitraum zwischen dem 17./25. März häufiger zu einem Kaltlufteinbruch. Das Langfristmodell bleibt unbeirrt bei seiner deutlich zu warmen und zu trockenen Wettervorhersage für den März.

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