Die Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und dem Hoch über dem westlichen Russland wird sich im Verlauf der kommenden Woche über Mitteleuropa positionieren. Es wird in Folge daraus trockener, was zum heutigen Stand noch nicht klar ist, ob es auch tatsächlich wärmer wird, so dass man schon von frühlingshaften Temperaturen sprechen könnte. Im Detail kommt es hierbei auf die Position des Hochdruckkerns an - liegt es weiter im Westen kann es recht frisch werden, da von Norden kühlere Luftmassen einsickern können. Liegt es im Kern über Deutschland, so ist das Wetter gradientenschwach und mit Hochnebel oder Nebel muss gerechnet werden. Liegt es weiter im Norden, gelangt Deutschland in eine recht kühle und teils neblige Ostströmung. Lediglich die Ostwärtsverlagerung des Hochs könnte mit einer Südwestströmung recht milde Luftmassen nach Deutschland führen. So verwundert das breite Temperaturspektrum nicht, welches bspw. am 11. März tagsüber Werte zwischen +3/+14 Grad aufweist (Mittelwert +8 Grad), während die Nachttemperaturen zwischen -5/+2 Grad liegen (Mittelwert +1 Grad). Anders ausgedrückt ist trockenes Hochdruckwetter im Zeitraum zwischen dem 6./11. März zum aktuellen Stand die wahrscheinlichste Variante (64 Prozent), je nach Nebelauflösung können die Tagestemperaturen auf +4/+12 Grad ansteigen und in den Nächsten ist verbreitet mit Frost zu rechnen. Das Langfristmodell simuliert das Wetter im März mit einem Temperatur Überschuss von +1/+3 Grad gegenüber dem langjährigen Temperaturmittel (1961-1990) als deutlich zu warm, während der April und Mai normal bis leicht zu kalt simuliert werden. In der Niederschlagsprognose zeigt sich der März etwas zu trocken, der April und Mai normal mit einem Trend leicht zu nass zu werden.

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