Wetter Frühling 2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 9. Mai

Die sog. Eisheiligen werden wohl pünktlich in diesem Jahr eintreffen und bis zur Monatsmitte anhalten. Der Wettertrend der letzten Tage festigt sich von Tag zu Tag und wird zunehmend wahrscheinlicher. Auch die Kontrollläufe simulieren es als äußerst wahrscheinliche Variante, dass die Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittel im Zeitraum zwischen dem 10./15. Mai um etwa 2 bis 3 Grad zu kalt ausfallen. Der Grund für die kühle Wetterlage ist ein Hoch im Westen und ein Tief über Skandinavien, welche im Verbund zueinander kühle Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Deutschland transportieren können. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 14. Mai zwischen +8/+16 Grad bei einem Mittelwert von +12 Grad. Zwischen dem 15./20. Mai bleibt der Temperaturtrend positiv, wenngleich die Großwetterlage sich zum heutigen Stand als äußerst komplex erweist. So strebt in beiden Wettermodellen das Azorenhoch gen Norden - die Frage die es dabei noch zu beantworten gilt ist: wie wird sich das Hoch positionieren? Liegt es im Westen als atlantischen Blockadehoch, so ist ein weiterer kühler bis normalisierender Abschnitt bis zum 20. Mai zu erwarten. Liegt es über Mitteleuropa, so könnten sich die kühlen Luftmassen zwischen dem 17./22. Mai langsam erwärmen, so dass die 20 Grad Marke in Reichweite kommen kann. Sofern das Hoch dich nach Osten abdrängen Lässt, sind mit einer südlichen Strömung auch sommerliche Werte nicht ausgeschlossen. In allen Simulationen gibt es derzeit auch sog. Zwischenlösungen mit Skandinavienhoch, bzw. Hochdruckbrücke Azorenhoch und östlichem Skandinavienhoch. In Summe kristallisiert sich im Trend eine Hochdruckdominanz heraus, welche im Zeitraum zwischen dem 16./23. Mai wetterbestimmend sein kann - einzig die Positionierung des Hochs über dem Atlantik lässt nach den Simulationen eine kühlere und wechselhafte Wetterlage zu. Wie unsicher die Wetterentwicklung zwischen dem 15./23. Mai ist, zeigt das Temperaturspektrum bspw. am 20. Mai mit möglichen Werten zwischen +10/+25 Grad bei einem Mittelwert von +17 Grad. Warum diese Unsicherheiten? Das Zirkulationsmuster scheint sich nachhaltig zu ändern, so dass hoher Luftdruck in den nördlichen Regionen zunehmend mehr Einfluss nehmen kann - dort fehlt aber deren Konstanz, so dass diese - vereinfacht ausgedrückt - zwischen dem Atlantik, England und Skandinavien rasch hin und her "wandern" können. Sollte dies so eintreten, so wird bis zum 20. Mai wohl keine stabile Wetterlage zu erwarten sein. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter im Sommer.
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Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 8. Mai

Bis zum 15. Mai zeigen die Wettermodelle mehrheitlich eine wechselhafte Wetterlage mit zumeist mäßig warmen Temperaturen. Darüber hinaus simuliert das amerikanische Wettermodell einen Trogprozess über den Azoren, bei dem durchaus recht imposante Tiefdrucksysteme entstehen können. Als Gegenpol zu dem tiefen Luftdruck baut sich über Mitteleuropa hoher Luftdruck auf, so dass sich im Verbund beider Systeme eine stramme Grundströmung aus südlichen Richtungen einstellen kann. Teils sommerliche Temperaturen wären im Zeitraum zwischen dem 15./22. Mai demnach nicht auszuschließen. Das europäische Wettermodell simuliert keinen Trogprozess über den Azoren, so dass demnach die wahrscheinlichste Variante eine relativ warme Südwestwetterlage wäre, bei der das Azorenhoch mit einem über dem östlichen Skandinavien liegenden Hoch eine Hochdruckbrücke ausbilden kann. In Summe festigt sich damit im wesentlichen der gestrige positive Wettertrend ab dem 15. Mai. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich den leicht zu kühlen bis normalisierenden und wechselhaften Wetterabschnitt zwischen dem 9./16. Mai, darüber hinaus gibt es ein breites Spektrum, welches aber in Summe eine positive Richtung aufweist. So liegt bspw. das Temperaturspektrum am 14. Mai zwischen +12/+18 Grad (Mittelwert +14 Grad) und steigt zum 18. Mai auf +10/+26 Grad (Mittelwert +22 Grad) an. Ein weiteres Indiz für eine mögliche zu warme zweite Mai-Hälfte ist das Langfristmodell, welches auf die simulierte Hochdruckentwicklung reagiert - der Mai soll demnach normal bis leicht zu warm und besonders im Süden deutlich zu trocken ausfallen. Anders ausgedrückt sollte demnach die zweite Mai-Hälfte deutlich zu warm werden, denn bisweilen liegt mit knapp 2 Grad unter dem langjährigen Temperaturmittel aktuell ein Temperaturdefizit vor, welches wahrscheinlich bis Mitte Mai nicht ausgeglichen werden kann.

Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 7. Mai

Zum kommenden Wochenende schafft es die atlantische Frontalzone voraussichtlich sich bis nach Osteuropa durchzusetzen, so dass der Wettercharakter über Deutschland wechselhaft und mäßig warm bleibt. Im Zeitraum zwischen dem 12./14. Mai zeichnet sich in den Wettermodellen mit höherer Wahrscheinlichkeit eine kurzzeitig kühlere und wechselhafte Wetterphase ab, so dass die Tageswerte im Bereich zwischen +10/+15 Grad liegen können, mit etwas Sonnenschein sind auch bis +17 Grad nicht auszuschließen. Der Grund für den möglichen kühlen Wetterabschnitt ist ein Tiefdrucksystem zwischen England und Skandinavien, welches mit einer westlichen, teils auch nordwestlichen Grundströmung kühlere Luftmassen nach Deutschland transportieren kann. Das europäische Wettermodell positioniert bereits zum 14. Mai zwischen England und Frankreich ein Hochdrucksystem, so dass Deutschland auch in eine nördlich gerichtete Strömung gelangen könnte, was im Zeitraum zwischen dem 12./15. Mai in abgeschwächter Form auch den Eisheiligen entspricht. Darüber hinaus "füllt" sich das Hoch jedoch rasch mit warmer Luft, so dass im Zeitraum zwischen dem 15./20. Mai ein durchaus warmer Witterungscharakter zu erwarten ist. Das amerikanische Wettermodell tendiert bis zum 15. Mai ebenfalls zu einer leicht unterkühlten und wechselhaften Wettervariante. Ab dem 14. Mai wird über den Azoren Trogvorstoß simuliert, so das über Mitteleuropa sich ein Hochdruckkeil gen Norden ausbilden kann. Deutschland würde in Folge daraus im Zeitraum zwischen dem 15./20. Mai in eine sehr warme Südströmung gelangen, bei der sommerliche Temperaturen zum heutigen Stand nicht auszuschließen sind. Da beide Wettermodelle eine Tendenz in Richtung hochdruckdominiertes Wetter zwischen dem 15./20. Mai zeigen, ist diese Variante damit gesichert? Keineswegs, aber durchaus die wahrscheinlichste Variante. Warum? Zwischen Grönland und Skandinavien zeigt sich ein Kältepol, welcher in ein ungünstigen Konstellation der Tief- und Hochdrucksysteme auch gen Süden ausbrechen kann. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich eine verhaltene, teils auch eine leicht zu kühle Variante zwischen dem 10./17. Mai. Ab dem 17. Mai zeigt sich ein leicht positiver Trend - so liegt das Temperaturspektrum bspw. am 12. Mai zwischen +8/+14 Grad (Mittelwert +13 Grad) und am 16. Mai zwischen +11/+23 Grad (Mittelwert +17 Grad).

Wetter im Frühling 2014 - Wetterprognose vom 6. Mai

Der wechselhafte Grundcharakter nimmt in den kommenden Tagen zu und bleibt voraussichtlich auch bis zum kommenden Wochenende erhalten. Dabei schwanken die Temperaturen - je nach Sonnenscheindauer - zwischen +13/+20 Grad, örtlich auch darüber. Die Großwetterlage wird im wesentlichen durch drei Wettersysteme beeinflusst, welche in Summe eine Südwest-, bis Westwetterlage abbilden. Dabei ist der Wettercharakter im Nordwesten grundsätzlich wechselhafter und kühler einzustufen, als das im Südosten der Fall sein kann. Im weiteren Verlauf zeichnet sich in den Wettermodellen zwischen dem 12./15. Mai ein vorübergehender "Durchbruch" der atlantischen Frontalzone über Mitteleuropa ab, so dass das Wetter mit höherer Wahrscheinlichkeit wechselhaft und nur mäßig warm bleibt, wobei der Temperaturtrend leicht positiv ist. Insbesondere vor Eintreffen der jeweiligen Niederschlagsbänder kann es auf deren Vorderseite auch wärmere Phasen geben. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 12. Mai noch zwischen +7/+20 Grad (Mittelwert +14 Grad) und am 15. Mai zwischen +12/+24 Grad (Mittelwert +18 Grad). Anhand des Spektrums ist auch zu erkennen, dass die sog. Eisheiligen noch nicht ganz vom "Tisch" sind. Zwischen dem 14./20. Mai zeigen die Wettermodelle im Trend eine positive Entwicklung. Das amerikanische Wettermodell simuliert eine Trogentwicklung über den Azoren, bzw. vor Mitteleuropa, so dass auf der gegenüberliegenden Seite als "Gegenspieler" eine von Nord nach Süd gerichtete Hochdruckachse zwischen dem östlichen Skandinavien und dem Mittelmeer ausbilden kann. Als Folge daraus könnten die Temperaturen mit einer strammen Südströmung rasch auf sommerliche Werte ansteigen. Im weiteren Verlauf verlagert sich das Hoch in Richtung Norden, so dass mit einer östlichen bis südöstlichen Strömung weiterhin warme Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. Das europäische Wettermodell simuliert eine ähnliche Entwicklung, jedoch wird hier das Hoch nicht über dem östlichen Europa positioniert, sondern direkt über Mitteleuropa und erstreckt sich dabei zwischen England, Skandinavien und Deutschland. Im Detail kommt es hierbei auf die exakte Position des Hochdrucksystems an - in den aktuellen Simulationen würde Deutschland in die mäßig warme nord- bis nordöstliche Strömung des Hochdrucksystems gelangen, so dass die Temperaturen im Bereich zwischen +15/+20 Grad liegen können. Im Blick auf Europa simuliert das Langfristmodell weite Teile von Portugal, Spanien, Frankreich, dem südlichen Deutschland und dem östlichen Europa als deutlich zu trocken, was auf die oben beschriebene West- bis Südwestwetterlage hindeutet. Der Temperaturtrend bleibt im Mai in Deutschland wie in den vergangenen Tagen auch - normal.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +9,83 +0,85 -0,25 743 l/m² - normal

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